Port La Forêt

Port La Forêt 

die Wiege des Hochseesegelns.

 

Paul Loiseau 

auf Region Bretagne – CMB Espoir 

Bester Neuling 

1.Etappe Solitaire du Figaro

 

 

„Es war das erste Mal, dass ich ein paar Tage

auf See verbracht habe."

 

 

Samstag, 23. Mai 2026

 

Wir hatten den ganzen Winter über bei unseren Trainings in Port la Forêt raue Bedingungen, ich habe ein bisschen das Gefühl, als wäre ich im Training gewesen. Und letztendlich war diese Passage durch die Front ziemlich kurz, ich hatte nicht das Gefühl, dass es so lange gedauert hat.

 

Nach zwei Tagen bei 30 Knoten unter Spinnaker während der Solitaire du Figaro zu segeln, alles trocknen zu lassen – denn durchnässt zu sein war am Ende schrecklich –, tut unglaublich gut. Ich wusste, dass man für die Ankunft in Vigo frisch sein musste, denn dort würde sich alles entscheiden, oder zumindest ein großer Teil davon.

 

Ich habe es geschafft, mehrere Nickerchen hintereinander zu machen, sogar während der Front, und so war ich am Morgen der Ankunft noch richtig frisch. Ich hatte in den letzten 24 Stunden nicht geschlafen und hatte trotzdem noch Energie, das ist also super, das ist ein großer Erfolg.

 

Es war schon eine kleine Herausforderung, dass ich Schlafprobleme hatte. Jetzt ist das nur noch positiv. Auf dieser Etappe habe ich einiges unter Beweis gestellt.“

 

Das Trainingszentrum Pôle Finistère Course au Large in Port-La-Forêt ist ein sehr renommiertes Zentrum mit talentierten Leuten, die dort zusammenkommen. Wenn man eine Frage hat, wird sie sehr schnell und immer pragmatisch beantwortet. Wie im Pôle Espoir in La Baule lernt man hier in rasantem Tempo. Beim Training ist man von Figaristen umgeben, die vielleicht alle unter die Top 15 kommen werden. Das ist sehr bereichernd. Und neben den Seglern gibt es die Trainer: Jeanne Grégoire, ehemalige Figaristin, Erwan Tabarly, Yann Eliès... Bei einem Projekt, dessen Ziel es ist, Leistung zu bringen, muss man nicht woanders suchen, erklärt Tom Goron.

 

Diesen Winter hat Nicolas Lunven angeboten, das ich sein Co-Skipper bei den Zweierregatten bin. Ich habe mich gefreut! Ich habe nicht lange gezögert, dieses Angebot anzunehmen. Nico gehört zu den großen Seglern, deren Karrieren man gerne hätte. Ich war also stolz. Es war eine tolle Gelegenheit, und wir haben beide viel gelernt. Wir konnten uns gegenseitig bereichern. Er kannte das Boot und seine Einstellungen weniger gut als ich. Und ich habe viel über die Vorbereitung einer Segeltour, eines Rennens, des Wetters usw. gelernt. Nico ist ein ziemlich geradliniger Typ.

Jean Le Cam lässt

Alegria 

zu Wasser 

 

Dienstag, 5. Mai 2026

 

Am Dienstag, 5. Mai, hat Jean Le Cam mit Hilfe eines kleinen Teams seine Swan 59 in Port-la-Forêt zu Wasser gelassen. Mit der Alegria wird König Jean am 1. November in der Kategorie Vintage Mono an den Start der Route du Rhum gehen. Seit fünf Jahren hatte dieser Entwurf von German Frers kein Wasser mehr berührt. Mit einer gewissen Unsicherheit hat der Segler aus Finistère dieses Boot, das er 2021 in Miami gekauft und dann per Frachtschiff nach Frankreich überführt hatte, wieder zu Wasser gelassen.

 

 

Die Skipper schätzen es jedenfalls, sich ein bisschen wie zu Hause zu fühlen, so Élodie Bonafous, die in Port La Forêt ansässig ist. Das bedeutet etwas weniger Stress für den Saisonstart. Port la Forêt war somit Schauplatz dieses ersten Rennens der Saison 2026 für die IMOCAs sein. 

 

Dieses Rennen markierte den Beginn des Jahres 2026 für die IMOCA-Klasse. Es war das erste Einhandrennen des Jahres in einem Zyklus, der bis zur Vendée Globe 2028 führt und in dessen Rahmen in dieser Saison bereits zwei weitere Qualifikationsrennen stattfinden:

 

> die Vendée Arctique vom 30. Mai bis 7. Juni und

> die Route du Rhum – Destination Guadeloupe ab dem 1. November.

 

 

Mit Start in Port La Forêt am 3. Mai 2026 und Ziel in Concarneau am 8. Mai führte die Segelregatta „1 000 Race“ über eine Strecke von rund 1 000 Seemeilen durch den Atlantik, die Keltische See und den Golf der Biskaya. Sieben Skipper waren in Port-La-Forêt am Start der 1000 Race, eine Regatta, die den IMOCA-Yachten vorbehalten ist und als Qualifikationsrennen für die Vendée Globe 2028 gilt. 
 

Diese neue Ausgabe markiert die Rückkehr eines Rennens der Imoca Globe Series nach mehr als zehn Jahre nach der Transat Saint-Barth nach Port La Forêt. Als Wiege des Hochseesegelns ist Port-La-Forêt heute ein einzigartiges nautisches Ökosystem. Hier, im Pôle Finistére werden auch einige der besten Hochseesegler ausgebildet.

 

Die Segelwelt im südlichen Finistère hält zusammen. Man denkt eher in der Bucht als in den Häfen, bestätigt Alain Le Grand, Präsident der SAEM von Port La Forét und Vizepräsident des Departementsrats des Finistère. Wir arbeiten mit Concarneau zusammen, um regelmäßiger bei Hochseeregatten vertreten zu sein.

 

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© Drohnenaufnahmen by Jan Hendrik Reimann und Fotos by Bernd Reimann 2026. Verbreitung und Vervielfältigung nur mit Genehmigung möglich. Distribution et duplication uniquement avec autorisation.