Paul Morvan Sieger der 3. Etappe

und 3.ter in der Gesamtwertung bei der

La Solitaire du Figaro Paprec 2026

 

Paul Morvan  überquerte am Donnerstag, 4. Juni 2026 um 01:17:57 Uhr als Erster die Ziellinie in Le Havre. Er benötigte 3 Tage, 6 Stunden, 17 Minuten und 57 Sekunden, um die theoretische Strecke von 630 Seemeilen der dritten Etappe der 57. Ausgabe von La Solitaire du Figaro Paprec zurückzulegen.

 

Tatsächlich legte der französische Skipper 679,12 Seemeilen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8,67 Knoten zurück. Mit diesem Sieg sichert sich Paul Morvan einen Podiumsplatz und belegt den 3. Platz in der Gesamtwertung dieser 57. Ausgabe von La Solitaire du Figaro Paprec.

 

„Gegen Ende, als wir uns Cherbourg näherten, habe ich einen kleinen Vorsprung herausgefahren. Ich hatte schon recht schnell die nötige Geschwindigkeit, obwohl das Segeln unter dem Genaker normalerweise nicht unbedingt meine Stärke ist. Und da setzt man manchmal einfach das richtige Segel, holt es dicht und ich hatte ein gutes Gefühl. Als wir aus dem Spinnaker-Kurs herauskamen, herrschte völliges Chaos, es gab 35 Knoten Kreuzwind vom Meer, man sah nichts mehr, wir hatten seit 20 Stunden im Boot mit dem Kreuzwind zu kämpfen. 

 

Und als wir den Spinnaker eingeholt hatten, überprüfte ich die Taktik, schaute auf den Computer und sah, dass es in Cherbourg eine Strömungsumkehr gab, die es zu nutzen galt, und so entschied ich mich ziemlich schnell für diese Option mit dem klaren Ziel, als einer der Ersten in Cherbourg anzukommen.

 

Sobald ich in diese Strömungszone eingefahren war, trug sie mich bis ans äußerste Ende. Das und eine gute Geschwindigkeit ermöglichten es mir, wieder aufzuholen, aber es war angespannt, denn wir mussten von einem Modus, in dem es sehr brenzlig war – da wir unter dem Spinnaker gekippt wurden –, in einen Modus wechseln, in dem wir alle gemeinsam den kleinen Spinnaker einholen mussten. 

 

Wir segelten am DST entlang, die Frachter fuhren in diesem Moment direkt neben uns vorbei, es war ein wahres Chaos. Wir waren eine Gruppe von vier bis fünf Booten, mit den Jungs, die seit Saisonbeginn in Topform waren, und all den Männern, die unbedingt gewinnen wollten. 

 

Und dann mussten wir ziemlich schnell wieder in den taktischen Modus wechseln, und genau das ist mir recht gut gelungen. Aber es kommt nicht oft vor, dass ich auf diesen etwas ungezügelten, extrem harten Strecken schneller bin als Loïs Berrehar oder Hugo Dhallenne. Den entscheidenden Moment habe ich daher ziemlich spät kommen sehen.

 

Ab Cherbourg dachte ich mir: „Hey, ich habe eine gute Position, und diese Strömung wird mich noch mehr vorantreiben, fast bis zur Ziellinie.“ Da habe ich mir noch einmal einen kleinen Schub verpasst, aber gleichzeitig hatte ich ein wenig Angst, denn es ähnelte stark den Bedingungen der BPGO-Trophäe, und das war ein Gemetzel; wir hatten alle Segel zerfetzt, und irgendwann habe ich sogar angefangen, etwas Power aus den Segeln zu nehmen, denn ich dachte mir das fühlt sich nicht gut an, ich hatte das Gefühl, dass wir an der Grenze waren. Und letztendlich ist alles gut gegangen, aber ich glaube trotzdem, dass wir nicht weit davon entfernt waren, alles kaputtzumachen, mit Rissen überall.

 
 
 
 
Solitaire du Figaro
3. Etappe   
Pornichet / Vendée  >  Le Havre / Normandie
 
Mittwoch, 3. Juni 2026               9:00 Uhr                      
 
   
 
#1    Loïs Berrehar              -     Banque Populaire 
#2    Hugo Dahllenne          -      Skipper MACIF 2025 
#3    Nicolas Lunven           -      PRB 
#4    Alexis Thomas            -      Wings of the Océan
#5    Martin Le Pape           -      Paprec  
#6    Paul Morvan               -      Foricher French Touch 
#7    Arno Biston                -      Article.1 
#8    Paul Cousin                -      Région Normandie
#9    Paul Loiseau               -      Région Bretagne Espoir  
#10  Edouard Goldbery       -      SOS Villages D’enfants 
#11  Titouan Marilley          -     Action Enfance  
#12  Tom Goron                  -     Xplorassur 
#13   Laure Galley              -     Hauterive 
#15   Eliaz Morineau           -     Demain Sans HPV 
#16   Hugo Cardon              -     Sarth’ Atlantique
#17   Oliver Hill                  -     Nautica by Olli Hill Race
#20   Pierrick Letouzé         -     Normandy Offshore
#23   Chloe Le Bars             -     Skipper MACIF 2026 
#24   Marin Carnot              -     Foundation Jérôme   
#26   Tiphaine Ragueneau   -     Orcom  
#27   Lola Billy                   -     Région Bretagne Océane 
 
 
 
 
 

 

Eine Nacht voller Überraschungen 

bei der 

La Solitaire du Figaro Paprec

 

 
 
 
Dienstag, 3. Mai 2026
 
 

Während er an der Spitze segelte, ist Tom Dolan auf Kingspan um 0:16 Uhr auf der Chaussée de Sein/ Point du Raz nur wenige Seemeilen von Beg ar C’hale entfernt, auf der Insel Sein auf Grund gelaufen.

 

Die dritte Etappe der La Solitaire du Figaro Paprec erlebte im Laufe der Nacht einen echten Wendepunkt. Als die Teilnehmer gerade ihre Aufholjagd in der südlichen Bretagne beendeten, bevor sie die Zwischenzeitmessung passierten, wendete sich das Blatt mit dem Ausfall von Tom Dolan. Der Ire, Führender in der Gesamtwertung und einer der großen Favoriten auf den Gesamtsieg, musste aufgeben, wodurch sich die Lage weniger als 24 Stunden vor dem Ziel völlig neu ordnete.

 

Der Skipper versuchte zunächst, sein Boot aus dieser Situation zu befreien, jedoch vergeblich bei ablaufender Flut. Mit Unterstützung der SNSM der Insel Sein brachte Tom seine beiden Anker aus, um sein Boot zu stabilisieren, um bei auflaufender Flut manövrieren zu können. 

 

Leider gelang es ihm nicht, sich aus dieser Falle zu befreien. Nach fünfstündigen Bemühungen wurde Tom heute um 5:40 Uhr heute Morgen von einem Hubschrauber der französischen Marine aus der Luft geborgen, da die Situation für ihn und sein Boot lebensgefährlich geworden war.

 
 
 
Aufgabe von 

François Jambou auf Yuman

 

 
Dienstag, 2. Mai 2026 20:15 Uhr
 

Er hat alles versucht, um sein zerrissenes Großsegel zu reparieren, doch leider ist es François Jambou, dem Skipper nicht gelungen. Aus der Not heraus musste François seine Aufgabe aus dem Rennen bekannt geben. François Jambou ist der 5. Skipper, der diese dritte und letzte Etappe der Solitaire du Figaro Paprec aufgibt. Er nimmt nun Kurs auf den Hafen von Concarneau.

 

 

 
Solitaire du Figaro
3. Etappe   
Pornichet / Vendée  >  Le Havre / Normandie
 
Dienstag, 2. Juni 2026               20:00 Uhr                      
 
   
#1    Tom Dolan                  -      Kingspan
#2    Loïs Berrehar              -     Banque Populaire 
#3    Hugo Dahllenne          -      Skipper MACIF 2025 
#4    Nicolas Lunven           -      PRB 
#5    Martin Le Pape           -      Paprec  
#6    Paul Morvan               -      Foricher French Touch 
#7    Alexis Thomas            -      Wings of the Océan
#8    Arno Biston                -      Article.1 
#9    Laure Galley              -      Hauterive 
#10  Titouan Marilley          -     Action Enfance  
 
 
 

Solitaire du Figaro

Aufgabe von Marie Gendron

Riss ihres J2

 

 
Dienstag, 2. Juni 2026        19:00 Uhr 

 

Während der Wind heute immer stärker wurde, erlitt Marie Gendron, Skipperin auf Kereis SNCF Voyageurs, einen Riss in ihrem J2 (Vorsegel). Sie versuchte zunächst, den Schaden im Schutz der Île de Groix zu beheben, schaffte es jedoch nicht, ihr Segel wieder instand zu setzen. Nach reiflicher Überlegung, angesichts der Tatsache, dass eine Reparatur unmöglich war, und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Wetterbedingungen traf sie die schwere Entscheidung, diese Etappe aufzugeben. Marie hat dies der Rennleitung mitgeteilt und ist nun auf dem Weg nach Lorient, wo Davy Beaudart und Quentin Mocudet bereits vor Anker liegen. Die Zahl der Ausfälle auf dieser Etappe beläuft sich nun auf vier.

 

 

 

Solitaire du Figaro 

Zwei weitere Ausfälle 

auf der 3. Etappe

 

 
Dienstag, 2. Juni 2026 17:00 Uhr
 

Während die Windverhältnisse auf der dritten Etappe der Solitaire du Figaro zunehmen, teilten Davy Beaudart der am Montagabend noch an 3. Position lag und Quentin Mocudet der Rennleitung am Dienstagnachmittag mit, dass sie aufgrund eines Schiffsschadens bei Davy Beaudart bzw. einer Verletzung bei Mocudet zur Aufgabe gezwungen seien.

Zwei Minuten später war Quentin Mocudet auf Saveurs & Délices an der Reihe, der der Rennleitung ebenfalls mitteilte, dass er aufgeben würde. Quentin, der sich am ersten Tag verletzt hatte, ist angesichts der bevorstehenden Bedingungen im Ärmelkanal nicht mehr in der Lage, seine Fahrt fortzusetzen. Die beiden Skipper sind derzeit auf dem Weg zum Hafen von Lorient. Erica Lush ihrerseits erreicht Les Sables-d’Olonne.

 

 

 

Solitaire du Figaro 
3. Etappe 
 
Pornichet / Vendée  >  Le Havre / Normandie
 
Dienstag, 2. Juni 2026                16:00 Uhr                      
 
 
#1    Tom Dolan                  -       Kingspan 
#2    Loïs Berrehar              -       Banque Populaire 
#3    Nicolas Lunven           -       PRB  
#4    Martin Le Pape           -       Paprec  
#5    Hugo Dahllenne          -       Skipper MACIF 2025 
#6    Alexis Thomas            -       Wings of the Océan
#7    Arno Biston                 -      Article.1 
#8    Paul Morvan                -      Foricher French Touch 
#9    Laure Galley               -      Hauterive  
#10  Titouan Marilley          -      Action Enfance    
#11  Thomas De Dinechin    -      Almond for pure Océan 
#12   Eliaz Morineau            -      Demain Sans HPV 
#13   Edouard Goldbery       -      SOS Villages D’enfants  
#14   Paul Loiseau               -      Région Bretagne Espoir 
#15   Paul Cousin                -       Région Normandie
#16   Tom Goron                  -      Xplorassur 
#22   Tiphaine Ragueneau    -      Orcom  
#23   Chloe Le Bars              -     Skipper MACIF 2026 
#25   Arthur Meurisse          -      Kiloutou 
#26   Pier Paolo Dean          -      Banques Alimentaires  
#27   Marin Carnot               -     Foundation Jérôme Lejeune
#29   Lola Billy                    -      Région Bretagne Océane 
#31   Marie Gendron            -      Kereis SNCF Voyageurs  
#32   Hugo Cardon               -      Sarth’ Atlantique
#36   Ellie Driver                 -      STEM on the Startline
 
 
 

La Solitaire du Figaro 

Tom Dolan übernimmt 

die Führung auf dieser 3. Etappe

 
 
 
Dienstag, 2. Juni 2026    12 Uhr
 

Der Führende in der vorläufigen Gesamtwertung der La Solitaire du Figaro Paprec liegt am Dienstag an der Spitze der dritten Etappe, während sich die Flotte darauf vorbereitet, bei starkem Westwind an der bretonischen Küste entlangzufahren.

 

Nach der Hitzewelle der letzten Tage hat diese zweite Nacht auf See auf der dritten Etappe von La Solitaire du Figaro Paprec die Flotte ordentlich abgekühlt. Böen von über 35 Knoten, Gewitter… „Eine Nacht, die einen Vorgeschmack auf das gibt, was noch kommt“, fasste Rennleiter Yann Chateau am Dienstagmorgen zusammen.

 

Nachdem die Flotte gestern Abend die Markierung BXA unter eher schwachen Bedingungen passiert hatte, segelte sie auf einem langen Backbordkurs in Richtung der bretonischen Landzunge, während sie auf den Durchzug einer Front in der Nacht und einen Wind wartete, der zunehmend an Stärke gewann, ebenso wie der Seegang. Angesichts der recht anspruchsvollen Bedingungen ab 22:00 bis 23:00 Uhr gestern Abend und einer ziemlich heftigen Frontdurchfahrt um 5:00 Uhr morgens mit viel Regen, 35 Knoten und einer Rechtsdrehung von 30 Grad, die einige kleinere Schäden in der Flotte verursachte und diese zudem auseinanderzog. 

 

Tatsächlich waren die Abstände gestern noch minimal, doch auf dieser geraden Strecke bis zur bretonischen Landzunge beginnen sie sich zu vergrößern. Die Figaristen lassen die pure Geschwindigkeit ihrer Boote zum Ausdruck kommen, auch wenn sich beim Passieren der bretonischen Inseln möglicherweise neue Optionen ergeben könnten.

 

Und heute in der Rangliste um 12 Uhr liegt Skipper Tom Dolan auf Kingspan, der Führende in der vorläufigen Gesamtwertung, an der Spitze, dicht gefolgt von Loïs Berrehar auf Banque Populaire mit 0,5 Seemeilen Rückstand, Martin Le Pape auf Paprec mit 2,7 Seemeilen Rückstand und Nicolas Lunven mit 3,1 Seemeilen Rückstand auf dem 4. Platz. Zur Erinnerung: Der Ire hat in der Gesamtwertung nur 3 Minuten und 38 Sekunden Vorsprung auf den Skipper von PRB.

 

Wie dem auch sei, diese dritte Etappe, deren Start verschoben worden war, um den Figaristen mehr Zeit zur Erholung zu geben, verspricht schneller als erwartet zu werden, mit einer Beschleunigung, sobald die Skipper abfallen können. „Ankunft normalerweise heute Nacht westlich von Sein für eine Überquerung des Ärmelkanals in Richtung der englischen Cornouaille und eine recht zügige Fahrt hinunter nach Le Havre mit einer voraussichtlichen Ankunftszeit in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag“, prognostiziert der Rennleiter. Doch bis zur Ankunft in der Normandie in weniger als 48 Stunden ist noch nichts entschieden, und es gilt, unter diesen anspruchsvollen Bedingungen trotz der auf den beiden vorangegangenen Etappen angesammelten Müdigkeit durchzuhalten.

 

 

 

Aufgabe der 3. Etappe an Tag 2

von Erica Lush

auf Hope

 

 
 
Dienstag, 2. Juni 2026 8:30 Uhr

 

Während sie vor der Île de Ré segelte, meldete die US-Amerikanerin Erica Lush am Dienstagmorgen um 6:49 Uhr ihre Aufgabe, nachdem ihr Großsegel kurz zuvor, gegen 5:30 Uhr, beim Durchqueren der Wetterfront, unbrauchbar wurde. Erica versuchte, den Riss zu beheben, fand jedoch keine Lösung, die es ihr ermöglicht hätte, das Rennen mit ihrem beschädigten Großsegel fortzusetzen. Der Skipperin geht es gut und sie dürfte aus eigener Kraft einen Hafen erreichen.

Am heutigen Vormittag hat sich der Kampf auf dieser 3. und letzten Etappe der Solitaire du Figaro Paprec erheblich verschärft. Seit Tagesanbruch bewegte sich die Flotte unter besonders schwierigen Bedingungen. 

Zwischen Windlöchern, Windschwankungen und ständigen Übergängen erforderte jede zurückgelegte Seemeile höchste Aufmerksamkeit. An der Spitze des Rennens segelte Alexis Thomas (Wings of the Ocean), der als Erster Pornichet verlassen hatte, lange Zeit in der Flotte und meisterte diesen ersten Abschnitt perfekt. Doch wie so oft bei der La Solitaire du Figaro Paprec ist nichts jemals sicher. Der Skipper bleibt vorsichtig und setzt sein Rennen fort. 

 

 

 

Solitaire du Figaro 
3. Etappe 
Pornichet > Le Havre
 
 
Solitaire du Figaro
3. Etappe   
Pornichet / Vendée  >  Le Havre / Normandie
 
 
Montag, 1. Juni 2026                17:30 Uhr                      
 
   
#1    Alexis Thomas            -      Wings of the Océan
#2    Paul Morvan               -      Foricher French Touch 
#3    Davy Beaudart            -      Nautymor 
#4    Nicolas Lunven           -      PRB  
#5    Hugo Dahllenne          -      Skipper MACIF 2025 
#6    Eliaz Morineau            -      Demain Sans HPV    
#7    Laure Galley               -      Hauterive  
#8    Tom Goron                  -      Xplorassur 
#9     Loïs Berrehar             -      Banque Populaire 
#11   Tom Dolan                  -      Kingspan 
#14   Paul Loiseau               -      Région Bretagne Espoir 
#16   Thomas De Dinechin   -      Almond for pure Océan 
#17   Paul Cousin                -      Région Normandie
#18   Martin Le Pape           -      Paprec  
#19   Arthur Meurisse          -      Kiloutou  
#20   Lola Billy                    -     Région Bretagne Océane 
#24   Tiphaine Ragueneau    -     Orcom  
#25   Adrien Hardy              -      Sans Nature, pas Futur
#26   Chloe Le Bars              -     Skipper MACIF 2026 
#27   Leo Bothorel               -     Decathlon 
#28   Viktor Mathieu            -     Elitys   
#29   Marin Carnot               -     Foundation Jérôme Lejeune
#30   Hugo Cardon               -     Sarth’ Atlantique
#33   Marie Gendron            -     Kereis SNCF Voyageurs  
#35   Erica Lush                   -     Hope 
#36   Ellie Driver                 -      STEM on the Startline  
 
 
 
 

 
Solitaire du Figaro
3. Etappe   Tag 1
 
Pornichet / Vendée  >  Le Havre / Normandie
 
 
Montag, 1. Juni 2026               16:00 Uhr                      
 
   
#1    Tom Goron                 -     Xplorassur 
#2    Alexis Thomas            -     Wings of the Océan
#3    Davy Beaudart            -     Nautymor 
#4    Hugo Dahllenne          -     Skipper MACIF 2025 
#5    Eliaz Morineau           -      Demain Sans HPV 
#6    Paul Cousin                -      Région Normandie
#7    Laure Galley              -      Hauterive  
#8    Paul Morvan               -      Foricher French Touch 
#9    Nicolas Lunven           -      PRB  
#10  Tom Dolan                  -      Kingspan 
 
 

 

La Solitaire du Figaro Paprec

Erste Kämpfe vor der Küste von Oléron

 

 

 
 
Montag, 1. Juni 2026       9:00 Uhr
 

 

Die erste Nacht dieser letzten Etappe der Solitaire du Figaro Paprec 2026 wirkte wie eine Art Schwebezustand. Nach einem noch lebhaften Beginn des Abends verlor der Wind allmählich an Kraft, was die Skipper dazu zwang, äußerst wachsam zu bleiben, um ihre Position in den richtigen Windkorridoren zu halten. In der Wertung an diesem ersten Junimorgen führt Paul Morvan auf Foricher – French Touch die Flotte an, vor Nicolas Lunven auf PRB und Tom Goron auf Xplorassur, der zu seiner größten Zufriedenheit wieder in die Spitzengruppe zurückgekehrt ist.

 

Unter einem strahlenden Vollmond, der das Wasser erhellte, glitten die Figaros in einer fast unwirklichen Atmosphäre entlang der Küste der Vendée. Das Meer schien ruhig, doch die Nerven waren ständig auf der Probe: Winddreher im Auge behalten, Windlöcher vorhersehen und die Geschwindigkeit des Bootes aufrechterhalten. Die Abstände bauten sich nach und nach auf, oft dank einiger Grad mehr Wind oder einer einfachen Windböe, die besser ausgenutzt wurde als die des Nachbarn.

 

Ein Szenario, das sich im Laufe des Vormittags bei stetig nachlassendem Wind fortsetzen dürfte. Gleich zu Beginn dieses letzten Sprints der Solitaire du Figaro Paprec sehen sich die Segler erneut mit der ganzen Komplexität der wetterabhängigen Navigation konfrontiert.

 

Vor den Augen der zahlreich auf dem Deich versammelten Zuschauer starteten die 36 Segler in Pornichet zur letzten Runde der La Solitaire du Figaro Paprec 2026. Punkt 19 Uhr fiel der Startschuss unter idealen Bedingungen am Sonntag.
 
Nach einer Küstenstrecke von mehr als fünf Seemeilen um die Îles d’Evens und stets unter den Blicken des auf der Mole versammelten Publikums wendete Alexis Thomas auf Wings of the Ocean als Erster an der vor dem Hafen von Pornichet ausgebrachten Boje und sicherte sich damit die Paprec-Trophäe. Er lag in der Bucht von Pornichet vor Nicolas Lunven und Tom Goron.
 

Der Kurs der Figaristen bei einem Westwind mit etwa 12 Knoten ist auf Süden, ausgerichtet, auf die vor der Mündung der Gironde ausgelegte BXA-Markierung. 

 

Anschließend nehmen sie Kurs auf den Norden der Bretagne. Die Segler werden zunächst von einer relativ milden Abfahrt profitieren, bevor eine Front durchzieht, die die Fahrt erschweren wird. Diese Etappe, voller Gefahren ist nun endgültig in vollem Gange, und auch wenn die Skipper ihre Route ohne Druck zurücklegen wollen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie im Hinterkopf die AIS-Spuren der Konkurrenten genau analysieren werden. Nach zwei ebenso intensiven wie schwierigen Etappen sind die Körper erschöpft. Sie müssen tief in ihre Reserven greifen, um sich voll und ganz in diese letzte Auseinandersetzung zu stürzen und ihren Namen in die Siegerliste dieser 57. Ausgabe von La Solitaire du Figaro Paprec einzutragen.

 

 

Zusammenfassend 

 

Eine Nacht voller Mondlicht und Taktik, von im Laufe der Stunden nachlassendem Wind und unaufhörlichen Kurskorrekturen. Während sich einige nach den zahlreichen Manövern der Küstenetappe erholen konnten, haben andere bereits ihren treuen Leidensgenossen wiedergefunden: die Müdigkeit. Die Etappe hat gerade erst begonnen und wird immer härter werden. Man muss einen klaren Kopf bewahren, um seine letzten Kräfte in diesen letzten Kraftakt zu stecken.

 

Tom Goron auf Xplorassur schwärmt: „Wir konnten die Spinnaker kurz vor Noirmoutier setzen und eine super Strecke zurücklegen, ziemlich schnell und sehr angenehm, bis vor ein paar Stunden, als der Wind nachließ. Jetzt wird es mit den Wellen und dem schwachen Wind etwas komplizierter. Für mich läuft es gut. Ich bin, glaube ich, als Dritter gestartet, und heute sind wir mit den Jungs im Rennen. Es tut gut, endlich mit ihnen zu segeln.

 

Der Rookie Paul Loiseau auf Région Bretagne – CMB Espoir versucht die Nacht zu beschreiben: „Diese Nacht war ziemlich anstrengend, auch wenn es nicht so aussieht. Es ist noch schwer zu sagen, ob ich bisher gut war, aber die Gruppe bleibt kompakt und ich bin im richtigen Zug, das ist also ziemlich cool. Es war wieder ein guter Start. Ich habe es vorhin in einem Video gesagt: Bei allen Starts dieser Solitaire schaffe ich es, gut platziert zu sein. Es ist toll, sofort dabei zu sein. Und dann ist es angenehm, diesen Vollmond zu haben, der den Weg beleuchtet. Man braucht keine Stirnlampe: Man sieht die Wellen beim Steuern, das ist sehr schön. »

 

Hugo Dhallenne auf Skipper Macif 2025 analysiert: „Ich bin ziemlich gut aus der Bucht herausgekommen, und danach lief es in dieser Nacht gut. Der Abstand hat sich etwas vergrößert, aber die Verfolger holen wieder auf. Wir konnten trotzdem schlafen und ein paar Nickerchen machen. Ich muss zugeben, dass die Müdigkeit bereits deutlich spürbar ist. Wir müssen für den weiteren Verlauf konzentriert und motiviert bleiben, denn dieser Abschnitt verspricht noch kompliziert zu werden. Wir werden versuchen, uns so gut wie möglich auszuruhen, um den Ärmelkanal unter den besten Bedingungen in Angriff zu nehmen. Leider ist mein Ziel bei dieser Solitaire ein wenig in weite Ferne gerückt, daher werde ich versuchen, eine schöne Etappe zu absolvieren und Spaß auf dem Wasser zu haben.“

 

Der Führende vom Start Alexis Thomas auf Wings of the Ocean: „Je weiter man nach Süden kommt, desto schwächer wird der Wind. Das ist etwas kompliziert. Ich habe es geschafft, ein wenig zu schlafen, und gerade bin ich aufgewacht. Nun ja, ich werde alle fünf bis zehn Minuten vom Spinnaker geweckt, der sich mangels Wind entleert. Ich war von Anfang an im Rhythmus und es war ein recht guter Start ins Rennen. Ich denke, man darf auf keinen Fall in Panik geraten. Der Weg ist noch sehr lang. Es ist wichtig, sich gut zu schonen, vor allem in den ersten Tagen, um dann am letzten Tag, an dem es fast unmöglich sein wird, sich auszuruhen, Vollgas geben zu können. Der Wind dürfte dann auf Nordwest drehen und die Flotte wird sich nach vorne ausdehnen. Wenn wir bei Sein die Spinnaker setzen, könnte es große Geschwindigkeitsunterschiede zwischen denen geben, die angreifen, und denen, die eher defensiv bleiben. Das verspricht spannend zu werden. Ich hoffe, dass es für uns gut läuft. Auf jeden Fall bin ich heiß und motiviert, trotz meiner 24 Minuten Rückstand auf Tom.“
 
 
Solitaire du Figaro 
3. Etappe Tag 1
Pornichet > Le Havre
 
 
 
Montag, 1. Juni 2026               8:00 Uhr                      
 
   
#1    Paul Morvan               -      Foricher French Touch 
#2    Nicolas Lunven           -      PRB  
#3    Tom Goron                 -      Xplorassur 
#4    Hugo Dahllenne          -      Skipper MACIF 2025 
#5    Alexis Thomas            -      Wings of the Océan
#6    Adrien Hardy              -      Sans Nature, pas Futur
#7    Pier Paolo Dean          -      Banques Alimentaires  
#8    Loïs Berrehar              -      Banque Populaire 
#9    Paul Cousin                 -      Région Normandie   
#10  Tom Dolan                   -      Kingspan 

 
 
 
 
Solitaire du Figaro 
3. Etappe 
Pornichet > Le Havre
 
 
 
Montag, 31. Mai 21:00 Uhr                      
 
   
#1    Alexis Thomas            -      Wings of the Océan
#2    Nicolas Lunven           -      PRB  
#3    Tom Goron                 -      Xplorassur 
#4    Paul Morvan               -      Foricher French Touch 
#5    Oliver Hill                  -      Nautica by Olli Hill Race
#6    Arno Biston                -      Article.1 
#7    Paul Loiseau               -      Région Bretagne Espoir  
#8    Hugo Dahllenne          -      Skipper MACIF 2025 
#9    Arthur Meurisse          -      Kiloutou  
#10  Adrien Hardy              -      Sans Nature, pas Futur
 
 
 
 
 
 
 

Solitaire du Figaro 

Start der 3. Etappe 

in Pornichet

 

 

 
Sonntag, 31. Mai 2026  18:00 Uhr
 
 

Nach zwei Etappen führt Tom Dolan die Gesamtwertung der 57. Ausgabe der Solitaire du Figaro Paprec an. Der Start zur dritten Etappe erfolgt am Sonntag, dem 31. Mai, um 19 Uhr in Pornichet mit Ziel in Le Havre. 

Der Rookie Paul Loiseau auf Région Bretagne CMB Espoir gewann die zweite Etappe der Solitaire du Figaro in Pornichet. Er lag vor Nicolas Lunven auf PRB, der die Ziellinie 6 Minuten später überquerte, und Alexis Thomas auf Wings of the Ocean, der 33 Minuten später ankam.

Adrien Hardy auf Sans nature pas de futur, belegt mit 46 Minuten Rückstand den 4. Platz, und Tom Dolan den 5. Platz mit 50 Minuten Rückstand und verteidigt seinen ersten Platz in der Gesamtwertung mit 3 Minuten und 38 Sekunden Vorsprung.

 

 

 

Live Start der 3.Etappe

 

 

 

Solitaire du Figaro 

Start der 3. Etappe 

in Pornichet

 

 

 
Sonntag, 31. Mai 2026  18:00 Uhr
 
 

Nach zwei Etappen führt Tom Dolan die Gesamtwertung der 57. Ausgabe der Solitaire du Figaro Paprec an. Der Start zur dritten Etappe erfolgt am Sonntag, dem 31. Mai, um 19 Uhr in Pornichet mit Ziel in Le Havre. 

Der Rookie Paul Loiseau auf Région Bretagne CMB Espoir gewann die zweite Etappe der Solitaire du Figaro in Pornichet. Er lag vor Nicolas Lunven auf PRB, der die Ziellinie 6 Minuten später überquerte, und Alexis Thomas auf Wings of the Ocean, der 33 Minuten später ankam.

Adrien Hardy auf Sans nature pas de futur, belegt mit 46 Minuten Rückstand den 4. Platz, und Tom Dolan den 5. Platz mit 50 Minuten Rückstand und verteidigt seinen ersten Platz in der Gesamtwertung mit 3 Minuten und 38 Sekunden Vorsprung.

 

 

 

Live Start der 3.Etappe

 

 

 

Die unglaubliche Charakterstärke 

von Marin Carnot 

nach seinem Mastbruch

 
 
Sonntag, 24. Mai 2026
 

Als Marin Carnot während der Solitaire du Figaro Paprec bei Wolf Rock einen Mastbruch erlitt, drohten seine Träume beinahe zu zerbrechen.

 

Vom Begleitboot Express bis nach Brest abgeschleppt, gelang dem Skipper der Fondation Jérôme Lejeune dank der titanischen Arbeit seines Teams eine blitzschnelle Rückkehr.

 

Sofort dachte ich mir: Ich gebe nicht auf. Ich habe so viel Zeit damit verbracht, Sponsoren zu finden und zu trainieren, um bei diesem Rennen am Start zu stehen.

 

Unmittelbar nach dem Zwischenfall wurde die Figaro Beneteau 3 vom Begleitboot Express aufgenommen und bis zum Hafen von Brest geschleppt.

 

An Land wartete ihr technisches Team bereits in voller Einsatzbereitschaft auf Marin. Innerhalb kürzester Zeit vollzog sich bei Iroise Gréement ein wahres logistisches Wunder: Ein neuer Mast wurde angepasst, die Elektronik wieder eingebaut und das Segelboot für die Rückkehr in den Wettkampf vorbereitet.

 

Ein Solidaritätsschub, der über das Projekt hinausging, unterstützt durch Nachrichten von Angehörigen und den Besuch von Marins Teams vor Ort. „Das hilft, motiviert zu bleiben, es holt einen aus dem Tief heraus“, vertraut Marin an, gerührt von dieser allgemeinen Mobilisierung.

 

Nach einer langen, körperlich und mental anstrengenden Überfahrt, um zur Flotte aufzuschließen, ist der Skipper endlich sicher im Hafen von Vigo angekommen.

 

Nun „erschöpft“, aber erleichtert, ist das Ziel klar: so viel Schlaf wie möglich nachholen und gleichzeitig die letzten technischen Details finalisieren, bevor er um 16 Uhr heute an den Start der zweiten Etappe geht.

 

Hoffentlich hält der neue Mast...

 

2.Etappe Live Start

 

Martin Le Pape 

erhält den Suzuki-Kampfgeist-Pokal für 

eine souverän und engagiert gefahrene 1. Etappe

 

 
 
Samstag, 23. Mai 2026
 

 

Die erste Etappe der Solitaire du Figaro Paprec, die unter schwierigen Bedingungen in Perros-Guirec startete – mit Windgeschwindigkeiten von über 35 Knoten in den ersten Rennstunden –, wurde dann durch eine unbeständigere Passage entlang der spanischen Küste vor der Ankunft in Vigo verlangsamt und stellte die Teilnehmer auf eine harte Probe.

 

In diesem anspruchsvollen Umfeld war es jedoch ein Segler, der ursprünglich nicht für dieses Projekt gemeldet war, der sich hervorgetan hat: Martin Le Pape, Skipper des Bootes PAPREC, wurde mit der Suzuki-Trophäe für Kampfgeist ausgezeichnet.

 

Dieser Preis, der von einer Jury aus Vertretern der Organisation und der Rennpartner vergeben wird, würdigt sowohl die mentale Stärke und die Einstellung auf See als auch die reine Leistung. Und im Fall von Martin Le Pape wirft die Entscheidung ebenso Fragen auf, wie sie eine besondere Geschichte erzählt.

 

Martin, der in letzter Minute als Ersatz für Yoann Richomme, den ursprünglichen Skipper des PAPREC-Projekts, einsprang, musste sich schnell mit einem Boot, einem Team und einer bereits in Gang gekommenen Dynamik vertraut machen.

 

Ohne wirklichen Druck hinsichtlich der Gesamtwertung entschied er sich dafür, engagiert und besonnen zu segeln, wobei er vor allem versuchte, sein Bestes für das Boot und den Sponsor zu geben und gleichzeitig den Kontakt zur Flotte zu halten.

 

Auch wenn Martin nicht an der Spitze des Rennens lag, lieferte er eine solide Etappe ab, die er auf dem 4. Platz beendete – geprägt von konstanter Leistung und selbstbewussten strategischen Entscheidungen unter teilweise unbeständigen Bedingungen.

 

Über das reine Ergebnis hinaus war es vor allem seine Einstellung während der gesamten Etappe, die Eindruck hinterließ: ein souveräner Umgang mit dem anfänglichen schweren Wetter, die Fähigkeit, trotz Rückständen im Rennen zu bleiben, und eine wertvolle Beständigkeit in einer Flotte, in der sich der kleinste Fehler sofort rächt.

 

Diese Trophäe für den Kampfgeist belohnt somit einen Segler, von dem man diese Rolle in diesem Projekt nicht erwartet hatte, der es aber verstanden hat, eine späte Chance in eine echte Teamleistung zu verwandeln.

 

 

Auf zur nächsten Etappe 

 

Nun geht das Rennen mit einer zweiten Etappe weiter bei der Solitaire du Figaro, die die Flotte von Vigo nach Pornichet führt, bevor es in der folgenden Woche in Richtung Le Havre weitergeht. In einer Gesamtwertung, die noch völlig offen ist, wird jede Entscheidung zählen, und Martin Le Pape wird die nächsten Etappen mit einer gewissen Freiheit angehen, aber auch mit dem Wunsch, die in dieser ersten Etappe eingeleitete Dynamik zu bestätigen.

 

Die bretonische Welle

Meisterin der Bretagne

Top 10 Europas Maëlys Jouault

 

 
 
Dienstag, 19. Mai 2026

 

Auch wenn das Surfen als Freizeitbeschäftigung boomt, bleibt es im Wettkampfbereich ein Nischensport. 

 

Es ist sehr schwierig, davon zu leben, vor allem im Frauensurfen. Bei den europäischen Wettkämpfen gibt es zwar Preisgelder, aber sie sind nicht hoch genug, man kann sie nicht wirklich einkalkulieren, erklärt Maëlys.

 

Die aus dem Departement Côtes-d’Armor stammende Surferin, die in La Torche/Plomeur, Finistère unter Vertrag steht, hat am Sonntag, dem 17. Mai, ihren x-ten Titel als bretonische Meisterin gewonnen. Fast schon eine Formalität für diese Surferin, die nicht nur um den Einstieg in die Weltmeisterschaftsklasse kämpft, sondern auch für den Aufschwung des bretonischen Frauensurfsports auf hohem Niveau.

 

Die Startgebühren und Reisekosten ohne Unterstützung des Verbandes müssen privat bezahlt werden. Es ist für alle eine Tortur. Bleiben noch die Sponsoren, die dazu neigen, ihre Unterstützung zu reduzieren. 

 

Leider wird man nicht mehr wirklich nach der sportlichen Leistung beurteilt, sondern eher nach dem Image. Das kostet Zeit, ist nicht ideal, aber wir wissen, dass es zum Job gehört, gibt Maëlys Jouault zu.

 

Die frischgebackene Finistérienne ist auch Trainerin an der ESB29 (École de surf de Bretagne), dem Verein, bei dem sie Mitglied ist und der sie sponsert. Außerdem hat sie eine kleine Coaching-Einrichtung gegründet.

 

Das reicht jedoch nicht aus, um sich einen persönlichen Trainer zu leisten. Ich habe einen Trainer in Seignosse im Südwesten, ich fahre hinunter, um Trainingsblöcke zu absolvieren, aber ich kann es mir nicht leisten, ihn das ganze Jahr über zu bezahlen. Ich mache ab und zu intensive Trainingseinheiten.

 

Ebenfalls im Südwesten, in Lacanau, wird sie diese entscheidende Saison beginnen, um die Spitze der Welle zu erreichen.

 

 

            Surfen                

Die bretonische Shortboard-Meisterschaft

in den  Wellen von La Torche

 


18. Mai 2026

 

Diese von der Ligue de Bretagne organisierte, gemischte und inklusive Veranstaltung brachte vom 15 bis 17. Mai  die bretonische Shortboard-Meisterschaft und die nationale Parasurf-Open zusammen.

 

In La Torche verbindet die Welle ebenso sehr, wie sie gesurft wird, und das Meer ist ein Ort der Inklusion. Das ist der Geist von „BZH Surf Together“ der in La Torche stattfand.

 

„Wir sind die Einzigen, die das auf nationaler Ebene tun“, versichert Gaël Morel, der Präsident der Ligue de Bretagne de Surf. „Das Angebot dieser gemischten Veranstaltungen trägt dazu bei, das Bild der Unabwendbarkeit einer Behinderung zu durchbrechen und ein positives Bild zu vermitteln. Es ist ein politischer Wille, diesen gesellschaftlichen Aspekt sehr stark zu betonen.“

 

 

Die Favoriten sind am Start

 

Dies kommt insbesondere durch die Einstellung einer Parasurf-Beauftragten, Camille Dubrana, deutlich zum Ausdruck. Wir verfolgen eine Strategie des Ausbaus des Handicapsurfs, genauso wie wir den Spitzensport fördern, fügt Gaël Morel hinzu.

Die Ausübung des Parasurfs hängt von der Behinderung ab – liegend, kniend, begleitet oder geschoben für Sehbehinderte – und erfordert geschulte Freiwillige. Die Liga bemüht sich daher, immer mehr Freiwillige auszubilden.

 

Parallel dazu wurde in La Torche unter der Leitung von Nationaltrainer Jean-Marc Saintgeours, der auch Präsident von Handicapsurf France ist, ein Sichtungskurs für die französische Handicapsurf-Nationalmannschaft organisiert.

 

Angesichts des Erfolgs dieses Konzepts beabsichtigen die Organisatoren von „BZH Surf Together“, die Veranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen und sie durch die Verbindung mit einem festlichen Musik-Event noch attraktiver zu gestalten.

 

Was den Wettkampf angeht, waren am Freitag die bretonischen Nachwuchstalente am Start, während ihre älteren Kollegen am Sonntag unter schwierigen Bedingungen ins Wasser gingen, mit einem Gewässer, das sich im Umbau befand, wie es Maëlys Jouault, die Titelverteidigerin, beschrieb, als sie ihren Neoprenanzug anzog. Die aus dem Côtes-d’Armor stammende Surferin, die beim lokalen Verein ESB unter Vertrag steht, verteidigte ihren Titel ebenso wie Gaspard Larsonneur bei den Männern. Eine logische Entwicklung, da die beiden Profisurfer die Bedingungen mühelos meisterten.

 

 

Ranglisten

Bretagne-Meisterschaft im Shortboard. Männer: 1. Gaspard Larsonneur; 2. Louka Tirilly de Vera; 3. Gabriel Abiven.

Frauen: 1. Maëlys Jouault; 2. Azou Gardahaut-Petiteau; 3. Illona Goasguen.

 

 

Solitaire du Figaro

Tom Goron

Das große Talent des französischen Segelsports

 
 
 
Samstag, 16. Mai 2026
 
 

Mit gerade einmal 20 Jahren kann Tom Goron bereits auf eine beachtliche Erfolgsbilanz zurückblicken. Der aus der Côtes-d’Armor stammende Segler, der mit dem talentierten Radrennfahrer Paul Seixas verglichen wird, will seinen eigenen Weg gehen, ohne dabei zu schnell voranzueilen, angefangen bei der Solitaire du Figaro, die diesen Sonntag startet.

 

Der französische Sport hat vielleicht noch nie zuvor eine so große Zahl an Weltklasse-Talenten gleichzeitig hervorgebracht. Der Basketball hat Wembanyama, der Radsport hat Paul Seixas, der Segelsport hat Tom Goron. Mit nur 20 Jahren wird der aus der Côtes-d’Armor stammende Segler, der in Aucaleuc bei Dinan aufgewachsen ist, ab Sonntag, 17. Mai, an seiner dritten Solitaire du Figaro teilnehmen.

 

In Perros-Guirec, dem Startort der ersten Etappe, wird der junge Segler sogar mit dem Radfahrer vom Team Decathlon CMA-CGM verglichen. Beide ähneln sich in ihrer Jugend, aber auch in ihrem frühreifen Talent, räumt Nicolas Lunven ein, zweifacher Sieger der Solitaire du Figaro Paprec und kürzlich erfolgreicher Partner von Tom Goron bei der Trophée BPGO am 23. April 2026.

 

Eine auffällige Ähnlichkeit in der Laufbahn der beiden, obwohl sie kaum sechs Monate auseinander sind. Der junge Segler seinerseits nimmt diesen Vergleich mit einem Lächeln hin: „Gerne. Er ist es eher, will er mit mir verglichen werden? Er war noch schneller und hat sich bereits auf der internationalen Rennstrecke durchgesetzt.“

 

Der Bretone, der am Pôle Finistère Course Large in Port-la-Forêt trainiert, sorgt schon seit mehreren Jahren für Aufsehen. Nachdem er im Alter von nur 12 Jahren im Alleingang den Ärmelkanal auf einem Optimisten überquert hatte, wurde er 2022 Europameister im 29er und 2023 Vize-Französemeister. Im Jahr 2024 belegte er den 14. Platz bei der Solitaire du Figaro Paprec und wurde 2. unter den Neulingen.

 

Obwohl er seit mehreren Jahren im Rampenlicht steht, relativiert er die Situation lieber: Es gibt keinen Druck, denn solange ich Leistung bringe, reden die Leute über mich. Und sollte ich jemals enttäuschen, werden sie einfach aufhören, mich in den Vordergrund zu stellen, mehr wird nicht passieren.

 

Tom Goron nimmt zum dritten Mal an diesem Rennen teil und gehört zur Gruppe der Favoriten. Er denkt zwar an den Gesamtsieg, macht ihn aber nicht zu seinem vorrangigen Ziel: 

 

„Da ich jung bin, habe ich Zeit. Es ist, als hätte ich drei Klassen übersprungen. Ich habe das Recht, eine Klasse zu wiederholen. Ich bin vor allem hier, um mich weiterzuentwickeln und Spaß auf See zu haben. Meine Art zu segeln wird wichtiger sein als das Ergebnis.“

 

Auch wenn er weiß, dass ein Sieg bei dieser Ausgabe 2026 ihn in eine andere Liga befördern könnte: Ich weiß, dass ich, wenn ich gewinne, in einen exklusiven Kreis von Solitaire-Siegern aufsteigen werde. Diese Zeile in meiner Erfolgsbilanz wird man nie vergessen. Es wird Respekt unter den anderen Seglern geben. Eine Art Gentlemen’s Agreement.

 

Für den weiteren Verlauf seiner Saison hofft er, ab dem 19. August an der Aventura, einer Figaro-3-Regatta im Zweier, teilnehmen zu können und den Titel des französischen Elite-Meisters im Hochseesegeln zu erringen, bevor er über den weiteren Verlauf seiner Karriere nachdenkt, die bereits vorgezeichnet zu sein scheint.

 

Thomas Ruyants neue IMOCA 

ein Entwurf 

des Architekten Antoine Koch

 

 
 
Mittwoch, 13. Mai 2026
 
Thomas Ruyant, der noch immer auf der Suche nach einem Hauptsponsor ist, hat die Türen der Werft geöffnet, in der seine neue IMOCA gebaut wird, Stapellauf folgt am 18. Juni. Das erste Boot der Koch-Entwürfe der neuen Generation beweist, dass diese IMOCA die Innovation noch weiter vorantreibt und verspricht, in Sachen Leistung neue Maßstäbe zu setzen.
 

Die neue IMOCA von Thomas Ruyant wird am 18. Juni in Lorient zu Wasser gelassen. Wie die beiden „Schwesterschiffe“, die zukünftige Malizia von Boris und die zukünftige Banque Populaire von Loïs, handelt es sich um einen Entwurf des Architekten Antoine Koch.

 

Wenn man es mit meinem vorherigen Boot vergleicht, hat dieses weniger Freibord, es liegt etwas tiefer im Wasser und letztendlich wurde die Aerodynamik erheblich verbessert. Wie man hier sehen kann, handelt es sich um einen Rumpf mit zwei Knickstufen, bei dem wir dank dynamischer Effekte auch die Leistung gesteigert haben. Man erkennt hier zwei Konkavitäten: eine auf der ersten Knickstufe und eine weitere auf der zweiten. Das Prinzip ist, dass ein runder Rumpf vom Wasser angesaugt wird, während ein konkaver Rumpf abgestoßen wird und dadurch einen Auftriebseffekt bewirkt.

 

„Das ist eine wesentliche Weiterentwicklung dieses Bootes. Man nennt sie die „Blade“, also die „Klinge“. Dieses Teil dient dazu, die Hydrodynamik zu optimieren, das heißt, den Austausch von Luft und Wasser unter dem Rumpf zu minimieren. Ja, auch die Luft, denn sie stört die Strömungen unter dem Rumpf enorm. Tatsächlich wird diese Klinge sie blockieren. Das haben wir bereits beim America’s Cup beobachtet, genauer gesagt im mittleren Teil des Rumpfes der Boote.“

 

„Auf dem neuen Boot haben wir die Pinne durch Steuerräder ersetzt, die auf beiden Seiten angebracht werden, wie bei den AC75 des America’s Cup und den F50 der Sail GP. Sie ermöglichen es uns, mit Blick auf die Fahrtrichtung zu steuern und nicht mehr seitlich, und bieten ein besseres Steuergefühl. Später werden sie mit Tasten ausgestattet, mit denen wir den Anstellwinkel der Ruderflossen einstellen können.“

 

 

 

 

Solitaire du Figaro 

Aufgrund von drei gebrochenen Rippen muss 

Yoann Richomme auf eine Teilnahme verzichten 

und wird durch Martin Le Pape ersetzt

 

 

Montag, 11. Mai 
 

Er hatte sich auf seine 9. Solitaire du Figaro vorbereitet. Yoann Richomme wird nun doch nicht am Start der Ausgabe 2026 stehen. Der zweifache Gewinner der Solitaire wird durch Martin Le Pape ersetzt.

 

Yoann Richomme hatte lange darauf gehofft, bei der Solitaire du Figaro Paprec am Start zu stehen, deren erste Etappe am kommenden Sonntag, dem 17. Mai, in Perros-Guirec startet. Nach einem Zusammenstoß bei seinem letzten Rennen – der Trophée BPGO Anfang April – litt der Segler unter drei gebrochenen Rippen.

 

Yoann vertraute jedoch auf seine Regenerationsfähigkeit und blieb optimistisch, was die Möglichkeit einer entspannten Teilnahme an dem wichtigsten Ereignis seiner Saison anging. Erst als er Ende letzter Woche an seinen letzten Trainingseinheiten teilnahm, wurde dem zweifachen Sieger des Rennens, der die Anforderungen des Formats kennt, die Realität endgültig bewusst: Seine Form und die Verbesserung seiner körperlichen Verfassung reichen bis heute nicht aus, um vollkommen sicher zu segeln.

 

Ein Etappenrennen wie die Solitaire du Figaro Paprec erfordert ständige Wachsamkeit und permanente Anpassungen, oft in einem unerträglichen Tempo,“, erinnert der Segler. Angesichts der noch unvollständigen Heilung meiner Brüche wäre es unvernünftig und sogar gefährlich, mich auf ein solches Wettbewerbsniveau einzulassen. Ich hatte große Hoffnung, vor der Solitaire du Figaro Paprec wieder fit zu sein, aber das war nicht realistisch. Wenn ich aufstehe, wenn ich mich hinlege, wenn ich am Steuer sitze, ist es sehr schmerzhaft. Leider braucht es Zeit, bis ich wieder körperlich aktiv sein kann. Natürlich bin ich enttäuscht: mir ist jetzt noch bewusster, wie motiviert ich war, an diesem Rennen teilzunehmen. ​​​​​​»

 

Um die Kontinuität zu Beginn der Saison zu gewährleisten, hat das Team Paprec beschlossen, das Ruder der Figaro Paprec Martin Le Pape zu übergeben, dem Co-Skipper von Yoann bei den Vorbereitungsrennen. Als Kenner der Figaro-Rennserie und mit der Umgebung, dem Know-how und den Ambitionen des Teams bestens vertraut, verfügt dieser erfahrene Segler über alle Qualitäten, um sich der Herausforderung zu stellen. Martin blickt auf mehr als zehn Jahre Erfahrung in dieser Klasse zurück und belegte 2024 den 6. Platz bei der Solitaire du Figaro Paprec. Der Wechsel zwischen diesen beiden Seglern, die sich gegenseitig schätzen, passt daher perfekt zur Philosophie der sportlichen Ambitionen des Teams. „Was mich trotz allem freut, ist, einen sehr guten Ersatz zu haben,“, kommentiert Yoann. Nach Rücksprache mit Paprec und dem Team haben wir Martin Le Pape vorgeschlagen, mich zu ersetzen. Ich bin sehr froh, dass Martin diese Herausforderung angenommen hat. Er macht in der Klasse stetige Fortschritte und ich fand ihn sehr kompetent und leistungsstark, als wir zusammenarbeiteten. Wie das gesamte Team werde ich mich in seinen Dienst stellen, damit er unter den besten Voraussetzungen an den Start gehen kann. Und ich bin überzeugt, dass er in der Lage ist, ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen.

 

Ich bin wirklich enttäuscht für ihn, wir haben gut zusammengearbeitet und ich weiß, dass er alles hatte, um zu glänzen und eine großartige Solitaire du Figaro Paprec zu fahren. Zum anderen war ich sehr geschmeichelt, dass die Paprec-Gruppe und das Team Paprec an mich gedacht haben, um die Nachfolge anzutreten. Es ist ein super Team, das, wie ich weiß, alles tun wird, um mich in die besten Voraussetzungen zu bringen, um dieses Rennen zu bestreiten. Ich habe seit der Solo Guy Cotten vor einem Jahr kein Einhandrennen mehr bestritten und hatte daher natürlich keine optimale Vorbereitung. Aber ich werde alles tun, um mein Bestes zu geben und diese Chance zu nutzen, um dem in mich gesetzten Vertrauen gerecht zu werden. Ich habe das Glück, in diesem Team zu sein, in dem ich die Ansprechpartner kenne, und ich werde alles tun, um den Erwartungen gerecht zu werden. 

 

 

Sonntag, 26.April 2026 

 

Mit einer gelungenen und erfolgreichen dritten Ausgabe bestätigt die Trophée Banque Populaire Grand Ouest ihren Aufstieg in eine neue Dimension.

 

Mit einer 880 Seemeilen langen Regatta von seltener Intensität, einem außergewöhnlichen Teilnehmerfeld von 35 Duos (70 Segler) und Höhepunkten an Land, die ganz im Zeichen des Miteinanders stehen, etabliert sich die Veranstaltung nun als prägender Termin im Figaro-Beneteau-Kalender.

 

Anspruchsvoll auf dem Wasser, offen und verbindend an Land, verkörpert sie ein modernes Hochseeregatta, das in direktem Kontakt mit seiner Region steht und entschlossen in die Zukunft blickt.

 

 

 

Ein großartiges, spektakuläres Rennen und ein Teilnehmerfeld auf Augenhöhe

 

Auf dem Wasser wird diese Ausgabe als eine der umfassendsten und umkämpftesten in Erinnerung bleiben. Schon auf den ersten Seemeilen sahen sich die Segler einer Abfolge von Bedingungen gegenüber, von mäßigem bis starkem Wind, abwechselnd mit Am-Wind- und Vorwindphasen sowie einem besonders anspruchsvollen, langen Reaching-Kurs, der sich einprägsam in Erinnerung einprägen sollte. Zwischen dem Segeln in Küstennähe, dem Umgang mit den Strömungen und ständigen strategischen Entscheidungen ließ das Rennen keine Verschnaufpause zu.

In diesem anspruchsvollen Umfeld erwies sich das Niveau als besonders hoch, getragen von einem dicht gedrängten Teilnehmerfeld, in dem sich große Namen der Szene und junge Talente auf dem Weg nach oben vermischten.

 

Das Ergebnis: ein von Anfang bis Ende spannendes Rennen mit winzigen Abständen im Ziel, was den Aufstieg der Regatta innerhalb der Figaro Beneteau-Klasse bestätigt.

 

In diesem intensiven Szenario setzten sich Nicolas Lunven und Tom Goron an Bord der PRB durch und verkörperten zu zweit die ganze Vielfalt dieses Rennens: die Erfahrung eines Skippers der Spitzenklasse und den Aufstieg eines vielversprechenden jungen Talents.

 

Eine wertvolle Ergänzung, bei der jeder Raum für Fortschritte findet, im Dienste einer gelungenen Teamleistung. Ein Meilensteinsieg in einem Rennen, das sich als echte Talentschmiede und wichtiger Schritt auf dem Weg zum Spitzenniveau etabliert.

 

 

An Land: ein gelungener Auftakt und vielversprechende Perspektiven

 

Über den sportlichen Aspekt hinaus hat diese dritte Ausgabe den Willen bestätigt, die Veranstaltung an Land weiter zu öffnen.

Das Dorf Concarneau hat sich als echter Ort des Lebens etabliert, der Begegnungen zwischen Seglern, Partnern und Publikum fördert und eng mit den Akteuren der Region verbunden ist.

 

Im Anschluss an das Rennen boten der Grand Prix Région Bretagne und anschließend der Grand Prix Banque Populaire Grand Ouest verschiedene Höhepunkte in Form von Regatten ohne sportlichen Einsatz. An Bord der Figaro Beneteau 3 nahmen die Segler ihre Gäste mit, um ihnen unter idealen Bedingungen Einblicke in ihre Welt zu gewähren.

 

Eine gesellige Auszeit, die den Austausch fördert, das Erlebnis verlängert und die Verbindung zwischen dem Rennen und seinem Umfeld stärkt.

 

Auch wenn die sportliche Dimension heute einen anerkannten Reifegrad erreicht hat, besteht das Ziel nun darin, an Land noch einen Schritt weiter zu gehen: die Öffnung gegenüber der Öffentlichkeit zu verstärken, das Rahmenprogramm auszubauen und die Veranstaltung noch stärker in ihr Umfeld einzubetten, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen der blauen Wirtschaft in der Bretagne.

 

Ein klarer Kurs, um die Trophée Banque Populaire Grand Ouest in den kommenden Jahren weiter wachsen zu lassen.

 

 

Benoît Catel, Generaldirektor der Banque Populaire Grand Ouest: 

 

„Seit der ersten Ausgabe bauen wir diese Trophée Banque Populaire Grand Ouest mit einem klaren Ziel auf: sie zu einem wichtigen Termin in der Landschaft der Figaro Beneteau-Klasse zu machen, der sich nachhaltig in unserer Region etabliert. Die Entwicklung ist sehr stark: 12 Boote gingen 2022 an den Start, 29 im Jahr 2024 und 35 in diesem Jahr.

 

Aber über die Zahlen hinaus ist es vor allem die kollektive Dynamik, die bemerkenswert ist. Diese dritte Ausgabe ist ein sehr schönes Beispiel dafür, mit einem sportlichen Spektakel von hoher Qualität und einer Veranstaltung, die die Stadt zehn Tage lang in Schwung gebracht hat und die unseren Mitarbeitern Stolz bereitet.“

 

 

Emmanuel Bachellerie und Mathieu Sarrot, Co-Geschäftsführer von Ultim Sailing:

 

Von Anfang an war die Idee, der Figaro Beneteau-Klasse eine anspruchsvolle Regatta anzubieten, die die Segler über einen längeren Zeitraum hinweg unter wechselnden Bedingungen auf die Probe stellt. Das Revier der Îles du Ponant eignete sich dafür perfekt, mit einer einzigartigen Vielfalt an Gewässern, Strömungen und Konfigurationen sowie der Möglichkeit, die Strecke auf das offene Meer hinaus zu erweitern.

 

Drei Ausgaben später haben wir das Gefühl, erreicht zu haben, was wir angestrebt haben: eine lange, umfassende, anspruchsvolle Regatta, die die Segler an ihre Grenzen bringt und gleichzeitig den Anforderungen der Serie gerecht wird. In diesem Jahr ist das Feedback sehr eindeutig: Die Regatta ist hart, manchmal bis an die Grenzen, aber sie wird auch sehr geschätzt.

 

Fast 1000 Seemeilen in viereinhalb Tagen, unter sehr unterschiedlichen Bedingungen, von mäßigem bis starkem Wind, mit Am-Wind- und Vorwindphasen… es war alles dabei. Und vor allem war das Niveau außergewöhnlich hoch. Mit 35 Booten am Start und einem Teilnehmerfeld, das große Namen der Szene und die neue Generation vereinte, war die Dichte bemerkenswert.

 

Die Abstände im Ziel bestätigen dies: nur wenige Stunden zwischen den Ersten und den Letzten und kaum ein paar Minuten an der Spitze. Es ist auch ein Rennen, das von den Duos lebt, die es hervorbringt. Ursprünglich als Plattform für den Erfahrungsaustausch gedacht, entstehen heute Duos, die auf Leistung ausgerichtet sind und in denen sich Erfahrung und Frische gegenseitig bereichern.

 

Schließlich markiert diese dritte Ausgabe einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Veranstaltung. Auch wenn die sportliche Dimension einen Reifegrad erreicht hat, der unseren Ambitionen voll und ganz entspricht, gibt es an Land noch echtes Wachstumspotenzial. Das Dorf, das Rahmenprogramm und die Öffnung für die Öffentlichkeit sind wichtige Schwerpunkte, um die Veranstaltung weiter auszubauen und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Indem wir diese Arbeit fortsetzen, wird die Trophée in den kommenden Jahren weitere Meilensteine erreichen können.“

 

 

Jean-Bernard Le Boucher, Präsident der Figaro Beneteau-Klasse: 

 

„Von Anfang an war die Figaro Beneteau-Klasse von dem Konzept dieser Regatta rund um die Îles du Ponant begeistert. Sie wurde bei der ersten Ausgabe im Rahmen der Académie Figaro Beneteau ins Leben gerufen, um das Format zu testen, und zeigte sehr schnell ihr volles Potenzial.

 

Die zweite Ausgabe hat dies bestätigt, und diese dritte ist meiner Meinung nach ein voller Erfolg. Das Doppelformat mit dieser Dimension des Erfahrungsaustauschs zwischen erfahrenen und jüngeren Seglern passt perfekt zur DNA der Klasse. Das hat uns dazu veranlasst, die Regatta in die französische Meisterschaft aufzunehmen – eine Entscheidung, die sich heute voll und ganz bewährt hat.

 

Lob gebührt auch der Arbeit von Ultim Sailing, das von Anfang an in das Projekt eingebunden war, sowie der Stadt Concarneau, einem treuen Partner bei der Ausrichtung unserer Regatten.

 

Ich möchte auch den Seglern gratulieren, die sich den anspruchsvollen Bedingungen gestellt haben, die manchmal an die Grenzen gingen. Die Figaro Beneteau 3 hat auf einer anspruchsvollen Strecke von fast 1.000 Seemeilen erneut ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Schließlich bestätigt die starke Präsenz von Neulingen, dass diese Veranstaltung nun fest in den Werdegang der Skipper integriert ist.

 

Wir freuen uns sehr über diese Trophée Banque Populaire Grand Ouest und hoffen natürlich, in zwei Jahren die Fortsetzung schreiben zu können.“


 

Nicolas Lunven und Tom Goron 

Sieger der Trophée Banque Populaire

Grand Ouest 2026 

 

 
 

Donnerstag, 23. April 7 Uhr

 

 

Kurz nach 3 Uhr morgens am Donnerstag, den 23. April, überquerten Nicolas Lunven und Tom Goron als Sieger der Trophée Banque Populaire Grand Ouest in Concarneau die Ziellinie. Die beiden Skipper der PRB bestätigen ihre Dynamik im Verlauf einer bereits erfolgreichen Vorsaison.

 

So etwas, so knapp, nennt man die Figaro! Als guter Zweiter an der Seite von Alexis Loison aus der Normandie gab sich Paul Cousin am frühen Morgen ironisch. 

 

Die beiden Männer hatten es schwer, und das ist noch milde ausgedrückt. Obwohl sie seit dem Passieren des Wegpunkts vor Arcachon ohne Gennaker segelten, leistete das Duo während des gesamten Rücklaufs Widerstand. Eine Hartnäckigkeit, die sich auszahlte, denn Paul Cousin und Alexis Loison landeten nur knapp zwanzig Minuten hinter den beiden Siegern, die damit einen erfolgreichen Saisonstart bestätigen.

 

„Das ist perfekt. Das Problem ist nur, dass man jetzt, wenn ich bei der Solitaire du Figaro schlechter abschneide, weiß, warum. Es war toll, Tom an meiner Seite zu haben“, lächelt Nico.

 

 Es war ein schönes Rennen, von Anfang bis Ende gut unter Kontrolle“, verriet der aus dem Morbihan stammende zweifache Sieger der Solitaire du Figaro. „Wir hatten das Boot gut vorbereitet, das Duo gut vorbereitet, und es hat wirklich funktioniert.“ Selbst als man mit einem Segel weniger und wieder aufgeschlossenen Gegnern zurechtkommen musste, behielt das Duo die Kontrolle. 

 

An einem Punkt kam die Région Normandie wieder in Schussweite. Von da an durfte man nichts mehr aus der Hand geben. “ Ein geschicktes Manövrieren bis in die letzten Meilen hinein, wo man mit einem engen Kurs und anhaltendem Wind zurechtkommen musste, in einer ständigen Anstrengung. „Zeitweise war der Spinnaker nicht das ideale Segel, aber wir hatten keine andere Wahl, da unser Gennaker gerissen war. Wir haben bis zum Schluss durchgehalten

 

Denn hinter ihnen ließ der Druck nie nach. Paul Cousin und Alexis Loison erkämpften sich ihren zweiten Platz im Angriff. «An einem Punkt musste man aufhören nachzudenken und Vollgas geben», berichtete der Normanne, Titelverteidiger der Solitaire du Figaro Paprec. 

Mit Paul waren wir uns da einig, und das hat sich ausgezahlt. Als sie am Wegpunkt Banque Populaire Grand Ouest bis auf weniger als eine Seemeile an die Spitzenreiter herangekommen waren, glaubten wir bis zum Schluss an den Sieg. 

 

Die Jungs von PRB haben die letzte Etappe zwischen der Île de Ré und dem Ziel sehr gut gemeistert und haben ihren Sieg eindeutig verdient.“ Bevor er mit einem Lächeln schloss: „Wir sind die Einzigen, die innerhalb derselben Stunde ins Ziel gekommen sind: Die Ehre ist gerettet! “ 

 

In ihrem Windschatten legten Arthur Meurisse und Arno Biston eine bemerkenswerte Aufholjagd hin und belegten den dritten Platz, obwohl sie gleich zu Beginn des Rennens ihren großen Spinnaker verloren hatten. „Wir wussten, dass es kompliziert werden würde … aber wir haben von Anfang bis Ende durchgehalten“, erklärte der Skipper aus dem Norden. „Wir haben uns entschieden, anzugreifen, Risiken einzugehen, ohne jemals zu kalkulieren, und das hat uns ermöglicht, wieder ins Spiel zu kommen.

 

Nach viereinhalb Tagen Anstrengung sind die Gesichter gezeichnet, die Boote ebenso. Aber eines sticht hervor: das uneingeschränkte Engagement aller Duos. „Es war körperlich anstrengend, oft bis an die Grenzen“, fasste Paul Cousin zusammen. „Aber wir sahen, dass wir vorankamen, also machten wir weiter.“

 

Eine permanente Intensität, die bis zum Schluss durchgehalten wurde. „Wir haben fast alles am Ruder erledigt, mit sehr wenig Ruhepausen“, bestätigte Arthur Meurisse. „Aber wir wurden von dem Wunsch getragen, wieder aufzuholen. “

Und das ist zweifellos das, was von dieser Ausgabe in Erinnerung bleiben wird: ein hochintensives Rennen ohne echte Verschnaufpausen, bei dem jeder tief in seine Reserven greifen musste. Ein Podium, das Bände spricht.

 

Die Rangliste

 

 

Platz 9 die Erschöpfung sieht man in den Gesichtern bei Hugo Dhallenne mit Chloé Le Bars auf MACIF. 

„Es war ein wirklich unglaubliches Rennen mit sehr abwechslungsreichen Bedingungen. Wir hatten alles: Manövrieren zwischen den Felsen, offenes Meer, Reaching, Am-Wind-Kurs, Vorwindkurs … eine sehr abwechslungsreiche Strecke, die sowohl anspruchsvoll als auch lehrreich war. Auf dem Querskurs zwischen den Glénan-Inseln und dem Wegpunkt Banque Populaire Grand Ouest hatten wir ein Problem. Der Wind frischte schnell auf, mit Böen um die 30 Knoten, und wir wurden davon überrascht. Das Boot führ einen Stecher und der Gennaker riss. Wir waren in dem Moment enttäuscht, vor allem, weil wir dicht an den vorderen Booten segelten. Aber letztendlich war auf diesem Abschnitt viel Wind, also war es nicht unbedingt die schlechteste Situation, um dieses Segel zu verlieren. Wir haben an Boden verloren, aber wir haben weiter gekämpft und bis zum Schluss alles gegeben. 

Das Ende der Strecke, zwischen der Brücke der Île de Ré und dem Ziel, war wirklich großartig. Man musste je nach den verfügbaren Segeln Entscheidungen treffen, und es war interessant zu sehen, wie sich jeder mit seiner Ausrüstung zurechtkam. Letztendlich war es ein sehr lehrreiches Rennen, aus dem man viel mitnehmen konnte. Das ist ideal im Hinblick auf die Solitaire: Es bringt einen wieder in Schwung und ermöglicht es, sich mit sehr unterschiedlichen Situationen auseinanderzusetzen.“

 
 
Platz 10 nach 880 Seemeilen,
die Erleichterung ist in den Gesichtern zu erkennen, die Ziellinie nach über 4 Tagen erfolgreich überquert zu haben, das erkennen wir bei Lola Billy auf Region Bretagne CMB Océane. 
 
 
 

Trophée PBGO

Nico Lunven und Tom Goron 

haben die Führung übernommen

 

 

Mittwoch, 22. April 2026  13 Uhr  
 

Obwohl sie bereits fast vier Renntage hinter sich haben, sind die Teilnehmer der Trophée Banque Populaire Grand Ouest noch lange nicht am Ziel. Diese zweite Etappe der französischen Elite-Meisterschaft im Hochseesegeln, die als Zweier-Regatta auf Figaro Beneteau 3 ausgetragen wird, bietet eine Strecke von etwa 800 Seemeilen rund um die Îles du Ponant, zwischen anspruchsvoller Küstennavigation und Hochseetappen. Seit Samstag tobt der Kampf auf dem Wasser und die ersten Ausfälle sind zu verzeichnen. 

 

In der Gesamtwertung liegen Nicolas Lunven und Tom Goron auf PRB weiterhin an der Spitze, vor Paul Cousin und Alexis Loison auf Région Normandie, während Arthur Meurisse und Arno Biston auf Kiloutou trotz ihrer Probleme mit den Segeln eine spannende Aufholjagd hinlegen.

 

Der letzte Abschnitt zwischen île de Ré und Concarneau wird keine reine Formalität sein. „Es wird nicht komplett geradlinig sein“, warnt Yann Eliès, der Rennleiter. „Es wird Entscheidungen bezüglich der Segelwahl und Mikroanpassungen der Kursführung geben. Der Wind wird nicht linear wehen. Ein Finale, das taktischer ist, als es scheint, und bei dem Klarheit den Unterschied ausmachen wird.“

 

Die Ankunft der ersten Boote wird für Donnerstag, den 23. April, in Concarneau bei Tagesanbruch erwartet, also in weniger als 20 Stunden. Bis dahin bleibt die Flotte trotz der spürbaren Müdigkeit weiter im Angriffsmodus. Denn in dieser Phase des Rennens ist noch nichts entschieden … und alles ist noch offen.

Gaston Morvan und Benjamin Ferré auf SLB Pharma, lagen seit dem Start an der Spitze, sogar die Führung hatten sie inne, bis sie gezwungen wurden aufzugeben.

 

Das befreundete Paar Loïs Berrehar und Charlotte Yven auf Banque Populaire, die seit fast 24 Stunden in Führung lagen, haben sich ein Fischernetz unter dem Kiel eingefangen und brauchten lange, um sich daraus zu befreien. Sie nahmen das Rennen mit fast 25 Seemeilen Rückstand wieder auf und liegen heute Mittag um 13:00 Uhr nur noch auf Platz 24.

 

 

 

 

 

Startschuss für die Trophée BPGO, 

letzte Generalprobe vor der Solitaire

 

 
Sonntag, 19. April 2026
 

Bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger See sind die 35 Duos bei der Trophée Banque Populaire Grand Ouest am frühen Nachmittag des Samstags, dem 18. April, von Concarneau unter Spinnaker mit Kurs nach Norden bis zu den Chausey-Inseln gestartet.

 

Für einen sehr taktischen ersten Teil des Rennens, in dem viel passieren wird, bevor es zurück in den Golf der Biskaya geht und man sich île de Oléron nähert.

 

Die Zeit für die letzten Feinheiten ist gekommen, und was gibt es Besseres als fünf Renntage und eine 800-Seemeilen-Strecke, um sich darauf vorzubereiten?

 

Das ist ein hervorragendes Training. Man spürt, dass es in die entscheidende Phase geht, meint der Zweitplatzierte der letzten Vendée Globe, Yoann Richomme auf Paprec. Nicolas Lunven auf PRB, der zusammen mit dem Tom Goron (20) antritt arbeitet akribisch an jeder Optimierung.

 

Es ist ein wichtiges Duo-Rennen, bei dem einige Rat suchen und andere ihn geben, vor dem großen Termin der Figaro-Serie. Die aus dem Finistère stammende Chloé Le Bars befindet sich in der Position um alles aufzunehmen , was Hugo Dhallenne ihr vermitteln kann. Die Beiden hatten einen sehr guten Start und segeln im vorderen Feld.  

 

Der einzige Skipper, der es wirklich locker angeht, ist Tom Dolan auf Kingspan. Anfang April lag sein Boot noch aufgebockt an Land, dann wurde vor einigen Tagen der Mast gesetzt und jetzt der erste Test. Der Ire scheint

tiefenentspannt diese Herausforderung anzupacken, klar er hat ja die erste Ausgabe vor 2 Jahren gewonnen.

 

 

Der Start live     

 

 

 

11th Hour Racing

Skipper

Francesca Clapcich

 

 

Montag, 20. April 2026

 

 

Die italienisch-amerikanische Seglerin Francesca Clapcich, die nun in Lorient ansässig ist, startet ihre erste Solo-Saison in der Imoca-Klasse. Ihre „11th Hour“ ist keine andere als die ehemalige „SeaExplorer“ von Boris Herrmann, mit der sie die Saison 2025 als Crewmitglied bestritten hat.

 

Das gesamte Team hat sehr hart gearbeitet, um zu den ersten IMOCA-Booten zu gehören, die zu Wasser gelassen wurden. Es ist noch früh in der Saison, aber das Boot ist in einem guten Zustand.

 

Wir sind, glaube ich, bereits fünf Tage gesegelt. Das ist ziemlich cool, denn jedes Mal, wenn wir zum Steg zurückkehrten, war das Boot in einem sehr guten Zustand, auch wenn es immer etwas zu justieren gibt.

 

Bisher hat man mich vor allem als Crewmitglied segeln sehen. Ich bin ein sehr geselliger Mensch, deshalb habe ich gerne Leute um mich herum, auch auf dem Boot.

 

Das Ziel dieses Projekts ist die Vendée Globe 2028, ein Einhandrennen.

 

Letzte Woche habe ich mein erstes offizielles Training mit Violette Dorange und Élodie Bonnafous in Port-la-Forêt absolviert. Es war ein Training zu 100 % im Alleingang. Und ganz klar habe ich meine Mentalität an Bord komplett geändert.

Natürlich möchte ich vorankommen und die Dinge effizient erledigen, aber wenn man alleine ist, muss man an Bord wirklich einen Rhythmus finden. Sonst ist man nach 24 Stunden erschöpft. Aber es ist sehr interessant.

 

Diese Boote sind wirklich unglaublich. Jetzt kenne ich es in- und auswendig. Ich fange nicht bei Null an und muss erst suchen, wo die Leinen sind. Das alles ist jetzt einfach, und ich kann mich wirklich auf die Dinge konzentrieren, die ich noch nicht beherrsche.

 

Ich werde das Boot wirklich nutzen, weil ich segeln will. Ich will jetzt nicht darauf warten, ein Boot zu bauen. Das ist nicht mein Ziel. Ich will segeln. Ich liebe es zu segeln. Ich liebe Regatten. Ich will einfach ein Boot, das startbereit ist, und alle Regatten segeln.

 

Dieses Jahr stehen die 1000 Race, die Vendée Arctique, das Ocean Race Atlantic und die Route du Rhum auf dem Programm. Das ist ein volles Programm. Für mich ist das der beste Weg, die Zuverlässigkeit des Bootes zu testen, es an seine Grenzen zu bringen und die Probleme jetzt zu finden, um sie vor der Vendée Globe 2028 beheben zu können. Das Ziel ist es, mit etwas Stress natürlich, aber in dem Wissen, dass das Boot in sehr gutem Zustand ist, am Start in Les Sables-d’Olonne anzukommen.

 

Ich habe im Segelsport schon viel erreicht und jetzt habe ich das Gefühl, dass dies der nächste Schritt ist. Ich liebe Hochseeregatten, aber ich habe schon viele davon in der Crew bestritten. Das nun als Einhand- oder Zweierregatta zu fahren, ist eine neue Herausforderung. Daraus schöpfe ich meine Motivation. Es ist kein Traum, sondern eher die tägliche Herausforderung, die dieses Projekt darstellt.

 

Das größte Ziel der Saison ist eindeutig die Route du Rhum. Für mich ist das ein sehr wichtiger Schritt in der Vorbereitung auf die Vendée Globe. Ich habe sie noch nie zuvor gesegelt. Weder auf einer Ocean Fifty noch anderswo habe ich sie je bestritten. Es wird also meine erste Solo-Transatlantikregatta sein, und ich möchte wirklich perfekt vorbereitet an den Start gehen. Ich mag es nicht, ein Ergebnis auf dem Papier festzulegen, denn für mich hat das nicht viel Wert. Das Ergebnis ist einfach die Folge davon, dass man viele Dinge gut macht. Wenn man die Dinge richtig macht, dann kommt das Ergebnis von selbst. Deshalb konzentriere ich mich auf die richtigen Schritte: Fortschritte bei den Manövern, Verbesserung der Bootseinstellungen, Arbeit an den Segelwechseln, der Navigation… alle Aspekte der Vorbereitung. Wenn du dann das Rennen gewinnst oder unter die Top 10 kommst, ist das nur die Folge all der geleisteten Arbeit. Ich glaube, dass das Boot noch immer das Potenzial hat, sehr leistungsstark zu sein, selbst gegenüber den neuen IMOCAs. Unter bestimmten Bedingungen ist es immer noch eines der schnellsten Boote der Flotte. Es gibt also keine Ausreden, die man beim Boot suchen müsste.

 

Wir nehmen dieses Jahr am The Ocean Race Atlantic teil und dann an der Route du Rhum. Es wird knapp, aber machbar. Vorausgesetzt, das Boot ist in gutem Zustand. Selbst wenn es ein Problem gibt, denke ich, dass wir Zeit haben werden, es vorher zu reparieren. Ich vertraue dem Team und dem technischen Team. Im Moment steht das Ocean Race um die Welt nicht auf unserem Programm. Es ist sehr anstrengend, vor allem für mich, ständig unter so viel Druck zu stehen. Mein Ziel bleibt die Vendée Globe. Ich möchte bereit für diese Herausforderung sein und nicht schon vor dem Start völlig erschöpft. Das sind Entscheidungen und Prioritäten in einem Projekt. Vielleicht beim nächsten Mal. Ich bin ja doch ein bisschen eine Träumerin, also vielleicht. Mit einem neuen Boot? Das sind große Träume, das gebe ich zu, aber wenn man träumt, muss man groß träumen.

 

 

 

Route du Rhum

Davy Beaudart tritt die Nachfolge von

Louis Burton am Ruder der Imoca Bureau Vallée an

 

 

16. April 2026

 

 

Bureau Vallée hat beschlossen, seine Imoca Bureau Vallée 3 beim Start der nächsten Route du Rhum ins Rennen zu schicken.

 

Davy Beaudart wird das Ruder des Bootes übernehmen und damit das Abenteuer der Marke auf hoher See fortsetzen.

 

Am 30. September 2025 hatte Bureau Vallée nach 15 Jahren Sponsoring das Ende seiner Partnerschaft mit dem Skipper Louis Burton aus Saint-Malo offiziell bekannt gegeben.

 

Da die Zusammenarbeit mit Louis Burton endet am kommenden 30. April 2026.

Jetzt stellte sich natürlich die Frage nach der Zukunft der IMOCA Bureau Vallée 3.

 

In Erwartung eines Käufers für seine IMOCA hat die Marke beschlossen, das Boot im Rennbetrieb zu halten. Die Route du Rhum – einer der großen Klassiker des Hochseesegelns – bot sich als ideale Gelegenheit an, damit dieses Boot, das eine großartige sportliche Geschichte in sich trägt, weiterhin sein volles Potenzial entfalten kann.

 

Mit der Teilnahme an der Route du Rhum in diesem Jahr investieren wir nicht in ein neues sportliches Projekt. Wir setzen vielmehr unser Engagement im Hochseesegeln logisch fort, einem Sport, der unsere Werte verkörpert: Anstrengung, Durchhaltevermögen, Einfallsreichtum. Das menschliche Abenteuer geht bis zur Route du Rhum 2026 weiter.“, erklärt Adrien Peyroles, Generaldirektor von Bureau Vallée.

 

 

Davy Beaudart: eine Entscheidung für Kontinuität und Vertrauen

 

Bureau Vallée wandte sich ganz selbstverständlich an Davy Beaudart, um das Ruder der Bureau Vallée 3 für die Route du Rhum 2026 zu übernehmen. Letzterer ist in der Geschichte des Bootes kein Unbekannter: 2021 und 2023 segelte er an der Seite von Louis Burton bei der Transat Jacques Vabre und bildete ein engagiertes und sich ergänzendes Duo.

 

Davys Kenntnis des Bootes und des Teams macht ihn zum idealen Skipper, um diese neue Etappe des Abenteuers Bureau Vallée auf hoher See zu leiten, während sich Louis Burton neuen Projekten zugewandt hat.

 

Die Route du Rhum ist ein bedeutendes Ereignis. Die Bureau Vallée 3 mit Davy daran teilnehmen zu lassen, bedeutet sowohl, die Geschichte dieses Projekts zu würdigen, als auch ihm zu ermöglichen, bei einem letzten legendären Rennen dabei zu sein“, fügt Adrien Peyroles hinzu.

Die Entscheidung für die Route du Ruhm Davy zu nehmen, finde ich zu 100% nachvollziehbar. Davy war schon bei der Transat Paprec 2025 im vordersten Feld und wurde nur durch die Flaute im Zielbereich ausgebremst.

 

 

 

 

Globe40 

Crédit Mutuel gewinnt 

die 2. Ausgabe der Weltumsegelung in der Class40

 

 
15. April 2026
 

Ian Lipinski und Antoine Carpentier haben sich am 15. April, auf der 6. Etappe der Globe40 zwischen Recife/Brasilien und Lorient/Morbihan durchgesetzt. Die Crew von Crédit Mutuel sichert sich damit gleichzeitig den Gesamtsieg bei dieser zweiten Ausgabe der Weltumsegelung mit Zwischenstopps an Bord einer Class40.

 

Nach 35.000 zurückgelegten Seemeilen und einer absolvierten Weltumsegelung überquerte die Class40 Crédit Mutuel am Mittwoch, den 15. April, um 8:45 Uhr die Ziellinie der 6. und letzten Etappe der Globe40, einer Weltumsegelung zu zweit an Bord von Class40-Yachten, in Lorient, ihrem Heimathafen. Das Duo Ian Lipinski und Antoine Carpentier, das am 29. März in Recife, Brasilien, gestartet war, benötigte 16 Tage, 13 Stunden, 40 Minuten und 17 Sekunden, um die 3.743 Seemeilen dieser letzten Etappe im Atlantik mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,4 Knoten zurückzulegen.

 

Sie legten 4.934 Seemeilen auf dem Seeweg mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 12,4 Knoten zurück. Da sie vor dem Start dieser letzten Etappe punktgleich mit Belgium Ocean Racing – Curiumlagen, sichert ihnen dieser Etappensieg den Gesamtsieg in der Gesamtwertung.

 

Ian und Antoine, die seit dem 7. April die Etappe anführten, nutzten die Passatwinde, um sich von ihren Konkurrenten Jonas Gerckens und Benoît Hantzperg abzusetzen. Doch das Azorenhoch erreichte sie als Erstes und verringerte diesen Vorsprung auf etwa zehn Meilen. Nachdem sie eine zweite Hochdruckzone durchquert hatten, gelang es den beiden Booten, sich vor einem Tiefdruckgebiet zu positionieren, das sie schnell vor dem Wind in Richtung Bretagne trieb.

 

Doch der Bruch des Gennaker-Hakens auf dem Boot der Belgier verhinderte, dass sie den Druck auf die Franzosen aufrechterhalten konnten, die sich zudem mit einem Fischernetz herumschlagen mussten.

Letztendlich sicherte sich die David-Raison-Yacht Nr. 202 mit einem Vorsprung von etwa dreißig Seemeilen den Etappensieg – den fünften von sechs Etappen – sowie den Gesamtsieg nach sieben Monaten Weltumsegelung, die sie über alle Meere der Welt geführt hatte, von Mindelo über La Réunion, Sydney und Valparaiso, an Bord von 40-Fuß-Einrumpfbooten, die eher für Transatlantikfahrten ausgelegt waren.

 

 

Nur eine Etappe ohne Sieg

 

Obwohl sie über alle Etappen hinweg die schnellsten waren, sah sich Crédit Mutuel dennoch mit der Lift V2 von Marc Lombard Yacht Design konfrontiert, dem Sieger der 2. Etappe zwischen Mindelo und La Réunion nach einem engen Dreikampf mit den Deutschen von Next Generation auf Platz 2 und Crédit Mutuel auf Platz 3. Ein dritter Platz auf einer Etappe mit hohem Koeffizienten (3), der sie teuer zu stehen kam. Ian Lipinski hatte übrigens seine Verwunderung über diese Berechnungsmethode zum Ausdruck gebracht: „Es macht keinen Sinn, dass die Umrundung Südamerikas mit der Passage am Kap Hoorn weniger ‚belohnt‘ wird als die Umrundung Südafrikas. Und es gibt keinen Grund, warum der Indische Ozean weniger wert sein sollte als der Pazifik. Als Segler weiß man, dass die zurückzulegende Entfernung kein relevanter Parameter ist.

 

Doch das Duell zwischen den beiden Booten war damit noch nicht beendet. Zum ersten Mal in der Geschichte der Hochseeregatten wurden beide Boote zu Siegern der Etappe zwischen Sydney und Valparaíso gekürt: ex aequo! Da es keine markierte Ziellinie gab (das GPS war maßgebend), konnte die Jury keinen Sieger ermitteln.

 

Und bis zu dieser letzten Etappe hielten Crédit Mutuel und Belgium Ocean Racing – Curium das Publikum in Atem, bevor Ian Lipinski und Antoine Carpentier in Lorient den Sack zumachten.

 

Aber man darf auch Amélie Grassi und Alan Roberts nicht vergessen, die auf einigen Etappen als Co-Skipper der „Raison“ fungierten und ebenfalls zum Sieg beigetragen haben, ebenso wie Antoine Carpentier, der auf vier der sechs Etappen sowie im Prolog als erstklassiges Crewmitglied dabei war. Ein großes Lob also an die Crew und an die Vorbereitungsteams, die mit ihrer wertvollen Unterstützung bei jedem Zwischenstopp an diesem Abenteuer teilgenommen haben.

 

Es ist bewegend, alle im Ziel zu sehen,“, erklärte Ian unmittelbar nach dem Überqueren der Ziellinie. Das ist einfach großartig! Wir müssen uns erst einmal Zeit nehmen, um das zu realisieren. Wir durften uns keinen einzigen Fehltritt leisten. Seit dem beschissenen Start auf La Réunion mussten wir alle Etappen gewinnen. Das war schon ein bisschen nervig. Es ist eine große Erleichterung, denn wir wollten dieses Rennen unbedingt gewinnen.“

 

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Louis Burton 

wechselt mit einem neuen Sponsor 

in die Ultim-Klasse!

 

14.April 2026
 

Große Neuigkeit in der Welt des Hochseesegelns: Nach vier Teilnahmen an der Vendée Globe wechselt Louis Burton in die Ultim-Klasse. Mit Unterstützung der Bekleidungsmarke Armand Thiery hat er die ehemalige Actual Ultim 3 erworben, einen VPLP-Entwurf aus dem Jahr 2015.

 

Der Skipper bereitet sich auf die Route du Rhum 2026 und die Arkéa Ultim Challenge 2028 vor und hat dabei auch mehrere große Mannschaftsrekorde im Visier, darunter die Trophée Jules Verne und den Nordatlantik.

 

Ursprünglich gab es die Idee einer fünften Imoca-Kampagne mit einem neuen Boot.

 

Louis erklärt : Wenn wir uns keine Grenzen setzen, was reizt uns dann am meisten?

 

Ziemlich schnell war die Ultim für mich und das Team die naheliegende Wahl. Es schien uns eine logische Fortsetzung zu sein, mit unglaublichen, sehr leistungsstarken Booten. Hinzu kam die Aussicht, bei der Route du Rhum mit einer Maschine an den Start zu gehen, die in der Lage ist, in allen Klassen unter die Top 5 zu kommen.

 

Das bot auch die Möglichkeit, nach den letzten Jahren in der IMOCA-Klasse, die terminlich sehr eingeschränkt waren, wieder eine gewisse Freiheit bei der Programmgestaltung zu erlangen. In der Ultim-Klasse kann man sowohl an schönen Einhandregatten teilnehmen als auch mit einer Crew große Rekorde versuchen. All diese Faktoren haben wirklich alle begeistert: Wir hatten Sterne in den Augen. Wir haben zunächst recherchiert, welche Boote verfügbar waren. Es gab zwei Optionen: IDEC Sport, das nach der Weltumsegelung von Alexia Barrier möglicherweise verfügbar sein würde, und Actual Ultim 3, das zum Verkauf stand. Wir mussten Budgets aufstellen, die Funktionsweise der Teams in der Ultim-Klasse verstehen und die Hebel identifizieren, die wir betätigen konnten, um Sponsoren zu überzeugen…

 

Der eigentliche Auslöser war die Mitteilung im September, in der das Ende der Sportpartnerschaft mit Bureau Vallée angekündigt wurde. Zu diesem Zeitpunkt begannen die Kontakte mit Armand Thiery. Ich traf mich mit dem Präsidenten und anschließend mit der Kommunikationsleiterin, erst in Paris und dann in Saint-Malo. Wir haben uns mehrere Wochen lang ausgetauscht. Ihr Ziel war es nicht nur, ihren Namen auf ein Boot zu setzen, sondern sich in ein echtes Projekt einzubringen. Armand Thiery ist ein neues Unternehmen im Hochseesegeln. Es ist eine zu 100 % französische und familiengeführte Marke, was gut zu uns passt. Sie haben echte Ambitionen, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.

 

Diese Entscheidung fiel erst vor einigen Wochen. Wir haben uns für Actual entschieden, sowohl aus zeitlichen Gründen im Hinblick auf die Route du Rhum als auch wegen der Eigenschaften des Bootes, insbesondere seines Potenzials im Hochseegang. Außerdem kam IDEC Sport gerade von einer Weltumsegelung zurück, was umfangreichere Reparaturarbeiten erforderte. Wir haben Actual ein Angebot unterbreitet, sie haben zugestimmt, und los ging’s. 

 

Actual Ultim 3 wurde 2023–2024 einer umfassenden Überholung unterzogen. Nach der Arkéa Ultim Challenge 2024 wurde es aus dem Wasser geholt, fachgerecht gelagert und anschließend begutachtet. Das Actual-Team hat hervorragende Arbeit geleistet. Wir werden bei der Wiederinbetriebnahme von ihnen unterstützt. Zuvor werden wir in Lorient mit den Lackierarbeiten beginnen. Das Boot wird in der zweiten Junihälfte mit seinen neuen Farben wieder zu Wasser gelassen. Wir haben einen Vertrag bis 2031. Das Boot wird Armand Thiery heißen, aber wir werden weitere Unternehmen brauchen, um das Budget und die sportlichen Ambitionen zu erweitern. Wir haben genug, um das Projekt unter guten Bedingungen zu starten, aber für diesen Zyklus 2026–2031 verfügen wir derzeit über etwa 60 bis 70 % des optimalen Budgets.

 

Ich weiß, dass die Bootsklasse sehr anspruchsvoll ist. Man darf sich eigentlich keine Fehler leisten und muss ständig vorausschauend handeln. Sonst kann es aus technischer Sicht schnell problematisch werden. Das Team soll noch verstärkt werden, und wir werden nicht zögern, uns punktuell mit externen Spezialisten zu umgeben, um die Einarbeitung und den Fortschritt zu beschleunigen. 

 

Wie ich bereits sagte, betonte Louis Burton haben wir bereits eine hervorragende Vereinbarung mit dem Team Actual für den Informationsaustausch, was uns helfen wird, die Dinge richtig zu machen. Wir werden Ende Juni oder Anfang Juli mit dem Segeln beginnen können. Da die Route du Rhum am 1. November startet, wird es eine echte Herausforderung sein, innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens bereit zu sein. Das war auch ausschlaggebend für die Wahl dieses Bootes: Segel und Anbauten sind doppelt vorhanden. Selbst wenn vor dem Start der Route du Rhum Probleme auftreten sollten, werden wir in der Lage sein, diese zu bewältigen.

Ich möchte ankommen, nachdem ich das Potenzial des Bootes zu 100 % ausgeschöpft habe, ohne mich in Gefahr zu begeben, und nachdem ich die Grenzen gut kennengelernt habe. Die Platzierung hängt von vielen Faktoren ab, daher wage ich zum jetzigen Zeitpunkt keine Prognose. Ich lerne diese Klasse gerade erst kennen. Auf jeden Fall ist der Start bei der Route du Rhum mit einer leistungsstarken Ultim ein Kindheitstraum, der wahr wird.

 

Gegen Juni 2027 werden wir versuchen, den Nordatlantik-Rekord zwischen New York und Lizard Point zu brechen (aufgestellt von der Banque Populaire V im Jahr 2009 in 3 Tagen und 15 Stunden bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 33 Knoten. Danach werde ich mich auf die Arkéa Ultim Challenge vorbereiten, deren Start für Anfang 2028 geplant ist. Was Rekorde angeht, erwägen wir auch, die Trophée Jules Verne in Angriff zu nehmen. Wir werden das Programm der Ultim-Klasse sehr aufmerksam verfolgen und unser Bestes tun, um bei den Veranstaltungen dabei zu sein, auch wenn es für uns beispielsweise schwierig sein wird, die Transat Café L’Or 2027 und die Arkéa Ultim Challenge direkt nacheinander zu bestreiten.

 

Wir arbeiten an der Entwicklung spezieller Fender und Ausrichtungshilfen, um beim Passieren der Schleuse so autonom wie möglich zu sein. Wir wollen diese Vorgänge zu 100 % absichern. Wenn wir die Hafenbecken verlassen oder in sie einlaufen, wird das zwangsläufig für längere Zeit sein. Wir werden nicht jeden Tag in der Schleuse arbeiten. Für die Segelphasen bauen wir gerade eine Partnerschaft mit der Stadt Saint-Cast auf. Wir können am Außensteg des Yachthafens anlegen, der gut geschützt ist. Wir werden von Saint-Malo aus mit einer mobilen Werkstatt anreisen und so eine Art Zweitbasis einrichten.

 

Wenn wir optimal arbeiten wollen, müssen wir uns auch mit der Frage der Unterbringung des Bootes für die Winterarbeiten befassen. Wenn wir zufriedenstellende Bedingungen erhalten, werden wir relativ kurzfristig den Bau eines Gebäudes in Betracht ziehen, das im Hafen von Saint-Malo Platz für eine Ultim bietet.

 

 

Nach Toms Sieg bei der Transat Café L’Or 

wurde sein Trimaran wieder zu Wasser gelassen 

Ziel wird die Route du Rhum

 
 
Samstag, 11. April 2026
 

Nach einem windigen, warmen 24 °C Donnerstag folgte eine sehr kalte Nacht auf Freitag. Der Trimaran SVR-Lazartigue wurde am 10. April 2026, bei absoluter Windstille in Concarneau/Finistere wieder zu Wasser gelassen.

 

Ein Meilenstein in der Vorbereitung auf die Route du Rhum 2026 für den jungen Skipper Tom Laperche.

Der Trimaran SVR-Lazartigue wurde am Freitag, dem 10. April 2026, im Hafen von Concarneau /Finistère in der Nähe der MerConcept Werkstätten zu Wasser gelassen, dem Team, das für die Vorbereitung und Entwicklung dieses Meeresriesen verantwortlich ist. Im Anschluss daran wurde der fast 36 Meter hohe Mast aufgestellt, ein Meilenstein bei der Vorbereitung des Bootes.

 

Diese Rückkehr ins Wasser markiert den Abschluss der Winterarbeiten, nach der Transat Café L’Or. Der Trimaran wird von Tom Laperche gesteuert, während Franck Cammas für die sportliche Leitung und die Entwicklung verantwortlich ist. Gemeinsam hatten sie sich auf der Strecke zwischen Le Havre und Fort-de-France, einer der großen Transatlantikregatten, durchgesetzt.

Das aktuelle Ziel

  die Route du Rhum  

Destination Guadeloupe 

 

deren Start am 1. November 2026 in Saint-Malo/Ille-et-Vilaine erfolgen wird. Zur Vorbereitung wurden mehrere Verbesserungen am Trimaran vorgenommen, insbesondere neue Foils und Ruder. Das Ziel ist es, die Stabilität und damit die Leistung zu verbessern, betont Franck Cammas.

 

Für Tom Laperche geht es darum, die in der vergangenen Saison erzielten Leistungen im Einhandsegeln zu bestätigen. „Wir werden in eine Einhand-Dynamik eintreten, mit der Route du Rhum im Visier“, verrät der Skipper, der den Winter genutzt hat, um an seiner körperlichen und technischen Vorbereitung zu arbeiten.

 

Die nächsten Wochen werden dem Segeln gewidmet sein, um die Weiterentwicklungen des Bootes zu validieren. Es folgen Wettkämpfe im Mittelmeer gegen die anderen Trimaranen der Ultim-Klasse, der Kategorie der Riesen-Trimaranen, bevor Anfang Juni ein Einhand-Überführungstörn und im Juli der Dhream Cup anstehen.

 

Dieser Stapellauf markiert somit den Beginn einer Aufholjagd hin zur Route du Rhum, einem der anspruchsvollsten Events im Hochseesegeln, bei dem jedes Detail den Ausschlag geben kann.

Der Trimaran SVR-Lazartigue war in der Vergangenheit bei starkem Wind und bei rauer See schwierig zu handhaben. Das Hauptziel wird sein, unter diesen Bedingungen an Stabilität zu gewinnen, insbesondere vor dem Wind. Die SVR-Lazartigue war auf reine Leistung ausgerichtet, manchmal auf Kosten der Stabilität. Heute strebt man nach einem optimalem Gleichgewicht. Das wird immer ein komplexer Kompromiss: Die Theorie drängt darauf, den Luftwiderstand zu minimieren, aber unter realen Bedingungen werden Stabilität und die Fähigkeit, eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit zu halten, entscheidend sein, erklärte Tom. In dieser Woche werden die Segeltörns in Concarneau wieder starten, um zu trainieren.

 

Das Ziel wird sein, die Weiterentwicklungen dieses Winters zu validieren und sich mit der Version 2026 auf den neuesten Stand bis Ende April zu bringen, um das beste Niveau zu erreichen. Das ganze Jahr wird auf die Route du Rhum ausgerichtet, denn das Hauptziel ist und bleibt die Route du Rhum. 

 

 

Achille Nebout gewinnt die Spi Ouest-France 

nach einem Kopf an Kopf Rennen 

bis zur letzten Wende

 

 
6. April 2026    20:00 Uhr
 

Bei dem ersten Rennen der Saison lieferten sich die Class40-Yachten während der vier Tage der 48. Ausgabe des Spi Ouest-France Banque Populaire Grand Ouest in La Trinité-sur-Mer in Morbihan, einen spannenden Kampf.

 

Letztendlich setzte sich die Crew von Skipper Achille Nebout auf Amarris am Montag, dem 6. April, in einem Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur Ziellinie gegen Guillaume Pirouelle und Cédric Chateau auf Sogestran Seafrigo durch.

 

Die Regatta Spi Ouest-France Banque Populaire Grand Ouest läutete vom 3. bis 6. April in La Trinité-sur-Mer den Saisonstart für die Class40 ein. Und das erste Rennen dieser Saison bot einen spannenden Kampf zwischen den Favoriten, aus dem schließlich der aus Lorient stammende Achille Nebout auf Amarris als Sieger hervorging.

 

Um Haaresbreite, wie sein Crewmitglied Ambrogio Beccaria erzählt, der seit Beginn seines Imoca-Projekts im vergangenen Jahr zum ersten Mal wieder auf einer Class40 im Rennen war: Vor dem Start am Montagmorgen wussten wir, dass wir in der Gesamtwertung an erster Stelle lagen, nur einen Punkt vor Guillaume Pirouelle und Cédric Chateau auf Sogestran Seafrigo. Um den Spi zu gewinnen, mussten wir nur einen Platz vor ihnen ins Ziel kommen. Im letzten Rennen lagen wir die ganze Zeit vorne. Aber an der letzten Boje wurde es sehr spannend…

 

Eine echte Regatta, wie sie der Spi zu bieten hat. Guillaume Pirouelle schildert die andere Sichtweise: Ganz am Ende kamen wir unter Spinnaker gut voran und schafften es, wieder auf die Höhe von Amarris zu kommen. Vor allem musste die Crew von Achille Nebout mit den IRC-Booten im Rennen um ihn herum ausweichen, was ihn zwang, an der letzten Boje weit außen zu fahren, um die kleineren Boote vorbeizulassen. „Wir dachten, wir wären von Guillaume und Cédric überholt worden“, präzisiert sogar Ambrogio Beccaria. „Letztendlich sind wir knapp vor ihnen ins Ziel gekommen, Seite an Seite! Hätten wir eine Wende machen müssen, wären wir dahinter gewesen, aber der Wind hat schließlich gedreht.

 

Die letzte Regatta des Oster-Wochenendes war ein Spiegelbild der vier Renntage: hart umkämpft, anspruchsvoll, manchmal sogar kräftezehrend aber warm. Man muss sagen, dass die knapp zwanzig Class40-Boote keine Pause hatten, mit zwei großen Küstenstrecken von 50 und 54 Meilen am Samstag und Sonntag. Wir sind außen um die Inseln herumgefahren. Hoëdic, Houat, der Süden von Belle-Île…, erzählt Guillaume Pirouelle, der kürzlich mit dem Sodebo-Team von Thomas Coville die Trophée Jules-Verne gewonnen hat. Wir mussten viele Manöver bei ziemlich starkem Wind durchführen. Aber das ist sehr gut für unsere Boote, die nicht für kurze Strecken ausgelegt sind. Das trainiert uns.

 

So konnten sie sich auch gegenseitig einschätzen, während das Teilnehmerfeld der Class40 stark besetzt war – Luca Rosetti, Pep Costa, Jules Bonnier…

 

Manche hatten es sogar so eilig, vor der Bucht von Quiberon gegeneinander anzutreten, dass die Crew von Alexis Loison ihn am Freitagmorgen am Kai vergessen hat.

 

Élodie Bonafous hingegen war an Bord der Plastic Odyssey und stand das ganze Wochenende am Ruder. Die 30-jährige Skipperin fand zwischen zwei Imoca-Segeltörns eine Lücke in ihrem Terminkalender, um am Spi teilzunehmen: Es ist toll, in einer so engen Flotte zu segeln, das ist ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Das Niveau auf der Rennstrecke ist hoch!

 

Die meisten werden Ende April nach La Trinité-sur-Mer zurückkehren, um an der Trin40 teilzunehmen, dem ersten Einhandrennen der Saison. Im Visier haben sie bereits die Route du Rhum am Ende des Jahres.

 

 

Spi Ouest-France

Banque Populaire Grand Ouest

 

 
Ostermontag, 6.April 2026
 

Der dritte Regattatag bot bei angenehmen Wetterbedingungen – 10 Knoten Westwind und ruhige See in der Bucht von Quiberon – spannende Duelle auf der Spi Ouest-France. Hier sind alle Wertungen nach drei Renntagen. Auf dem Programm standen je nach Serie Rundkurs- oder Küstenregatten: Alle machten sich auf die Jagd nach den besten Optionen… und den ersten Plätzen! Schon am Morgen glättete ein Westwind von knapp zehn Knoten die Bucht von Quiberon, bevor er am späten Vormittag auf 7 bis 8 Knoten abflaute, was das Rennen taktischer machte und die Crews zwang, bei ihren Entscheidungen umsichtig zu planen, um nicht in die Falle zu tappen.

 

 

 

Die ersten Sieger der Spi

 

Ostersonntag, 5.April

 

Auf der Handicap-Strecke war das Spektakel an diesem letzten Renntag ebenso spannend wie inspirierend. Auf dem Wasser absolvierten die Crews die Rennen mit Entschlossenheit, lieferten sich spannende Duelle und verkörperten perfekt den Geist des Segelsports: zugänglich, anspruchsvoll und gemeinschaftlich. Unter den abwechslungsreichen Bedingungen dieser drei Renntage konnte jeder seinen Platz finden und sein Talent unter Beweis stellen, in einer Atmosphäre, die sowohl von Wettkampfgeist als auch von tiefer Solidarität geprägt war.

Wie Jean-Luc Denéchau, Präsident des französischen Segelverbands, betont: „Der Behindertensport ist seit langem fester Bestandteil des Verbands. Von unseren 1.100 Vereinen sind mehr als 300 in der Lage, Menschen mit Behinderung aufzunehmen. Es ist daher wichtig, dass sie hier beim Spi vertreten ist, um zu zeigen, dass es sie gibt … und dass sie voll und ganz Teil des Festes ist. 

 

Luc Cantelaube, der bereits 2025 den Spi gewonnen hatte, bestätigte seinen Erfolg 2026 mit einem Sieg in der Hansa 303 Mono an Bord der „Boubou“. In der Hansa 303 Doppel ging der Sieg an das Duo Noémie Menard und Caroline Anse Ferronnière, die während des gesamten Rennens eine hervorragende Leistung zeigten. Schließlich sicherte sich in der Mini J Hervé Tourneux am Ruder der „Boule de Zen“ den ersten Platz auf dem Podium.

 

Romain Troublé, verantwortlich für Navigation und Strategie an Bord der neuen KER 40 „WHIM“, nach dem Wetterbericht von Jean-Yves Bernot: „Jean-Yves Bernot ist der Lehrer, seit wir Kinder sind, hören wir auf das, was er sagt… und wir lernen immer noch dazu! An Bord der WHIM läuft alles super. Wir hatten traumhafte Bedingungen mit 18 bis 20 Knoten Wind und leichtem Seegang. Die Wettfahrtleitung hat uns eine fantastische Küstenregatta von etwa 50 Seemeilen angeboten: Wir sind um die Bucht herumgefahren, bis nach Belle-Île, und haben mit dem Boot bei 18 bis 20 Knoten gesurft. Das ist ein echtes Vergnügen, auch wenn das Boot ein bisschen nass ist! »

 

Arnaud Boissières, Großsegeltrimmer auf der J Lance J99: «Es läuft sehr gut, mit einer eingespielten Crew, die es gewohnt ist, gemeinsam zu segeln. Wir sind zu sechst an Bord, und das funktioniert gut. Gestern war die große Küstenregatta für mich der schönste Moment. Küstenstrecken können manchmal lang sein, aber diesmal war es wirklich interessant, sowohl vom Segeln als auch aus „touristischer“ Sicht. Und außerdem läuft das Boot gut, das ist also ziemlich cool! Der Wechsel von einem großen Boot wie einer Imoca zu einem kleineren IRC-Boot tut gut: Es ist schön, wieder im Team zu segeln.

 

David Sineau, Steuermann der 31.7 Mousaillon: „Wie immer läuft es gut! Ich habe eine kleine Tradition beim Spi Ouest-France: Ich segle hier mit einer 31.7 zusammen mit meinen alten Freunden von vor 30 Jahren. Wir machen einen Spi ganz unter Freunden, und das ist etwas ganz Besonderes. Die Bedingungen sind dieses Jahr wirklich ideal, vor allem gestern und vorgestern, mit 20 Knoten und einer recht gut zu bewältigenden See. Wir haben es richtig genossen! Heute waren wir etwas weniger leistungsstark, aber die vergangenen Tage waren wirklich top.“

 

Jade Ballon, Großsegeltrimmerin der 31.7 Salicorne: „Die Spi Ouest-France läuft wirklich sehr gut! Mit Sonnenschein ist es noch besser, aber auf jeden Fall haben wir viel Spaß auf dem Wasser. An Bord sind wir vor allem da, um schöne Momente zu teilen und gemeinsam zu lachen, mehr als um um jeden Preis zu gewinnen. Und das macht den Unterschied: Die Stimmung ist genial! Für manche ist das schon Routine, aber für andere – darunter auch mich – ist es das erste Mal. Und ganz klar, das macht Lust, wiederzukommen! Wir kommen aus Paris… auch wenn wir lieber Concarneau gesagt hätten, das klang doch viel maritimer!“

 

Estelle Greck, Nr. 1 auf der Open 7,50 Screb – Insperial : „Es läuft ziemlich gut! Wir sind sehr zufrieden, vor allem bei den tollen Bedingungen, die wir hatten. Wir haben seit drei Tagen ein Rennen nach dem anderen – vier, dann drei, dann wieder vier –, das Tempo ist also hoch und es ist wirklich cool. An Bord läuft alles sehr gut. Was die Ergebnisse angeht, sagen wir mal, es ist weder schlecht noch außergewöhnlich … aber wir sind zufrieden und vor allem motiviert, es morgen noch besser zu machen. Was am Spi auch toll ist, ist die Atmosphäre: Profis und Amateure mischen sich, und alle teilen sich denselben Spielplatz. Auf dem Wasser ist es beeindruckend, so viele Boote zu sehen, vor allem wenn die Spinnaker gesetzt sind – das Spektakel ist unglaublich! 

 

 

 

Beim Spi Ouest-France überreichte der

„Rond Handicap“ seine Preise

 

Am Sonntag, dem 5. April, überreichte der junge Marin Guerrier, Held der Fernsehserie „Sur la route avec Matt Pokora“, in La Trinité-sur-Mer/Morbihan die Preise für diesen vor drei Jahren ins Leben gerufenen Wettbewerb im Rahmen des Spi Ouest-France Banque Populaire, bei dem vierzehn Segler gegeneinander antraten

 

Festliche Stimmung herrschte an diesem Sonntag, dem 5. April, unter dem großen Festzelt der Spi Ouest-France Banque Populaire bei der Preisverleihung für die Handicap-Regatta. Vierzehn Teilnehmer traten in drei Kategorien bei dieser Regatta an, die seit drei Jahren besteht. Die Segler, die in Handicap-Booten segeln, sind echte Segler, daher war es wichtig, dass sie ihre eigene Regatta haben, erinnert Thierry Bujon de l’Estang, Präsident der SNT, die die Spi-Regatten organisiert. 

 

Der Geist des Segelsports ist Inklusion, er ist Teilen. Und in dieser Hinsicht sind unsere Ziele ganz klar: Wir wollen den Handicap-Sport ausbauen und gemeinsam mit dem Hafen an einer besseren Ausstattung arbeiten. Und eines Tages wollen wir unbedingt eine Handicap-Europameisterschaft ausrichten!

 

Die Handicap-Regatta bringt Menschen mit Behinderung und Nichtbehinderte zusammen, erklärt Jean-Luc Denéchau, Präsident des französischen Segelverbands. Der Geist dahinter ist ernst gemeint: gemeinsam etwas erreichen zu können. Wir alle können voneinander lernen. Dafür ist diese Sportart einfach großartig! Die Preise wurden vom jungen Marin Guerrier überreicht, dem Helden der Fernsehserie „Sur la route avec Matt Pokora“ und Sohn von Nathalie Guerrier, der Gründerin von Handirect, einem Partner des Rond.

 

Spi Ouest-France 

Ein anspruchsvoller, aber angenehmer Tag 

für die 2000 Segler in La Trinité-sur-Mer

 

 
Ostersonntag, 5.April 2026

 

Ostersamstag war der zweite Renntag beim Spi Ouest-France Banque Populaire Grand Ouest. Fast 390 Crews nahmen gemeinsam Kurs auf das offene Meer und boten im Kanal von La Trinité-sur-Mer vor den Augen eines begeisterten Publikums ein großartiges Spektakel, nur der frische Wind kühlte einen Menschen nach 6 Stunden etwas aus. Wir hatten Temperaturen von 11 Grad Wasser und 15 Luft bei 20 bis 25 Knoten Wind.

 

Die Spi Ouest-France Banque Populaire Grand Ouest findet bis Montag, den 6. April, in La Trinité-sur-Mer/Morbihan statt. Am zweiten Renntag mussten sich die über 2.000 Regattasegler mit einer raueren See als am Vortag auseinandersetzen, was zu einem spannenden Kampf in der Bucht von Quiberon führte. Fast 390 Crews nahmen gemeinsam Kurs auf das offene Meer und boten im Kanal von La Trinité-sur-Mer vor den Augen eines begeisterten Publikums ein großartiges Spektakel.

 

Anschließend begaben sich die Teilnehmer zu ihren jeweiligen Regattakursen, und die Regattaleitungen konnten den Startschuss geben. Die ersten Rennen starteten um 11:00 Uhr bei 15 Knoten Wind, der im Laufe des Tages zunehmend an Stärke gewann. Unter strahlend blauem Himmel und auf leicht bewegter See boten die Bedingungen ein ideales Spielfeld … und ein grandioses Spektakel. Auf dem Programm standen festgelegte Strecken und lange Küstenrennen zwischen 21 und 50 Seemeilen, je nach Serie. Ein grandioser Abschluss mit einer Ankunft unter Spinnaker für alle: Dutzende bunter Segel am Eingang des Fahrwassers, eine herrliche Farbexplosion auf dem Wasser… ein magisches Finale.

 

Die gezeichneten Gesichter der Class40-Skipper sprachen Bände über den Tag auf See an diesem Samstag, dem 4. April. „Wir sind völlig erschöpft“, sagte sogar Achille Nebout am Fuße seiner Segelyacht Amarris. Die Class40-Flotte, die um 9:30 Uhr gestartet war und nach 17 Uhr in den Hafen zurückkehrte, war mit namhaften Teilnehmern stark besetzt – Pep Costa, Pierre Quiroga, Élodie Bonafous, Michel Desjoyeaux, Charlotte Yven, Alexis Loison… – und legte an diesem zweiten Renntag vor der Bucht von Quiberon eine lange Küstenstrecke von 50 Meilen zurück.

 

„Wir mussten viele Am-Wind-Kurse fahren, zahlreiche Segelwechsel und Manöver durchführen … Es war lang und bei anspruchsvollen Bedingungen!“, fügte Achille Nebout hinzu, dessen Projekt in Lorient beheimatet ist. „Das ist für unsere Boote nicht einfach, selbst mit Crew. Man muss immer aufmerksam bleiben.“ Ein Spinnaker, der ins Wasser fällt, eine Berührung mit einem Konkurrenten direkt nach dem Start, ein Duell bis zum Schluss mit VSF Sports… Der Tag war alles andere als einfach für Amarris, das am Freitag, dem 3. April, das erste Rennen gewonnen hatte.

 

Catherine Chabaud, Ministerin für Meeresangelegenheiten und Fischerei (ex Vendée Globe Teilnehmerin): „Die Spi Ouest-France Banque Populaire Grand Ouest ist ein großes Segel-Event, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Hier kommen alle Generationen und alle Leistungsstufen in einer außergewöhnlichen Kulisse zusammen, hier in der Bucht von Quiberon. Diese Veranstaltung bedeutet mir sehr viel, ich bin dort schon seit 1985 am Start, und es ist immer wieder eine Freude, dorthin zurückzukehren.

 

Auch wenn ich dieses Jahr nicht an den Start gehe, komme ich, um die Welt der Segler wiederzusehen. Das ist wirklich meine Familie. Und das Spektakel auf dem Wasser, ist immer magisch. 

Als Ministerin für Meeresangelegenheiten setze ich mich auch sehr für die Situation der Fischer ein. Ich bin hierhergekommen, um die Segler zu begrüßen, aber auch, um mich von ihrer Welt inspirieren zu lassen und über Lösungen nachzudenken, insbesondere zur Dekarbonisierung der Fischereiflotte.

Der Segelsport kann eine Quelle der Innovation sein: Segeln, Kitesurfen … all das sind Ansätze, um die Fischerei weiterzuentwickeln. Das sind große Herausforderungen, und es ist unerlässlich, den Fischern zu ermöglichen, ihren Beruf weiterhin auszuüben.“

 

Gaël Le Cléac’h, Skipper der Open 5.70 All Purpose„In der Open 5.70 macht es sehr viel Spaß, es ist toll … aber es ist nass! Wir sind trotzdem klatschnass. Es ist ein spannendes Rennen, es läuft gut, und wir sind froh, dass wir es geschafft haben. Dennoch ist es eine sehr junge Regattaserie mit Crews, die richtig Gas geben. Aber genau das macht den Reiz aus: Die Serie ist wirklich sehr dynamisch. Und vor allem ist sie super organisiert, die Rennleitung auf dem Wasser ist top.“ 

 

Marc Vaillier, Crewmitglied an Bord der Spacer (Sun Fast 3200) : „Mein erster Spi Ouest-France war 1983, auf einem alten Half-Tonner… Dieses Jahr segle ich auf einer Sun Fast 3200, einem Boot, an dessen Entwicklung ich beteiligt war. Das ist für mich heute praktischer: So fühle ich mich an Bord wohl und habe weiterhin Spaß daran. Die Spi ist vor allem zu einem Treffpunkt geworden, um Freunde wiederzusehen, gesellige Momente zu teilen und die Zeit auf dem Wasser zu genießen. Lange Zeit war es für mich fast wie Arbeit. Heute ist davon noch ein bisschen übrig, aber es ist vor allem Freizeit und Vergnügen.“

 

Kevin Peponnet, Steuermann der Class40 Amarris: „Es ist mal etwas anderes, auf einer Class40 zu segeln! Das ist sozusagen das fehlende Puzzlestück in meinem Repertoire. Wie Achille (Nebout) sagt, segeln wir hier zwar auf kürzeren Strecken als es bei diesen Offshore-Booten üblich ist. Aber es ist wirklich toll, mit Freunden zu segeln und diese Erfahrung auf hoher See zu genießen. Sobald ich die Gelegenheit habe, auf solchen Booten zu segeln, bin ich dabei – und hier, dazu noch mit Freunden, macht es wirklich Spaß. Den Spi habe ich schon oft gesegelt, vor allem auf der Diam 24 zwischen 2016 und 2020, und auch bei einigen Ausgaben der Open 7.50. Aber hier ist es eine Premiere in der Class40, sogar meine erste Fahrt auf diesem Boot. Ich bin angenehm überrascht: Trotz seiner 40 Fuß und seiner imposanten Erscheinung liegt das Boot sehr leicht am Ruder, es gleitet schnell, das ist super angenehm.“

 

Achille Nebout, Skipper der Class40 Almarris: „Die Bedingungen ändern sich heute ein wenig: weniger Regen, vielleicht mehr Sonne am Nachmittag. Der Wind hat um 90 Grad nach links gedreht, er kommt nun direkt aus Süden, daher wird es sicher etwas mehr Seegang geben. Aber für unsere Boote ist das nichts Ungewöhnliches, das wird für uns kein großes Problem sein. Heute geht es auf eine große Strecke, wir werden segeln, Richtung Belle-Île fahren, an den Inseln entlangfahren … es verspricht ein schöner Tag auf dem Wasser zu werden. Sportlich läuft es ziemlich gut: Wir haben das gestrige Rennen gewonnen, was ermutigend ist, da sich die Crew nicht unbedingt kannte und einige das Boot erst kennenlernten. Das ist ein guter Einstieg. Die Idee ist, diese Dynamik beizubehalten, dabei Spaß unter Freunden zu haben und sauber zu segeln. »

 

Franck Le Gal, an Bord der Pen Koent (IRC3): « Die Spi? Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich schon dabei war… vielleicht zwanzig Mal! Es ist ein Event, das ich gut kenne. Dieses Jahr segle ich in der IRC3 auf der Pen Koent, einer First 40.7 unter dem Skipper Manu Le Men. Wir hatten den Spi vor 5 oder 6 Jahren gewonnen, und sie haben mich wieder eingeladen, also bin ich gerne zurückgekommen. An Bord bin ich für die Trimmarbeiten zuständig. Der Spi ist wirklich der Schulanfang des Segelsports: man trifft die Profis, die alten Hasen wie mich, aber auch viele versierte, leidenschaftliche Amateure. Es ist eine einzigartige Mischung, und genau das macht den ganzen Charme der Veranstaltung aus. Auf dem Wasser läuft die Regatta gut! In der IRC3 gibt es echte Duelle, und selbst in Echtzeit liefern wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den A35, die nicht weit hinter uns liegen, was uns zu Höchstleistungen anspornt. Und dann ist die Organisation gut eingespielt: Nach all den Jahren läuft alles wie am Schnürchen, die Wendemanöver sind gut organisiert… es ist wirklich angenehm, hier zu segeln.“

 

Sandrine, Crewmitglied an Bord der Grand Surprise Energumène nach dem Wetterbericht von Jean-Yves Bernot: „Ich segle auf einer Grand Surprise als Nummer 1. Ich habe schon an einigen Spi-Regatten teilgenommen, vielleicht an drei, daher kenne ich die Veranstaltung mittlerweile gut. Der Wetterbericht am Morgen ist für uns vor allem eine zusätzliche Informationsquelle. Er ist interessant, um Details zu verfeinern, wie die Positionierung auf dem Revier oder die Startoptionen. Das sind kleine Zusatzinformationen. Die Spi ist für uns ein unverzichtbares Ereignis. Wir kommen mit einer Gruppe von Freunden, mit denen wir in Belgien segeln; wir segeln den ganzen Winter über gemeinsam Regatten, und hier ist es so etwas wie ein Übergang: das Ende der Wintersaison und der Start in die Saison mit milderen Bedingungen. Da ist die Stimmung, die Party, die Freude am Segeln, aber auch das Niveau, das durch die Anwesenheit von Profis auf denselben Kursen noch einmal gesteigert wird. Es ist eine einzigartige Mischung aus Wettkampf und Geselligkeit und zudem eine gute Vorbereitung auf den Sommer.“

 

Spi Ouest-France  

400 Boote liefern sich ein hartes Rennen 

in La Trinité-sur-Mer

 
Samstag, 4.April 2026
 

Seit Karfreitag bis Ostermontag wird die größte Regatta Frankreichs in der Bucht von Quiberon in vollem Gange sein.

24 Bootsklassen und mehr als 2.000 Crewmitglieder sind gemeldet. Und die erwarteten Wetterbedingungen versprechen spannende Wettkämpfe auf dem Wasser.

 

Hatten wir am Morgen noch Regenschauer, stoppte der auffrischende Wind gegen 10 Uhr den Regen und gegen Mittag kam die Sonne hervor. Den ganzen Tag wehte für die Jahreszeit ein angenehmer Wind mit 25 Knoten und 16 Grad auf dem Wasser. Die Wassertemperaturen liegen bei 11 Grad, also Kentern sollte jeder Segler vermeiden. 

 

Die 1978 gegründete Spi Ouest-France kehrt jedes Jahr am langen Osterwochenende nach La Trinité-sur-Mer zurück. Zwei Jahre vor dem 50-jährigen Jubiläum feiert diese Regatta ihre 48. Ausgabe in einem Hafen, der seit 2024 große Veränderungen erfahren hat.

 

391 Boote, 2.100 Regattateilnehmer

 

Mit knapp 400 gemeldeten Booten verzeichnet die 48. Ausgabe einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als mehr als 460 Boote am Start waren.

 

Dieser Rückgang lässt sich insbesondere durch die geringe Anzahl gemeldeter J70 und das Fehlen zahlreicher IRC-Doppel-Duos erklären, die sich für die Cap Martinique schonen, deren Start am 19. April folgt mit 50 gemeldeten Booten. Dennoch werden sich auch außerhalb der Schulferien während dieser vier Regattatage mehr als 2.100 Crewmitglieder auf den fünf in der Bucht von Quiberon eingerichteten Regattastrecken treffen.

 

24 Klassen

 

Wie bei jeder Ausgabe versammelt die Spi Ouest-France Banque Populaire Grand Ouest auf dem Wasser eine große Anzahl von Bootsklassen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Von Einrumpf-Einheitsklassen wie der J80 mit 51 Booten und der Figaro 3 mit 19 Booten über die IRC-Klasse, die einen Großteil der schnellen Renn- und Kreuzfahrtboote umfasst, bis hin zu den Multi 2000. Seit zwei Ausgaben begrüßt die Spi auch zwei Kategorien kleiner Segelboote für Segler mit Handicap - die Mini J ist die ehemalige Paralympics-Serie und die Hansa.

 

Figaro 3

 

Kaum haben sie die Trophée Laura-Vergne hinter sich gebracht, werden viele der Figaro-Segler erneut vier Tage lang bei der Spi Ouest-France Banque Populaire gegeneinander antreten. 19 von ihnen werden in Crews oder als Zweiermannschaften an den Start gehen, um sich auf die Trophée BPGO vorzubereiten, die ab dem 15. April in Concarneau stattfindet. Am Ruder stehen erfahrene und bekannte Skipper, aber auch der Nachwuchs der jungen Wilden wie Tom Goron, Victor Le Pape, Eliott Coville, Pierrig de Kerdrel und Gustave Liot.

 

Die Stars

 

An den Startlinien stehen wie jedes Jahr hochkarätige Segler, Spi-Stammgäste und neue Herausforderer, die fest entschlossen sind, eine führende Rolle zu spielen.

Auf den Stegen trifft man unter anderem auf Yoann Richomme, den Zweitplatzierten der Vendée Globe 2024–2025, Nicolas Lunven, Basile Bourgnon, Lois Berrehar, Benjamin Dutreux, Alexis Loison, Damien Seguin, Kevin Peponnet, Erwan Tabarly sowie Nicolas Troussel und Guillaume Pirouelle, die kürzlich mit der Sodebo die Jules-Verne-Trophäe gewonnen haben.  

 

Die Spi ist das große Highlight zu Beginn der Saison. Eine Mannschaftsregatta mit vielen Booten und vielen Menschen auf dem Wasser wie an Land. Es ist immer eine Freude, nach La Trinité zu kommen, das Revier ist top, man kann unter fast allen Bedingungen segeln. Und es wird ein tolles Wochenende!

 

 

 

Vendée Arctique

Eine noch nie dagewesene Strecke

 Zehn Skipper starten in Les Sables-d’Olonne

 

 
Karfreitag 3. April 2026
 

Als erstes Qualifikationsrennen für die Vendée Globe 2028 startet die Vendée Arctique am kommenden 7. Juni in Les Sables-d’Olonne zu ihrer dritten Ausgabe.

 

Zu den zehn Teilnehmern, die für den Start dieses neuartigen Einhandrennens gemeldet sind, gehören Violette Dorange, der Brite Sam Goodchild und Arnaud Boissières aus der Vendée.

 

Die Vendée Arctique ist ein Einhandrennen ohne Zwischenstopps und ohne Unterstützung und gilt als erstes Qualifikationsrennen für die nächste Vendée Globe im Jahr 2028. Die dritte Ausgabe startet in Les Sables-d’Olonne mit einem vielseitigen Teilnehmerfeld an der Startlinie. 

 

Unter ihnen werden Violette Dorange auf Initiatives Cœur, Sam Goodchild auf MACIF Santé Prévoyance und Arnaud Boissères auf April Marine versuchen, den Polarkreis zu überqueren, bevor sie an die Küste der Vendée zurückkehren.

 

„Das wird kein Zuckerschlecken“

 

Wir bieten eine innovative Route, die in ihrer Freiheit beispiellos ist, kündigt Mathias Louarn, der Rennleiter, an. Es gibt keinen festgelegten Wendepunkt, wie man ihn bei anderen Transatlantikregatten oder einer Weltumsegelung findet.

 

Jeder kann fahren, wohin er will. Das Ziel ist es, den Polarkreis zu überqueren, bevor man nach Les Sables-d’Olonne zurückkehrt. Die Vendée Arctique hat den Ruf, schwierig und besonders unberechenbar zu sein, aufgrund ihrer extremen Bedingungen und der Tiefdruckgebiete, die auf dem Weg in den hohen Norden überraschend auftreten können, so Alain Lebœuf, Präsident des Departementsrats.

 

Während die Anmeldefrist am 11. Mai endet, stehen bereits zehn Skipper darunter sieben Neulinge als Teilnehmer für die Vendée Arctique fest, Charlie Dahlin gewann 2022. Zehn Teilnehmer zeigen, dass es sich um ein anspruchsvolles, hart umkämpftes Rennen handelt, das nicht für jedermann zugänglich ist, betont Mathias Louarn. Diejenigen, die kommen, wissen, worauf sie sich einlassen. Man muss sich bewusst sein, dass dies kein Zuckerschlecken sein wird.

 

 

 

Corentin Horeau, der Nachfolger

von Isabelle Joschke bei MACSF,

startet sein neues Projekt.

 

 

In Lorient wurde die neue IMOCA MACSF zu Wasser gelassen, womit das von Corentin Horeau geleitete Sportprojekt offiziell gestartet wurde.

Er tritt die Nachfolge von Isabelle Joschke an, die bei der letzten Vendée Globe nach 85 Tagen ins Ziel kam. 

 

Corentin kennt seine neue Imoca bereits gut. Es ist die ehemalige Paprec Arkea, die bei der letzten Vendée Globe unter der Führung von Yoann Richomme den zweiten Platz belegte.

 

Yoann trainierte Corentin letzte Saison auf diesem Boot. Auf einem zuverlässigen Boot zu segeln, das sein Potenzial bei der letzten Vendée Globe unter Beweis gestellt hat und das ich bereits letztes Jahr an der Seite von Yoann in die Hand genommen habe, ist eine außergewöhnliche Gelegenheit“, freut sich Corentin Horeau in einer Pressemitteilung. Das Ziel ist nun klar: viel segeln, schnell lernen und die Leistung schrittweise steigern, schreibt Corentin Horeau.

 

Der Skipper wird im Mai am 1000 Race, im Juni an der Vendée Arctique und im September am Défi Azimut teilnehmen und die Saison mit der Route du Rhum, dem wichtigsten Rennen der Saison, abschließen.

 

 

 

Elodie Bonafous trainiert mit ihrer IMOCA

vor der Küste der Bretagne.

 

 

 

 

Die Ankunft von Guirec Soudée

in Brest nach seiner Weltumsegelung

in umgekehrter Richtung

 

 

30. März 2026 

 

Wenige Stunden, nachdem er zum ersten Mal seit 95 Tagen wieder festen Boden unter den Füßen hatte, stellte sich Guirec Soudée mit einem goldenen Sonnenuntergang den Fragen der Pressekonferenz. Trotz seiner offensichtlichen Frische verriet der Segler, dass er seit drei Monaten nur 2–3 Stunden pro Tag geschlafen habe.

 

Das Geheimnis ist die Vorbereitung, ich habe kein konkretes Geheimnis. Doch… ich rasiere mich! Ich bin gerne gepflegt und ich schlafe von Natur aus nicht viel. Während der Weltumsegelung habe ich zwischen 2 und 3 Stunden pro 24 Stunden geschlafen. Heute Nacht habe ich wohl 30 bis 40 Minuten geschlafen, in Abschnitten von 5 bis 10 Minuten, weil wir auf der Zielgeraden sind und es viel Verkehr gibt… Aber sobald ich konnte, habe ich versucht, mich auszuruhen und auf meinen Körper zu hören.

 

Es sind nach wie vor sehr körperlich anstrengende Boote: Ich habe auf der Weltumsegelung etwa 130 Halsen gemacht, was keine Kleinigkeit ist. Ich hatte technische Probleme, die aber zu bewältigen waren, abgesehen vom Ruder, das mich wirklich behindert hat. Ohne das hätte ich eindeutig früher ankommen können.

 

 

Technische Bilanz

 

Das erste große Problem war der Foil-Schacht an Steuerbord, der bei den Falklandinseln gebrochen ist. Das Foil war also ziemlich früh hinüber. Das eigentliche große Problem war dann das Ruder. Danach gab es nur noch kleinere Probleme: Elektronik, gerissene Leinen, Klemmen… nichts Ernstes. Ich hatte das Glück, ein sehr gut vorbereitetes Boot zu haben, mit einem super Team, insbesondere Alain Gautier und anderen sehr erfahrenen Leuten. Ich bin mit einem Boot in Topform gestartet.

 

 

Zum Ruderdefekt und dem Zustand des Bootes

 

Das Problem ist, dass diese Boote sehr schnell beschleunigen: Man will bei 17 Knoten bleiben, und plötzlich ist man bei 25 oder 30. Mit einem beschädigten Ruder wird das schwierig zu handhaben. Am Ende konnte ich nicht mehr wirklich beschleunigen, aus Angst, es komplett zu zerbrechen und in Küstennähe ein großes Problem zu bekommen. Das war frustrierend, aber man musste vorsichtig sein. Mein Glück war, dass ich hauptsächlich auf Backbordkurs segelte. Auf der gesamten Atlantiküberquerung segelte ich zu 90 % auf Steuerbordkurs. Was das Boot angeht, wird eine gründliche Überprüfung nötig sein. 90 Tage auf See unter harten Bedingungen hinterlassen Spuren. Die Rümpfe und die Strukturen müssen überprüft werden … da gibt es einiges zu tun.

 

 

Umgang mit Müdigkeit und Schlaf

 

Das war das Komplizierteste. Man ist ständig in Alarmbereitschaft. Ich hatte das Glück, von Jean-Baptiste Le Vaillant als Coach begleitet zu werden. Dieses Boot habe ich ganz allein gekauft. Ich habe mein Haus als Sicherheit gestellt, daher durfte ich mir keinen Fehler leisten. Ich hatte sogar Albträume, in denen das Boot kenterte. Auf einem Mehrrumpfboot ist es vorbei, wenn du nicht im richtigen Moment da bist, um das Segel zu fieren. Manchmal wirst du von einer Böe überrascht und kannst das Segel nicht einmal mehr reduzieren. Dann musst du es einfach aushalten. Ich hatte noch nie so harte Bedingungen auf einem Mehrrumpfboot erlebt. Nach Kap Hoorn hatte ich 40 Knoten, 6 Meter hohe Wellen, nahe der Küste… Du weißt, dass du bei einem Problem schnell auf den Felsen landen kannst. In solchen Momenten schläfst du nicht.

 

 

Die schwierigsten Momente

 

Nach Kap Hoorn waren die Bedingungen sehr hart: 40 Knoten Wind, 6 Meter hohe Wellen, Seitenwind – das Schlimmste, was einem Mehrrumpfboot passieren kann. Unter diesen Bedingungen weiß der Autopilot nicht mehr, ob er nach Luv oder nach Lee steuern soll, und man kann nicht schlafen. Ich hatte auch mehrere Phasen mit sehr starkem Gegenwind, in denen ich fast anhalten musste. Diese Boote sind dafür nicht ausgelegt.

 

 

Die Beziehung zur Reise

 

Die Osterinsel, die Marquesas, Australien, Afrika zu sehen … das ist greifbar. Man wird sich der Reise bewusst. Auf der Osterinsel habe ich Fischer gesehen, die auf mich zukamen und mich einluden … Es ist frustrierend, nicht anlegen zu können, aber es sind unglaubliche Momente.

 

 

Was kommt als Nächstes?

 

Ich möchte viel unternehmen, aber kurzfristig denke ich an die Route du Rhum und die Arkéa Ultim Challenge. Diesmal wird es volles Segel vor dem Wind geben, also ein ganz anderes Vergnügen.

 

 

Sein ungewöhnlicher Werdegang

 

Ich habe nicht die klassischen Wege wie die Mini Transat oder die Figaro eingeschlagen, sondern bin meinen eigenen Weg gegangen. Ich weiß nicht, wie mich die anderen Segler sehen, aber das ist mir nicht wichtig. Dieser Rekord passte auch zu meinem Profil als Abenteurer. Ich glaube, ich bin klug gesegelt und habe das Boot geschont. Bei diesem Projekt wäre es ein Fehler gewesen, ständig Vollgas zu geben.

 

 

Die Rolle des Teams und des Glücks

 

Es ist ein Gemeinschaftsprojekt. Zwischen den Partnern, der Technik, dem Wetter und der Navigation zählt alles. Und es spielt auch eine echte Portion Glück eine Rolle. 30 % Partner, 30 % Technik, 30 % Wetter und 10 % ich. Und es gibt einen echten Glücksfaktor. Gleich hinter der Ziellinie bekam ich eine Welle voll ins Ruder. Hätte mich das bei 30 Knoten erwischt, hätte ich einen Ruderschaden.

 

 

Allein oder mit Crew?

Ich habe mir die beiden Versuche einer Weltumsegelung mit Crew genau angesehen. Das macht Lust darauf. Wenn man Segler wie Thomas Coville sieht, die eine Weltumsegelung in 40 Tagen schaffen, lässt das einen träumen. Ich bin im Dezember gestartet und komme fast im April zurück…

 

 

Zur Route du Rhum

 

Alles, was am Boot zu tun war, ist erledigt. Das Boot ist älter und daher weniger leistungsstark als die neueren Ultim-Boote. Bei einer Transatlantikregatta wird es schwierig sein, mitzuhalten. Wir werden wieder T-Ruder einbauen, um die Leistung zu steigern, ohne jedoch alles umbauen zu wollen: Die Kosten wären enorm. Das Projekt hängt auch von den Partnern ab, und das ist derzeit nicht der einfachste Teil. Es liegt noch ein langer

Weg vor uns. 

 

MACSF wird sich mit Corentin Horeau auf die nächste Vendée Globe konzentrieren, daher muss ich einen anderen Partner für die Route du Rhum finden. Das war vorgesehen. Wir sind im Gespräch mit Unternehmen, aber angesichts der aktuellen Lage… Aber wir haben eine gute Dynamik, eine schöne Geschichte, und ich glaube daran. Wir hoffen, weiterhin Träume zu wecken...

 

 

 

Gitana 18 

 

Sonntrag, 29. März 2026 
 

Das neue Video ganz frisch verfügbar. Heute um 14:00 Uhr schien Lorient noch die Sonne, bei schwachen Westwinden.

 

 

Gitana 18  Flying offshore

 

 

Lennart Burke und Melwin Fink

Around the World

 

Freitag, 27. März 2026 
 

Es ist eure Entscheidung ob ihr Fans seit oder keine Zeit habt.

 

 

Around  the World Teaser

 

Hugo Cardon 

behält das Ziel im Auge

 

Mittwoch, 25. März 2026 
 

Hugo Cardon, sieht den Horizont heller werden. Mit der Route du Rhum 2030 im Visier baut der Skipper aus Sarthe geduldig an seinem Projekt, ohne Etappen zu überspringen oder seinem Heimatdepartement den Rücken zu kehren. Hugo Cardon segelt gelassen auf seine neue Saison zu. 

 

Der 23-Jährige aus Sarthe hat sich in der Szene einen Namen gemacht, nachdem er bei der zweiten Etappe der Solitaire du Figaro 2025 zwischen der Bucht von Morlaix und Vigo seinen ersten Sieg errungen hatte, obwohl er das Rennen zum ersten Mal bestritt. Eine Leistung, die umso bemerkenswerter ist, als der Skipper hinter den Kulissen, wenige Tage vor dem Start, noch darum kämpfte, sein Budget aufzubringen. Heute scheint sich der Horizont weiter aufgehellt zu haben: Der Sieg gibt den Partnern Vertrauen.

 

Alle, die ich letztes Jahr hatte, haben für ein weiteres Jahr verlängert. Und andere haben sich mir bei diesem Abenteuer angeschlossen. Das Ergebnis einer klug geplanten Karriere, ohne Etappen zu überspringen. Obwohl er sein Projekt auf die Teilnahme an der Route du Rhum 2030 ausgerichtet hatte, beschloss Hugo Cardon, eine weitere Saison in der Figaro-Klasse zu fahren. 

 

Ich entwerfe eine Art Lebensplan. Die Verbindung von sportlichem und wirtschaftlichem Aspekt erfordert Geduld. Indem ich die Stufen eine nach der anderen erklimme, kann ich Sponsoren mit an Bord holen, die diese Welt des Segelsports entdecken, erklärt derjenige, der seine ersten Schritte im Optimist in La Gémerie in Arnage gemacht hat, weit, sehr weit von der Küste entfernt. Eine Besonderheit, die er nach wie vor pflegt. Das Ziel ist es, ein zu 100 % aus der Sarthe stammendes Projekt zu präsentieren, abgesehen von einigen technischen Partnern. Ich sehe es als Chance, aus diesem Departement zu stammen, und nicht als Hindernis. In der Sarthe gibt es wohl drei oder vier Skipper, während an der Küste etwa fünfzig auf der Suche nach Sponsoren sind, um dasselbe Rennen zu bestreiten.

 

Hugo Cardon, der bereits Anfang März 2026 bei der Solo Guy Cotten 13.ter wurde, strebt bis Ende des Jahres einen Platz unter den Top 10 oder Top 15 in der Gesamtwertung der französischen Meisterschaft im Einhand-Hochseesegeln an. Das erste Rennen ist gut gelaufen. Ich war gekommen, um die Arbeit des Winters zu bestätigen, analysiert der Segler. Was mich Punkte gekostet hat, war ein Schaden bei der 48-Stunden-Regatta, bei der ich in der Nacht ein schwimmendes Objekt gerammt habe, was mein Ruder beschädigte.

 

Um seine Entwicklung fortzusetzen, bevor er in der Class40 der Transat Café L’Or anklopft, wandte sich Hugo Cardon mitten im Winter an eine Segelmacherei. Bei Einhandregatten sind alle Boote identisch, es gibt nur wenige Elemente, wie beispielsweise die Segel, verändert werden können. Ich fand es sehr lehrreich zu verstehen, warum das Segel so gefertigt ist, warum hier bestimmte Fasern verwendet werden… Ich hoffe, dass mir das helfen wird, die Geschwindigkeit meines Bootes zu optimieren und gleichzeitig darauf zu achten, dass es nicht überlastet wird, um Schäden zu vermeiden.

Bevor er im kommenden Mai zur Solitaire du Figaro zurückkehrt, wird Hugo Cardon gemeinsam mit dem Finistérien Thomas Jourdren aus  bei der Trophée Banque Populaire Grand Ouest im Zweierboot antreten.

 

Strandsegeln

Mit den französischen Meisterschaften 

bereitet sich Saint-Brevin auf die 

Europameisterschaften vor

 

 

Der dritte Lauf der französischen Strandsegel-Meisterschaft bot am Samstag, den 21., und Sonntag, den 22. März, spannende Duelle in allen Kategorien am Strand von Saint-Brevin-les-Pins. 

 

Hier in Saint-Brevin-les-Pins werden 2027 die Europameisterschaften ausgetragen. Der aus Saint-Brevin stammende Jean-Marc Cheriaux, führt weiterhin die Rangliste der mittleren Strandsegler/Blokarts an. Er wird Ende Mai in Brétigny-sur-Orge um den nationalen Titel kämpfen.

 

Eine Runde vor dem Ende der französischen Blokart-Meisterschaft - Open de France - wird die Rangliste etwas klarer. Das Rennen in Saint-Brevin hat die Rangordnung an diesem Sonntag, dem 22. März, nicht wesentlich verändert.

 

Nach den Rennen in Berck/Pas-de-Calais und Saint-Malo liegen Gautier Delenclos bei den Leichtgewichten, Jean-Marc Cheriaux bei den Mittelgewichten und Eric Charpentier bei den Schwergewichten weiterhin an der Spitze und werden am 30. und 31. Mai beim letzten Rennen auf dem Flugplatz von Brétigny-sur-Orge um den Titel kämpfen.

 

In den drei Gewichtsklassen lieferten sich zwei Piloten erbitterte Duelle. Bei den Leichtgewichten mussten Lucas Cheriaux und Gautier Delenclos, die nach den zehn ausgetragenen Läufen punktgleich waren, sogar im letzten Lauf vor Ort entschieden werden. 

 

Es war in allen Kategorien sehr knapp, freute sich Bernard Duval, der Präsident des Strandseglerclubs von Saint-Brevin, der selbst den 6. Platz im Wettbewerb belegte. „Der Wind war am Samstag etwas unbeständig, aber am Sonntag stabiler, sodass wir zehn Rennen pro Tag fahren konnten, das war ziemlich gut.“

 

 

„Wir erwarten zwischen 100 und 120 Fahrer“

 

Der CBCV wird im September 2027 die Blokart-Europameisterschaften ausrichten. „Wir erwarten zwischen 100 und 120 Fahrer, darunter mehr als 60 Ausländer aus dreizehn verschiedenen Nationen. Diese französischen Meisterschaften haben es uns ermöglicht, unsere Logistik zu testen, und den wenigen ausländischen Fahrern, die an diesem Wochenende dabei waren, sich zu orientieren. »

 

Ergebnisse:

 

Leichte Blokarts (10 Läufe): 1. Lucas Cheriaux (Club brévinois de char à voile) 12 Punkte, 2. Gautier Delenclos (Eole Club) 12, 3. Émilien Carpentier (Eole Club) 26, 4. Tiouan Taine (Char à voile boulonnais) 32 , 5. Thomas Marylou (CBCV) 33.

 

Mittlere (9 Läufe): 1. Jean-Marc Cheriaux (CBCV) 23 Punkte, 2. Hervé Perrot (Surfschule St-Malo) 24, 3. Juan Galmes (Spanien) 37, 4. Michel Mussen (Belgien) 38 Punkte, 5. Jiri Vanhuynegem (Belgien) 42 Punkte.

 

Schwergewichte (9 Läufe): 1. Eric Charpentier (Eole Club) 11 Punkte, 2. Christophe Lasserre (CBCV) 14, 3. Hugues Sandere (Eole Club) 30, 4. Olivier Calle (CBCV) 38, 5. Jean-François Faisant (CBCV) 41.

Speedsail. 1. Alexis Godet (Hardelot), 2. Pascal Malcoste (CBCV), 3. Teddy Vrignaud (CBCV,…

 

America’s Cup 

Amélie Grassi wird Teil 

der französischen Crew für den 38. Cup 

 

Gerade von der Weltumsegelung Globe 40 auf der Credit Mutel zurück, geht es für Amelie in den kommenden Monaten zu diversen Inshore-Regatten weiter,  da die 31-jährige Seglerin ausgewählt wurde, dem La Roche-Posay Racing Team beizutreten, der französischen Crew für den 38. America’s Cup. Ihr Ziel bleibt die Teilnahme an der Vendée Globe 2028. 

 

Bruno Dubois hatte Amelie vor einigen Wochen kontaktiert. Amélie die im ersten Moment ziemlich überrascht wirkte, sagte nur:„Wow, das ist etwas ganz anderes.

 

Wenn man das Ganze etwas aus der Distanz betrachte, stelle man fest, dass es in der heutigen Zeit ganz üblich ist, dass Sportler von einem Bereich in den anderen wechseln. Letztendlich geht es darum, auf sehr schnellen Booten zu segeln, dabei bestimmte Abläufe einzuhalten und deren Funktionsweise zu verstehen. 

 

Neben dem sportlichen Aspekt spielt die Technik eine sehr wichtige Rolle und  Und da gibt es echte Parallelen zwischen der Ultim- Klasse auf dem Amélie schon in der Vergangenheit Erfahrung sammelte und dem America’s Cup. Mit ihrem soliden Hintergrund wird Amélie sich recht schnell zurechtzufinden, denn sie ist aufgeschlossen für neues.  

 

Das Format des America Cups entwickelt sich weiter und für Amélie es ist eine Chance, in ein Team zu kommen und mit den Seglern, dem Leistungsteam und den Ingenieuren zu sprechen, um zu verstehen wie es an Bord perfekt funktioniert, um ihre Rolle zu definieren und die Gesamtleistung zu optimieren. Das ist zwangsläufig etwas, das sich in den ersten Monaten durch Tests weiterentwickeln wird. Wir werden experimentieren, Anpassungen vornehmen und die beste Vorgehensweise finden. Nein, das wird schwierig. Der Cup erfordert volles Engagement, das wird in den kommenden Monaten mein Hauptanliegen sein.

 

 

PR Team Vorstellung

 

 

 

Ein intensiver Winter ohne Pause für MACIF

 

Samstag, 21. Februar 2026

 

In wenigen Wochen wird die Solo Guy Cotten vom 7. bis 13. März den offiziellen Startschuss für die Saison 2026 geben. Es ist das erste Einhandrennen, gefolgt von der Trophée BPGO vom 15.-25. April im Doppel, um ihre Koordination vor dem wichtigsten Rennen zu verfeinern: La Solitaire du Figaro-Paprec fort vom 13. Mai - 7. Juni. 

Die Saison endet mit einem Höhepunkt, der Vendée-Portugal-Vendée vom 27. August bis 13. September, einem letzten Doppelrennen, um den Kreis zu schließen!

 

In Port-la-Forêt haben Chloé Le Bars und Hugo Dhallenne die technische Arbeiten, Feinabstimmungen, Doppel- und dann Einhandsegeln verfeinert.

 

Nach einem intensiven Winter zwischen Werft und Segeln haben sich die beiden Skipper der Macif-Flotte darauf vorbereitet, ihre Saison auf der Solo Guy Cotten zu starten, bevor sie sich dem ultimativen Ziel stellen: der Solitaire du Figaro Paprec im kommenden Mai.

 

Seit dem Stapellauf ihrer Figaro-Yachten Mitte Januar haben Hugo Dhallenne und Chloé Le Bars keine Sekunde verloren. Mit intensiven Segeltrainings im Pôle Finistère Course au Large, millimetergenauen Einstellungen und mentaler Vorbereitung haben die beiden Segler eine solide Grundlage für die kommenden Rennen geschaffen. 

 

In wenigen Wochen wird die Solo Guy Cotten vom 7. bis 13. März den offiziellen Startschuss für die Saison 2026 geben. Es ist das erste Einhandrennen, gefolgt von der Trophée BPGO vom 15.-25. April im Doppel, um ihre Koordination vor dem wichtigsten Rennen zu verfeinern: La Solitaire du Figaro-Paprec vom 13. Mai bis 7. Juni. Die Saison endet mit einem Höhepunkt, der Vendée-Portugal-Vendée vom 27. August bis 13. September, einem letzten Doppelrennen, um den Kreis zu schließen! Wir haben die Boote nach umfangreichen Arbeiten, darunter ein Mastwechsel und zahlreiche Einstellungen, wieder zu Wasser gelassen. Wir haben hart gearbeitet und konnten so beruhigt wieder aufs Wasser zurückkehren, nachdem wir die gesamte Aufgabenliste abgearbeitet haben”,fasst Hugo Dhallenne zusammen, der sein zweites Jahr in der Liga fortsetzt.

 

Die gleiche Intensität zeigt sich auch bei Chloé Le Bars, die seit November letzten Jahres neu dabei ist und sich ebenfalls bei Skipper Macif zurechtfindet: „Es gab viel Wind, kräftige Bedingungen“, erzählt Chloé, die ihre fünfte Saison auf der Rennstrecke beginnt, die erste unter den Farben von Macif! „Wir tauschen uns viel mit Hugo aus und das funktioniert wirklich gut. Da wir zu zweit an demselben Projekt arbeiten und zusammenwohnen, können wir die Saison genau planen. Das ist sehr motivierend.“

 

Technische Arbeit, aber auch menschliche Arbeit mit einem neuen Team an Land, also neuen Bezugspunkten und einer kollektiven Dynamik, die es aufzubauen gilt. „Das Team verändert sich dieses Jahr komplett.  Mit Julien Hereu und Tom Aubert sind zwei Trainer zu uns gestoßen. Es gibt bereits eine gute Dynamik zwischen den Seglern und dem technischen Team, und das ist entscheidend“, betont Hugo.

 

Für Chloé markiert die Saison 2026 einen Wendepunkt. Es ist mehr als nur eine strukturelle Veränderung, es ist ein Rahmen, um zu wachsen. „Das Ziel ist es, in allen Bereichen weiter voranzukommen. Zu zweit ist das super, weil man sich ständig austauschen kann und alles offen auf den Tisch legen kann: Fragen stellen, klare Antworten bekommen und eine solide Grundlage schaffen. Ich möchte besser sein als letztes Jahr und mich trauen, neue Dinge auszuprobieren.

 

In dieser Zweierbeziehung übernimmt Hugo auch eine Vermittlerrolle: „Ich vermittle ihr die Grundlagen des Projekts: die Organisation, die Logistik, wie alles zusammenhängt. Die Idee ist, uns über unsere Stärken und Schwächen auszutauschen, um gemeinsam Fortschritte zu machen.

 

Hugo hat diesen Winter ebenfalls intensiv gearbeitet. Schlafmanagement, mentale Vorbereitung. „Letztes Jahr habe ich schöne Dinge erreicht, aber auch weniger gute. Es fiel mir schwer, zu akzeptieren, dass ich hinterherhinkte. Ich habe mich der Sophrologie zugewandt und arbeite bereits mit einem Mentalcoach zusammen. Das Ziel ist klar: technisch und menschlich stärker zu werden, Spaß zu haben und gute Ergebnisse zu erzielen! “

Ich kann es kaum erwarten, bei der Solo Guy Cotten dabei zu sein”, verrät Chloé. „Das wird die erste Begegnung mit den anderen Seglern sein. Das Format ist sehr umfassend und wird es ermöglichen, viele erste Anhaltspunkte zu validieren. Ich bin gespannt, wie es laufen wird. Zumal die Flotte dieses Jahr unglaublich ist, mit super starken jungen Leuten und alten Hasen, die zurückkommen. Das wird für uns alle spannend! “

Für Hugo hat der Einstieg einen vertrauten Beigeschmack: „Wir starten wieder mit der Regatta in der Bucht von Concarneau, wo wir trainieren. Das ist ein bisschen wie zu Hause. Ich habe keinen besonderen Druck. Die Idee ist, von der ganzen Arbeit, die wir diesen Winter geleistet haben, zu profitieren und zu überprüfen, ob technisch und mental alles funktioniert. “

 

Und dann ist da noch das Wesentliche, die große Rückkehr zum Wettkampf: „Ich freue mich vor allem darauf, wieder Regatten zu segeln und mich mit der gesamten Flotte zu messen. Dieses Jahr wird spannend, denn ehemalige Figaro-Segler wie Nico Lunven, Jérémie Beyou oder Yoann Richomme kehren zurück. Ich kann es kaum erwarten, an der Startlinie zu stehen“, betont Hugo.

 

 

 

 

Sébastien Simon

Mit meiner neuen Imoca gebe ich mir die Mittel, um die Vendée Globe zu gewinnen.

 

 

Freitag, 20. Februar 2026

 

Sébastien Simon der Held der letzten Vendée Globe, erreichte das Ziel als Dritter mit einem abgebrochenen Foil.  Er überwacht derzeit den Bau seiner zukünftigen Imoca, deren Stapellauf für kommenden August geplant ist. Trotz eines engen Zeitplans wird er am 1. November bei der Route du Rhum an den Start gehen. Langfristig ist das Ziel klar: ein Sieg bei der Vendée Globe 2028.

 

Die Fertigung der neuen Groupe Dubreuil IMOCA schreitet in Southampton gut voran. Wir haben bereits mehr als 30.000 Arbeitsstunden hinter uns und es bleiben noch etwa 25.000, um die „Black Box”, also den Rumpf, das Deck und die gesamte Struktur, fertigzustellen. Die Trennwände sind alle eingebaut, der Rumpf ist fertig und das Deck ist bereit.

 

Optisch scheint die Entwicklung weniger spektakulär zu sein als zu Beginn, da wir nun in eine Phase der Detailmontage eingetreten sind, die zwangsläufig weniger sichtbar, aber sehr zeitaufwändig ist.

Heute ist der Rumpf mit seinen Trennwänden vollständig montiert, während das Deck noch separat ist. Wir planen, es in den nächsten Wochen zu montieren, verzögern diesen Vorgang jedoch bewusst, um die Arbeiten im Inneren des Bootes zu erleichtern. Außerdem findet ein Teil des Baus in Les Sables-d'Olonne statt, wo wir bestimmte Systeme entwerfen und Montageteile herstellen, um die nächsten Schritte so weit wie möglich vorwegzunehmen.

 

Wir haben uns entschieden, alles in England zu machen, um Unterbrechungen zwischen dem Ende des Baus der Black Box und der langen Phase der Montage aller Systeme zu vermeiden. Mein Ziel ist es, am 1. November beim Start der Route du Rhum dabei zu sein, was uns einen sehr engen Zeitplan auferlegt, denn die aktuellen IMOCAs benötigen etwa fünfzehn Monate Bauzeit, gegenüber neun Monaten für die Boote der Generation 2020. Wir nutzen jede Woche optimal. Die Boote werden komplexer, aber auch robuster, deswegen verlängert sich die Bauzeit. Wenn wir in England bleiben, können wir auch bis zum Schluss die Ressourcen der Werft Carrington Boats nutzen, um einen Stapellauf unter den besten Bedingungen zu gewährleisten. Danach wollen wir das Boot so schnell wie möglich nach Les Sables-d'Olonne zurückbringen.

 

Ich kann sagen, dass die Rumpfformen an bestimmte bestehende Foiler anknüpfen, aber auch wichtige Weiterentwicklungen beinhalten. Die ersten Rückmeldungen aus dem Simulator sind ermutigend, aber nur die Navigation wird diese Entscheidungen bestätigen können. Das Fehlen von Tragflächen an den Rudern erschwert immer noch die Stabilisierung im Flug: Es ist ein ständiger Balanceakt. Wir glauben jedoch, dass dieser neue Rumpf dazu beitragen wird, das Boot länger und unter besseren Bedingungen im Flug zu halten. 

 

Meiner Meinung nach gibt es einen echten technologischen Bruch gegenüber der Generation 2024. Wir vertrauen voll und ganz auf Guillaume Verdier, dass er ein leistungsstarkes Boot entwirft: Er irrt sich selten. Die Unterschiede werden am Steg nicht unbedingt spektakulär sein, aber unsere Imoca wird sich wirklich von anderen unterscheiden. Über die sichtbaren Elemente hinaus wurde viel Arbeit in diskretere Aspekte gesteckt, die jedoch einen großen Einfluss auf die Gesamtleistung haben.

 

Heute sind die Foils der Motor des Bootes, d.h. Geschwindigkeit erzeugen und Stabilität beim Einhandsegeln gewährleisten, was ein wenig widersprüchlich ist. Die Vermessung schränkt die allgemeinen Formen ein, aber die Arbeit an den Querschnitten – ähnlich wie beim Profil eines Flugzeugflügels – ist entscheidend. Wir haben versucht, ein leistungsstarkes und vielseitiges Foil zu entwickeln, das vor allem eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit halten kann. Wir hoffen, dass sich diese Arbeit in guten Ergebnissen auf See niederschlägt.

 

Durch den Kauf der ehemaligen 11th Hour Racing für die letzte Ausgabe der Vendée Globe, konnten wir von einer bereits sehr ausgereiften Plattform profitieren. Wir haben sie für Einhandsegler angepasst und viel aus dieser Erfahrung gelernt. Die Vorgaben für das neue Boot bestanden darin, das zu behalten, was gut funktionierte, und die identifizierten Schwachstellen zu beheben. Was mich bei den Imoca-Booten der Generation 2024 beeindruckt hat, ist ihre Fähigkeit, sehr hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten zu halten. Das ist unbequem und mental sehr anstrengend. Eine Stunde lang ist das erträglich, aber nach 30 Tagen auf See schon viel weniger. Manchmal möchte man gerne auf die Bremse treten, aber das ist keine Option, wenn man den Sieg anstrebt.

 

Seit meiner Kindheit höre ich, dass man sein Boot schonen muss. Das gilt heute nicht mehr: Um die Vendée Globe zu gewinnen, muss man die Maschine so lange wie möglich auf Hochtouren bringen. Wer schnell ist, beherrscht sowohl seine Kursbahn als auch die Wetterbedingungen, denen er begegnet. Die technische Vorbereitung und die Teamarbeit sind entscheidend, denn jede kleine Panne kostet im Rennen wertvolle Zeit. In Bezug auf Ergonomie und Steuerung haben wir ein Boot entwickelt, das nicht nur leistungsstark, sondern auch komfortabel und sicher ist und über lange Zeiträume hohe Geschwindigkeiten halten kann. Das Ziel ist es, das Potenzial des Bootes voll auszuschöpfen, ohne dabei zu sehr zu leiden.

 

Wir sind nach wie vor ein kleines Team, und ich bin sehr stark in die Verwaltung, die Technik und die Konzeption des neuen Bootes involviert. Ich habe meine Ingenieurskappe wieder aufgesetzt, was mir nicht viel Zeit zum Segeln lässt. Wir hatten geplant, die Saison 2025 mit dem alten Boot zu bestreiten und gleichzeitig das neue zu bauen, aber ich hielt es für unmöglich, beide Projekte gleichzeitig zu verfolgen. Das entspricht nicht meiner Philosophie, ich mag es nicht, Dinge nur halb zu machen. Ich ziehe es vor, mich voll und ganz auf jedes Projekt zu konzentrieren. Ich mache mir keine Sorgen um das Segeln, ich werde vor der Vendée Globe reichlich Gelegenheit haben, das Boot zu testen. Ich werde das Boot bis ins kleinste Detail kennen, ich werde bereit und motiviert sein. In der Zwischenzeit bleibe ich mit etwa 13 Stunden Triathlon Training pro Woche körperlich aktiv.

 

Derzeit segle ich hauptsächlich auf einem Simulator. So spare ich wertvolle Zeit, indem ich die Funktionsweise und das Verhalten des Bootes lerne. Diese Simulatoren sind sehr fortschrittlich und ähneln denen, die in der Luftfahrt oder der Formel 1 verwendet werden. Auch wenn sie nicht alles reproduzieren und nicht immer vollkommen realistisch sind, vermitteln sie ein ausgezeichnetes Verständnis für den Einfluss der Einstellungen und beschleunigen den Lernprozess erheblich. Das spart Zeit, bevor man unter realen Bedingungen segelt, zumal es bei diesen neuen Imoca-Booten schwierig ist, sich nur auf das Gefühl an Bord zu verlassen, da man sehr eingeschlossen im Cockpit sitzt.

 

Die Route du Ruhm ist legendär und geschichtsträchtig. Saint-Malo bietet einen außergewöhnlichen Rahmen, die Stadt eignet sich gut als Regattadorf mit einer einzigartigen Atmosphäre. Was das Tempo angeht, wird die Route du Rhum mit unseren Imoca-Booten zu einem Sprint. Man muss mit etwa zehn Tagen auf See rechnen. Das ist ganz anders als bei der Vendée Globe, die nach wie vor mein Lieblingsrennen ist, da ich lange und anspruchsvolle Wettkämpfe schätze. Trotzdem freue ich mich sehr darauf, daran teilzunehmen.

 

Ich hatte noch nie so viel Zeit und so klare langfristige Perspektiven. Alle Voraussetzungen sind gegeben, um bei der Vendée Globe 2028 die Führung anzustreben. Das Projekt ist solide, die Etappen wurden schrittweise gemeistert, und ein ambitioniertes Boot befindet sich im Bau: Wir geben uns die Mittel, um zu gewinnen.

 

 

 

Alexis Loison wird mit einer Class40, 

an der Route du Rhum 2026

teilnehmen

 

Donnerstag, 19. Februar 2026

 

Nach seinem überlegenen Sieg bei der Solitaire stürzt sich Alexis Loison in ein neues Abenteuer: der Bau einer Class40 der neuesten Generation nach den Plänen des Architekturbüros Marc Lombard Yacht Design.

Das Boot soll im Mai 2026 die Werft Neo Sailing Technologies verlassen, um direkt an der Tour d'Irlande mit Crew, dem Drheam Cup und der 40 Malouine teilzunehmen und schließlich fort im kommenden November die Route du Rhum – Destination Guadeloupe.

 

Nach seiner außergewöhnlichen Sportsaison 2025, die durch seinen Sieg bei der Solitaire du Figaro, dem Fastnet Race und der Sydney Hobart geprägt war, startet Alexis Loison mit seinem treuen Partner, der REEL-Gruppe, in die Class40-Rennserie. Er wird das Ruder einer Class40 übernehmen, einer Lift V3, die von der Werft Neo Sailing Technologies in Verdon-sur-Mer gebaut und für die Route du Rhum konzipiert wird.

 

Der Bau eines Bootes ist für mich etwas völlig Neues“, erinnert sich Alexis Loison. Das Interessante an der Class40 ist, dass es sich nicht um eine Einheitsklasse handelt. Es gibt verschiedene Architekten und verschiedene Werften. Ich habe mich nicht lange mit der Entscheidung aufgehalten: Ich habe mich für das Büro Lombard entschieden, den Architekten, der die letzten beiden Route du Rhum 2018 und 2022 gewonnen hat, und die Werft Neo Sailing Technologies, die ebenfalls die letzte Route du Rhum mit der Class40 Paprec-Arkéa von Yoann Richomme gewonnen hat. 

 

Der Skipper aus Cherbourg fährt fort: „Die Class40 habe ich schon seit einiger Zeit beobachtet. Das Niveau ist wahnsinnig hoch, die Wettkämpfe sind abwechslungsreich und immer hart umkämpft, es kommt auf Details an. Auch wenn das für mich noch etwas neu ist, finde ich es wirklich herausfordernd, ständig nach den richtigen technischen Entscheidungen zu suchen, angefangen bei der Wahl des Bootes bis hin zu allem, was mit Takelage, Segeln, Elektronik, Autopilot usw. zu tun hat. Ich versuche mich von dem inspirieren zu lassen, was gut funktioniert und sich bewährt hat, und nutze die Gelegenheit, um einige Details mit meiner persönlichen Note weiterzuentwickeln, die ich in 20 Jahren Erfahrung im Hochseesegeln auf verschiedenen Booten gesammelt habe. 

 

Für Quentin Vlamynck, Geschäftsführer und Skipper bei Neo Sailing Technologies, geht dieses Projekt über den einfachen Bau eines Bootes hinaus: „Es ist ein sehr besonderes Projekt, ein Boot für einen Skipper mit so viel Erfahrung zu bauen. Nachdem wir auf der Figaro-Rennstrecke Konkurrenten waren, tauschen wir uns jetzt auf der Werft mit Alexis aus, um ihm das leistungsfähigste Boot zu bauen, damit er bei der Route du Rhum ganz vorne mitspielen kann. Dieses Projekt soll erfolgreich sein, und das ist für uns sehr wichtig. »

 

Nach dem Stapellauf im Mai wird die Class40 Groupe REEL in eine Testphase eintreten und technische Ausfahrten absolvieren, die für ihre optimale Abstimmung unerlässlich sind. Zu diesem Zweck wird der normannische Skipper insbesondere sein Trainingszentrum, den Pôle Finistère Course au Large in Port-la-Forêt in der Südbretagne, aufsuchen.

 

Anschließend geht es zur Tour d'Irlande am 20. Juni, einem Crew-Rennen, bei dem Alexis von den Größen der Class40-Rennserie begleitet wird. Das Ziel ist es, „in kurzer Zeit viel zu lernen”, sagt Alexis. Anschließend wird er in seiner Heimatstadt Cherbourg antreten, wo am 12. Juli der Startschuss für den berühmten Drheam Cup fällt, der in Lorient endet. Dieses erste Einhandrennen ermöglicht Alexis die Qualifikation für die Route du Rhum – Destination Guadeloupe, das Hauptziel der Saison.

 

Es erwartet den 41-jährigen Skipper, der bereits Erfahrung in der Class40 hat, also eine kurze, aber besonders intensive Saison. Der Skipper der Groupe REEL hat bereits an drei Transat Jacques Vabres, zwei CIC Normandy Channel Races sowie einer Transat Québec Saint-Malo teilgenommen.

 

Für seine erste Saison mit seinem eigenen Boot weiß Alexis Loison, dass er von seinem treuen Partner besonders unterstützt wird: „Wir haben in den letzten drei Jahren mit der Groupe REEL eine sehr schöne Geschichte in der Figaro geschrieben, und ich freue mich sehr, sie mit ihnen in dieser neuen Kategorie fortzusetzen. Ich bin besonders stolz und freue mich darauf, sie auf diese legendäre Transatlantikregatta mitzunehmen, die Route du Rhum – Destination Guadeloupe. Vor vier Jahren habe ich mir in Saint-Malo, dem Startort des Rennens, geschworen, dass ich 2026 dabei sein werde, denn es ist ein Rennen, das ich mit großer Begeisterung verfolgt habe. Dieser Wunsch geht nun in Erfüllung und ich freue mich sehr auf meine erste Einhand-Transatlantikregatta, vor allem mit einem Boot wie diesem. Ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe, gut abzuschneiden.

 

Für Philippe Frantz, Präsident von REEL, „kommt dieses neue Abenteuer in der Class40 mit Alexis zu einem ganz besonderen Zeitpunkt für die REEL-Gruppe, da wir in diesem Jahr das 80-jährige Bestehen der Gruppe feiern. Die Begleitung der Route du Rhum – Destination Guadeloupe mit einem Boot der neuesten Generation ist für uns eine eindrucksvolle Art, dieses Jubiläum zu feiern und die Kultur der hohen Ansprüche, die die DNA von REEL ausmacht, auf See fortzusetzen.

 

 

Die Schiffstaufe der Gitana 18

 

Am 14. Februar 2026, wurde der Trimaran Ultim Gitana 18  Maxi Edmond de Rothschild in La Base de Lorient/Morbihan zu Wasser gelassen. Mehrere hundert Menschen waren gekommen, um das Ereignis zu bewundern.

Es muss erwähnt werden, dass das Bewegen eines Maxi-Trimarans mit einer Länge von 32 Metern und einer Breite von 23 Metern nicht unbemerkt bleibt. Die großen Abmessungen des Trimarans erforderten Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen angesichts der zahlreichen Zuschauer.

 

Der Maxi-Trimaran, der vom Architekten Guillaume Verdier und dem Konstruktionsbüro Gitana entworfen wurde, erforderte zwei Jahre Bauzeit und eine Investition von 18 Millionen Euro.

Mit diesem Stapellauf gehen drei Jahre der Planung, davon zwei Jahre Bauzeit, 200.000 Arbeitsstunden und 50.000 Stunden Forschung zu Ende. Das ist ein besonderer Tag für uns, vertraute Skipper Charles Caudrelier an. Seit drei Jahren träumen wir davon, mit diesem Boot zu segeln.

 

Die Ultim gehört der Familie Edmond de Rothschild und ist ein Juwel der Innovation. Die Ingenieure wollten ein sehr innovatives Boot mit großen Verbesserungen an den Anbauten Ruder, Schwert, Foils und auch am Mast. Auch wenn noch nicht alle Anbauteile auf der Gitana 18 installiert sind, erkennen wir einige sehr bemerkenswerte Innovationen. Ein Überblick mit Sébastien Sainson, dem jungen Leiter des Konstruktionsbüros von Gitana.

Sébastien Sainson, Schiffsbauingenieur und Leiter des Konstruktionsbüros bei Gitana, ist zusammen mit Guillaume Verdier der Urheber der wichtigsten, zum Teil revolutionären Innovationen, er erklärt einige Entscheidungen, an diesem neuen Trimaran. 

 

Die Foils sind Y-förmig. Das ist nicht völlig neu, ähnliche Foils sieht man auch beim America's Cup, aber ihre Funktionsweise ist hier eine andere und die Abmessungen sind beeindruckend. Der Foil-Arm ist mehr als 5 Meter lang, der zentrale Bulb mehr als 2 Meter und die Gesamtspannweite der Flügel mehr als 5 Meter. Die größte Innovation ist jedoch ihre Gelenkigkeit. Die Foils durchqueren nicht mehr den Rumpf. Sie sind nun an drei Punkten am Schwimmer befestigt: oben, in der Mitte des Rumpfes und vorne. Mit drei Befestigungspunkten ist das Foil nun vollständig in 3D verstellbar. Bei den alten Systemen waren große Löcher im Rumpf erforderlich, was sich negativ auf die Struktur auswirkte. 

 

Unseres Wissens ist es das erste Mal, dass ein Foil dieser Art über zwei unabhängig voneinander einstellbare Klappen verfügt. Dies ermöglicht ein früheres Abheben, weniger Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten und mehr Stabilität, um bessere Durchschnittsgeschwindigkeiten zu erreichen, erklärt Sébastien. 

 

Das wohl auffälligste und überraschendste Merkmal dieses neuen Ultims sind natürlich die drei Ruder. Tragflächen waren bei diesen Booten bereits bekannt, aber hier ist ihre Konstruktion radikal anders. Das erste, was auffällt, sind ihre Größen. Sie sind deutlich größer als bei der Vorgängergeneration: Sie sind 4 Meter lang, also fast einen Meter tiefer. Auch die Tragflächen sind größer. 

 

Der eigentliche Bruch liegt jedoch woanders. Im Gegensatz zu herkömmlichen Konfigurationen sind diese Ruder nicht schwenkbar. Sie bleiben immer in der Achse des Bootes. Die Giersteuerung, die das Boot nach rechts oder links lenkt, erfolgt ausschließlich über Klappen am Heck. Diese allein steuern das Boot. Die gewählte Lösung, eine dreiteilige Struktur, bietet zwei wesentliche Vorteile. Eine erhöhte Steifigkeit, da das Strukturverhalten viel besser ist als bei einem herkömmlichen Ruder. Und eine bessere Stabilität der Tragfläche, da selbst bei Verwindung die untere Tragfläche horizontal bleibt. Das war unsere Innovation, die wir bis zum Stapellauf geheim gehalten haben.

 

Von außen sieht man, dass sie der vorherigen Finne ziemlich ähnlich sieht, was auch stimmt. Sie hat ungefähr die gleiche Tiefe wie die von Gitana 17, nämlich 4 Meter. Allerdings hat der „Rochenflügel”, die horizontale Tragfläche, eine größere Spannweite, auch wenn wir an der Oberfläche durch die Vermessung auf 1,15 m² begrenzt sind. Hier gibt es eine wichtige Neuerung: Die Tragfläche des Schwerts ist vollständig aus Metall und aus einem einzigen Block gefertigt. Dadurch konnten wir etwas entwickeln, das bei gleicher Oberfläche viel länger, steifer und somit effizienter im Luftwiderstand ist. Die größte Veränderung besteht jedoch darin, dass dieses Schwert, ähnlich wie ein Schwenkkiel bei einer Imoca, um etwa 30 Grad zu jeder Seite geschwenkt werden kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Auftrieb nicht genau unter dem zentralen Rumpf, sondern leicht versetzt erzeugt wird. So kann mit derselben Fläche mehr Auftrieb erzeugt werden, ohne die Vermessung zu überschreiten.

 

Gitana Episode 1

 

 

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© Drohnenaufnahmen by Jan Hendrik Reimann und Fotos by Bernd Reimann 2026. Verbreitung und Vervielfältigung nur mit Genehmigung möglich. Distribution et duplication uniquement avec autorisation.