Finistère / Ocèan Atlantique

Ein Gefühl von Freiheit

Le plus beau période de notre vie.

Pour faire le tour du Finistère, prenez deux mois de vacances.

Die Luft erfüllt vom Salz des Ocèans

und die Wellen spielen die Ostwind Symphonie. 

 

La Torche

Surfer aus ganz Europa treffen sich hier bei den waveriding Contests. 

 

Pointe de la Torche

Wellenreiten am Limit.

 

Impressionnante pointe de la Torche,

spot de surf.

 

Abends gemeinsam in den Dünen

die Natur erleben, die Zeit steht still

und wer will kann ungestört den Himmel beobachten.

120 000 Watt am Strand von la Torche

Surfer im Video sind Ian Fontaine und Gaspard Larsonneur 

 

La mer est belle - Baie d'Audierne -

Etwa 800m hinter den Dünen befindet sich die Kapelle Notre-Dame de Tronoën, 

und erzählt von dem tiefverwurzeltem Glauben der Bretonen.

 

Notre-Dame de Tronoën

 Dieser Kalvarienberg wurde 1450 erbaut. 

Er ist somit der älteste der sieben monumentalen Kalvarienberge der Bretagne

und befindet sich in der Nähe von Saint-Jean Trolimon.

 

Saison de fleurs dans les champs de Plomeur.

Zwischen Saint-Jean Trolimon und Plomeur finden wir auf über 100 Hektar Hyazinthen Felder in diversen Farben. 

Seit Mitte der 80er wird dieses Geschäftsmodell begünstigt durch das hier herrschende milde

Klima - mit über 2000 Sonnenstunden im Jahresmittel - betrieben.

 

Ruines de la Chapelle de Languidou

Die an der Route du Vent Solaire bei Plovan gelegene Kapelle

wurde dem bretonischen Heiligen Quidou gewidmet 

und im 12. Jhd von der l' école d' architecture de Pont-Croix errichtet.

Erst im 16. Jahrhundert wurde der Kapelle eine Fensterrose hinzugefügt. 

Nach der Revolution nutzen die Bretonen vieles als Baumaterial. 

Die Rose und das 2. Südportal der Notre-Dame de Roscudon in Pont-Croix

sollen vom selben Künstler geschaffen worden sein.

Heute steht die Chapelle de Languidou unter Denkmalschutz.

 

Die Stiftskirche "Notre Dame de Roscudon "

Schöne Profile zeichnen die Rund-und Spitzbögen auf, Verzierungen mit Strahlen und vertikalem Netzwerk.

Wesentliche Elemente dieses Kirchsbaus dienten mehr als dreißig anderen Kirchen in der Umgebung als Vorbild.

Deshalb spricht man seither von der "Schule von Pont Croix".

 

Notre Dame de Roscudon

Diese Kirche errichtet auf einem Taubenhügel, geht ins 12 Jahrhundert zurück und diente

den Kirchtürmen der Kathedrahle von Quimper als Vorbild.

 

Im 19. Jahrhundert baute man auf dem Uferweg des Goyen eine Trasse für eine kleine Dampfbahn, 

die noch bis in die deißiger Jahre zwischen Audierne und Pont-Croix verkehrte. 

Heute bietet sich dieser Uferweg als ausgedehnter Spazierweg an.

 

Der Fluss Goyen,

der bei Ploneis entspringt, geht in Pont Croix in den Meeresarm Goyen über

und mündet 5 Kilometer weiter bei Audierne. 

 

Port de plaisance d' Audierne

Ein malerischer Markt, Place de la Liberté und verträumte Gassen am Segelhafen.

 

Port Audierne

Genießen wir einen Spaziergang am Segelhafen,

vorbei an den Stränden in Richtung Pointe de Lervily.

 

Pointe de Lervily

 

Et la Pointe de Lervily, Floyd vue sur la baie d'Audierne

Hier kann der Hund super ohne Leine zwischen den rauhen Felsen stöbern und auf den benachbarten Heidewiesen auf Hasenspur gehen. Das ist für die Hunde wesentlich angenehmer als der Trubel in Audierne direkt, denn der Yachthafen bildet den Ortskern und die Freude am Wandern mit dem Hund, lässt sich hier harmonisch mit der guten Gastronomie verbinden. Über vier Stunden war ich mit Floyd unterwegs und er konnte endlich mal wieder seinen Jagdtrieb perfekt ausleben.

 

Direkt an der Straße des Sonnenwindes

- am kleinen Fischerhafen Pors-Poulhan - liegt dieses urgemütliche Restaurant.

Die nach Süden ausgerichtete Region regt zu entspannter Lebensweise an. 

Eine bewegte Geschichte und die berühmten Menhire, machen die Bretagne zu einer Region mit vielen Facetten.

 

Der Fischerhafen Pors-Poulhan 

bildet mit türkisfarbenem Wasser eine reizvolle Küstenlinie.

Die Merkmale in dieser Region - Pays Bigouden sud - sind,

weniger Regen und Nebel als im Norden der Bretagne und die kilometerlangen Sandstrände.

 

Vom Restaurant betrachtet oben links,

verkörpert die beeindruckende Statue der Bigoudenfrau

- die von René Quillivic aus Granitstein gehauen wurde -

die Grenze zwischen Pays Bigouden und Cap-Sizun.

 

Entlang der mit Rapsfeldern gesäumten Küste

erreichen wir in Richtung Süden Plage Plozévet.

Im salzhaltigen Dunst erkennen wir Audierne.

 

Plage de Plozèvet bei Flut

Hier rollen die Wellen von den Azoren aus.

Knapp unter der Wasseroberfläche verbirgt sich das scharfkantige Riff.

 

Plage de Plozèvet

die langgezogenen Granitfelsen sind bei Ebbe besonders gut erkennbar.

 

Die Bretagne - mit ihren Buchten und Klippen -  

ist ein atemberaubendes Vogelparadies.

 

Menhir für die 600 Schiffbruchsopfer

Im Januar 1797 sank die Les Droits de l'Homme während eines Seekampfes.

43 Jahre später kam ein englischer Überlebender zurück an diesen Ort und hatte die Idee zu dem Menhir. 

Die Bretonen bezeichnen einen aufrechtstehenden Stein,

der länger als breit ist und naturbelassen vorkommt, als Menhir.

 

Allée couverte de Pors Poulhan

In der Bucht von Audierne befindet sich ein Grab, dass jeden Betrachter in erstaunen versetzt.

Die Archäologen bringen dieses Langgrab mit der Jungsteinzeit in Verbindung.

 

Allée couverte de Pors Poulhan

Gut zuerkennen sind die außen liegenden, spitz zulaufenden Steine,

die dem Bug eines Totenschiffes gleichen.

 

Allée couverte de Pors Poulhan

Bei der Betrachtung der 15m langen Allée couverte, sehen wir, dass die Stützsteine

und die daraufliegenden gewaltigen, flachen Steinplatten einen kleinen Innenraum schützen.

 

Pointe de Souc'h

Die archäologischen Fundstätten von Menez Dregan

lassen durch immer wieder hinzugefügte Kammern

eine lange architektonische Evolution erkennen.

-Fotografiert vom Dach des Museums Centre d'interprétation-

 

Pointe de Souc'h

Faszinierend und geheimnisvoll erscheinen die gewaltigen Dolmen von Menez Dregan.

Es ist schwer vorstellbar, dass solche mächtigen Steinanlagen

von Menschenhand errichtet worden sind.

 

Fascinante Pointe du Raz

Es ist das atemberaubendste Ende der Welt, aber nicht die westlichste der Landspitzen Frankreichs.

Wer hier an der zerklüfteten 70 Meter hohen Steilküste steht, spürt die pure Fazination.  

Ein Naturwunder für absolut alle Altersklassen, denn der Wechsel zwischen Licht und Gezeiten erweckt Sehnsüchte.

 

Die Statue der Notre-Dame des Naufragès. 

Die Mutter Gottes der Schiffbrüchigen, falls sie deren Leben nicht retten kann, 

sorgt sie für Nordwind, der die Seelen ins Paradies weht.

 

Farbenfrohes Heidekraut am Pointe du Raz

Mancher mag sich fragen, wo eigentlich diese Region liegt aber wer sich einmal vom Zauber hat gefangen nehmen lassen, wird diese Eindrücke nicht mehr so schnell aus seinem tiefsten Emotionen verbannen können - die Vielfalt der bretonischen Natur.

 

Phare de la Vieille auf dem Roche de Gorlebella

Der Bau war einfacher als beim Ar Men, denn das Fundament ragte bei Flut 14 Meter aus dem Atlantique

und Mitte September 1887 erstrahlte erstmals sein Leuchtfeuer. 

Auf der Insel I'lle de Sein steht der Grand Phare de i'lle de Sein und im Hintergrund erkennen wir den berühmten

Phare d'Ar Men. 

Er ist der bekannteste und am weitesten - 20 Kilometer - von der Küste entfernte Leuchtturm Frankreichs.

Sein Bau dauerte 34 Jahre, denn er steht seit 1881 auf einem Felsen,

dieser Felsen ragt bei Ebbe nur etwas über einem Meter aus dem Océan Atlantique.

 

Dent de Roche

aus Granit

- Pointe du Raz -

 

Phare de Tévennec

48° 4' 17" Nord und 4° 47' 43" West 

2011 wurde eine Gesellschaft mit der Restaurierung des Turms und des Gebäudes für 10 Jahre verpflichtet

und gewann 2012 die Auszeichnung 'Coups de Cœur'.

Holger Riedels Film über den Wandel in der Bretagne

 

Baie des Tréspassés, 

die Bucht der Verstorbenen.

Einer Sage nach treffen sich die Seelen von Liebenden,

die Selbstmord verübten, weil sie nicht heiraten durften, am 2. November in der Bucht.

Die Flut vereinigt sie und die Ebbe trennt sie wieder.

 

La Chapelle St-They, Pointe du Van 

Früher beteten hier die Frauen für ihre Männer,

die auf hoher See beim Fischfang waren.

 

Blick vom Pointe de Beuzec

16 Kilometer grandiose Landschaften mit schroffen Felsen 

und einem unvergleichlich schönen Blick auf die Baie de Douarnenez und den Ocèan. 

Von hier erstreckt sich das Vogelschutzgebiet - Réserve Naturel de Gozlien - bis nach Pointe de Brézellec im Westen.

 

Blick auf La pointe de Kastel Koz

Sportschuhe oder Wanderschuhe wegen der schroffen und felsigen Wanderwege tragen,

denn es geht öfter einige Meter steil runter und wieder hoch. 

Dieses Wanderparadies verlangt absoluten Einsatz von Mensch und Hund, wirklich gut trainierte Hunde und Hundebesitzer werden sich hier sehr wohl fühlen.

 

Die Geschichte der Stadt Douarnenez ist eng mit der Geschichte des Sardinenfangs verknüpft.

Douarnenez war vor einhundert Jahren der größte französische Sardinenhafen.

1853 öffnete die erste Konservenfabrik 

 Eine bezaubernde Landschaft zwischen Himmel, Meer und Land. 

 

Bretonische Kultur und ihre Ahnen

Waren wir noch vor wenigen Minuten in der Bucht von Douarnenez, fühlen wir uns in Locronan 

mit den beeindruckenden Blumenkästen ins 16. / 17. Jahrhundert zurückversetzt

als in Finistere der Tuch- und Seehandel florierte. 

Seit dem 17. Jahrhundert wurde Locronan optisch nicht verändert,

obwohl die heimischen Weber durch die industrielle Revolution an Einfluss verloren haben. 

Zurück in die Gegenwart, denn die Filmindustrie hat diesen Ort auch entdeckt. 

Nicht nur Roman Polanski hat die Stromkabel unterirdisch verlegen lassen, 

neben den vielen Degenfilmen, hat Philippe de Broca hier "Les Chouans" mit Sophie Marceau gedreht.

 

Locronan - autofreies Ortszentrum -

Das malerische Locronan ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs, 

denn die Kulisse ist so traumhaft, dass man nur bleiben möchte. 

 

Lestrevet mit Blick auf Pentrez-Plage 

Von Locronan in Richtung Westen

befindet sich diese für Hunde perfekte Umgebung. Seit 2018 gelten in einigen Buchten Hundeverbote.

 

 Pentrez-Plage 

Im Frühjahr und Herbst wird der Strand nur von Hundebesitzern genutzt.

Im Sommer surfen und beleben die Kiter die Dünenlandschaft.

Information Lestrevet

 

Penhors

Dieses Foto habe ich nicht auf der Île-de-Sein aufgenommen,

sondern kurz vor dem kleinen Hafen von Penhors.

 

Phare de Penmarc'h 

Als erstes enstand der Alte Turm neben der Kapelle Saint-Pierre,

 dann folgte 1835 der Phare de Penmarc'h mit einer Höhe von 40 Metern. 

Ungefähr 50 Jahre später entschied sich Frankreich 

die wichtigsten Leuchtsignale an der Küste zu modernisieren. 

Das neue, elektrische Beleuchtungskonzept sah eine Höhe von 60 Metern vor.

 

Le phare de Penmarc'h,

construit grâce au don des successeurs du maréchal d'Empire Davout, Prince d'Eckmühl.

Am 6. Oktober 1892 beschloss man, einen neuen Leuchtturm zu erbauen und der Phare d' Eckmühl wurde neben den zwei älteren Leuchttürmen im Dorf Saint-Pierre errichtet und 1897 vollendet. 

Seit Ende 2010 stehen der alte Leuchtturm und der neue Phare d' Eckmühl in Penmarc'h sowie sechs weitere Leuchttürme des Finistere unter Denkmalschutz u.a. der Phare du Creac'h auf der Insel Quessant. Anfang 2016 wurden 11 weitere Leuchttürme unter Denkmalschutz gestellt u.a. der Phare de la Vieille bei Point du Raz und der Phare d' Ar-Men von der Insel Glenan.

 

Nautilus de Penmarc'h 

Restaurant trés confortable!

...und wer nicht weiß, welches Bier im Nautilus am besten schmeckt, 

der testet einfach die unterschiedlichen Biersorten.

 

Sonnenaufgang in Port Kerity

Floyd schaut den Fischern

beim morgendlichen Auslaufen hinterher.

 

Von Penmarc'h nach Le Guilvinec 

Ein 5 km langer Sandstrand entlang nach Osten,

 vorbei an Campingplätzen - Le Grand Bleu mit WLAN am Strand - und der Segelschule, 

verbindet Penmarc'h mit Le Guilvinec.

 

Men Meur  

Wind und Wellen haben hier seit vielen Jahren,

die Granitfelsen zu einzigartigen Steinskulpturen geformt.

 

Men Meur  

Diese gigantischen Granitfelsen gibt es nicht nur in den Wäldern der Bretagne, sondern auch am Meer. 

 

Men Meur  

Blick vom Ocèan ins Landesinnere.

 

 Le Guilvinec  - Site remarquable du Goût -

Das Fischerdorf Le Guilvinec ist seit dem 19. Jahrhundert Hauptlieferant für Fisch in Paris. 

Die mehr als 100 Fischerboote machen den aktiven Fischereihafen Le Guilvinec

zu Frankreichs Top Adresse für frisch gefangenen Fisch.

 

Le Guilvinec  

- nicht nur Ausgangspunkt von Angeltouren -

16:30 Uhr retour des bâteaux côtiers chargés de langoustines.

Ab etwa 16:45 Uhr beginnt dann das Treiben der Großhändler in der Fischauktionshalle Haliotika.

In einem rasendem Tempo läuft die elektronisch gestützte Auktion ab.

 

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