In Concarneau öffneten sich im Rahmen eines Rundgangs zu den Befestigungsanlagen die Türen zu einigen Orten der „Ville close“, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die Führung ermöglichte es Besuchern, historische Orte zu entdecken, die der breiten Öffentlichkeit heute unbekannt sind.
Unter der Leitung von Dominique Le Provost, einem der fünf Fremdenführer des Denkmalschutzamtes der Stadtverwaltung von Concarneau, hatte eine kleine Gruppe das Privileg, die Geschichte der mittelalterlichen Festungsstadt auf der Insel Conq zu entdecken, um die maritime, zivile und militärische Geschichte der „Ville close“ besser zu verstehen.
Ein Privileg? Ja, denn die Türen einiger Bauwerke, die der Öffentlichkeit normalerweise verschlossen bleiben, wurden geöffnet und gaben so den Blick auf ungewöhnliche Orte frei, die keinerlei Renovierung erfahren haben und teilweise im Halbdunkel liegen.
An jeder Station entführte die Stimme der Stadtführerin die Besucher in die Vorstellungswelt des Lebens in der befestigten Stadt von einst. Von den Kurtinen über die Wehrgänge bis hin zu den Stadtmauern, die die Stadt umgeben – so viele unerwartete Entdeckungen. Im Gouverneurs-Turm kann man zwei Modelle bewundern, die von dem lokalen Historiker, Thierry Ribouchon, angefertigt wurden.
Und die Besichtigung geht weiter zum Majorturm, zum Neuen Turm, zum Weintor, zum Durchgangstor, zum Maurturm und zum Pulvermagazin. So viele Bauwerke, die von den Epochen des Krieges geprägt sind. So viele Gebäude, die von ihrer Geschichte durchdrungen sind, inmitten einer Festungsanlage, die erbaut wurde, um den Hafen von Concarneau vor feindlichen Invasionen zu schützen. Die „Ville close“ steht seit 1899 unter Denkmalschutz.
Tours et détours/Rundgänge sowie „Konkern’noz“ zur Weihnachtszeit sind neue Themen für Führungen, die sich oft an die Einwohner der Region Concarneau richten. „Ab April bieten wir für die Tourismussaison eine Reihe von Themen an, wie zum Beispiel die allgemeine Besichtigung der Stadtmauer, den Künstlerrundgang, den Cabellou-Rundgang, den Passage de Lanriec-Rundgang … und viele andere“, erklärt Valérie Brient, Referentin und Empfangschefin des Maison du Patrimoine. Außerdem werden Workshops für Kinder und Vorträge organisiert.
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