Insekten

 

Insekten sind kleine Tiere, denen wir täglich begegnen, die uns aber selten Sympathie einflößen. Tatsächlich besitzen Insekten nicht die Sanftheit von Katzen, die Freundlichkeit von Hunden und die Niedlichkeit von Nagetieren. Nein, Insekten sind Tiere, die wir lieber von unserem Zuhause fernhalten und die wir oft unterschätzen.

Dennoch machen Insekten fast 85 % der tierischen Artenvielfalt aus. Es soll fast 80 Millionen Arten geben, von denen jede mehrere Millionen Individuen umfasst.

 

Dank ihrer beeindruckenden Anpassungsfähigkeit haben sie seit ihrem Auftauchen vor mehr als 400 Millionen Jahren alle Epochen überlebt.

 

Alle Insekten sind unterschiedlich. Auch wenn die meisten für den Menschen harmlos sind, machen uns viele Angst oder stoßen uns ab, oft aus Unkenntnis. Einige schaden unseren Ressourcen, insbesondere weil sie Nutzpflanzen und Vegetation befallen, andere hingegen sind nützlich und tragen zu unserem Überleben und unserer Ernährung bei, wie Bienen und andere bestäubende Insekten. Viele spielen eine wesentliche Rolle für das Gleichgewicht in der Natur.

 

Insekten durchlaufen im Laufe ihres Lebens mehrere Zyklen und Entwicklungsstadien, die sogenannten Häutungen. Allerdings schätzt man heute, dass fast 40 % der Arten vom Aussterben bedroht sind, was bedeutet, dass die Sterberate bei Insekten etwa achtmal höher ist als bei anderen Tierarten. Zwar wirkt sich ihre große Anzahl auf diese Rate aus, doch wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnten die Insekten im Laufe des 22. Jahrhunderts verschwinden. Dieses Verschwinden hängt stark mit menschlichen Praktiken zusammen wie intensive Landwirtschaft, Urbanisierung, Umweltverschmutzung und Pestizide.

 

Die Welt der Insekten ist so riesig, dass ein ganzes Leben nicht ausreichen würde, um sie alle kennenzulernen. 

 

 

 

 

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© Drohnenaufnahmen by Jan Hendrik Reimann und Fotos by Bernd Reimann 2026. Verbreitung und Vervielfältigung nur mit Genehmigung möglich. Distribution et duplication uniquement avec autorisation.