Boris - eine menschliche Dimension,          

                      der es versteht,       

                      den Geschmack des Oceans zu vermitteln!          

                            

 

Start war am 8. November 2020 in Les Sables-d'Olonne/Bretagne. 

27 Heldinnen und Helden der Meere sind von der Vendée Globe 2020-2021 zurückgekehrt. 

 

Die Vendée Globe hat vorgemacht, wie Berichterstattung 2021 weltweit erfolgreich funktioniert, denn über mehrere Monate hat der Vendée Globe Moderator Andi Robertson - bitte nicht verwechseln mit dem Liverpooler Verteidiger - der Welt das Vendée Globe Segelabenteuer auf den PC, aufs IPad und auf das Notebook transferiert.

 

Im Mai 2021 wurde Boris 40 Jahre, 4 Monate später veröffentlicht Boris zusammen mit Andreas Wolfers - viele Jahre Leiter der Henri Nannen Journalistenschule. Als gebürtiger Flensburger segelt Wolfers und wie viele Glücksburger & Flensburger hat auch er den Atlantik mit seiner Yacht überquert.

 

Boris schreibt in seinem Buch: "Segeln ist eine besondere Art zu leben. Segeln ist Abenteuer, Selbsterfahrung, Naturerlebnis..."  

 

Fast hautnah fieberte die Welt mit den Skippern auf den Ozeanen mit. Sich in Zeiten der Pandemie neu zuerfinden, ist die aktuelle Herausforderung gegen Corona und deren Folgen.

 

Birte Lehrerin und die Frau von Boris hat das Abenteuer per Beamer für die Schüler an die Klassenwand projiziert und ‚Life-chats‘ von der SeaExplorer im indischen Ozean direkt ins Hamburger-Klassenzimmer geschaltet.

 

Weltweit wird für alle Schüler gemeinsam mit Birte Lorenzen-Herrmann ein internationales Bildungsprojekt erstellt.

Hier die aktuellen Links dazu:

                                     Malizia Ocean Challenge                           Umweltschutz & Meeresschutz  

 

 

Birte und Boris verfolgen ein Ziel:" Wir möchten junge Menschen faszinieren, aktivieren und inspirieren und zukünftige Botschafter für den Meeresschutz schaffen, indem wir sie an unseren Segelabenteuern teilhaben lassen."

 

               Foto Copyright Vendée Globe Jean-Louis Carli / Alea

 

Alle 4 Jahre das Vendée Globe Abenteuer!

 

Während des Rennens ist ein Boot gesunken. Ein Rennen um die Welt, das von der epischen Rettung  Kevin Escoffiers durch Jean Le Cam geprägt war und am Ende von Yannick Bestaven vor Charlie Dalin und Louis Burton gewonnen wurde. 

 

Außergewöhnlich war am 30. November 2020, Kevin Escoffiers Notruf. Auf dem dritten Platz liegend, 20 Meilen vom zweiten Platz entfernt, bei 5 bis 6 Meter hohen Wellen mit fast 60km/h über das Wasser fliegend und sich dem Kap der Guten Hoffnung näherte, da löste Kevin Skipper von PRB, ein Notsignal aus.

"Sein Boot sinkt"!

Kevin war gezwungen, seine Rettungsinsel zu besteigen.

In dieser beängstigenden Nacht konnte der Bretone Jean Le Cam (61) in einer unglaublichen Rettungsaktion und nach stundenlanger Suche Kevin Escoffier in seiner Rettungsinsel finden und an Board nehmen. Das Tolle daran, es ist wie eine Weltumsegelung, aber auch wie ein Rennen, bei dem jeder Segler das Beste aus sich herausholt und wie in diesem Notfall alles gibt um Leben zu retten.

Das ist der Grenzbereich der von den Hochseeseglern gelebt wird.

Alex Thomson der mit seiner HighTech-Yacht Hugo Boss während der Regatta, durch das Auge des Sturms segelte, mußte zwangsläufig erfahren, dass die Scherkräfte doch größer waren als zuvor berechnet, denn sein ganz neu konstruiertes Boot riss im Sturm mehrfach, einige Stringer sind zerborsten, kaum vorstellbar aber passiert. 

 

Genießen wir das Abenteuer der Vendée Globe. 

Boris ist es gelungen die Vendée Globe,

das intensivste und härteste Einhandsegel Rennen,

der ganzen Welt mit Emotionen, täglichen Aufgaben und Zielen mitzuteilen.

Nur von seinem VW Bus hat er nie etwas erzählt. 

Boris Rennyacht SeaExplorer integriert das 17 kg mobile Meereslabor an Bord, dass über eine Verbindung zum Meerwasser durch einen Schlauch im Kiel permanent Wasser hochpumpt, damit der CO2-Gehalt und die Ozeantemperatur bestimmt werden. Die Strömungsgeschwindigkeit des Oceans (Golfstrom) wird von den Meßbojen die während des Rennens ausagesetzt wurden, übertragen. Die Meßwerte werden in Echtzeit direkt an mehrere meeresbiologische Institute übertragen.

 

 

Abenteuerlicher hätte es für Boris Herrmann kaum laufen können.

Um 20:50 Uhr sendete sein Team einen Donnerschlag - "Colission Fishtrawler" und das keine 150 km vom Zielhafen entfernt. Nach über 50.000 km gesegelter Strecke kam Boris ein Fischkutter in die Quere. Dabei sagte Boris vor der Vendée Globe:" Ankommen wäre mein tiefster Wunsch." Boris erreichte mit einem stark beschädigten Boot das Ziel. Boris Herrmann, überquerte die Ziellinie - bei seiner ersten Vendée Globe Teilnahme als vierter die Ziellinie, weil er wegen umfangreicher Schäden am Steuerbord-Foil und dem gerissenen Stahlseil, das den 30m hohen Mast fixiert mit geringer Geschwindigkeit nach der Havarie weiter bis ins Ziel segelte. Durch die Zeitgutschriften gab es leichte Veränderungen für Boris nach allen Zeitgutschriften Platz 5. 

 

Charlie Dalin überquerte die Ziellinie in Les Sables-d'Olonne am Mittwoch, den 27. Januar 2021 um 20:35 und 47 Sekunden. Er wurde jedoch nicht zum Sieger dieser 9. Ausgabe der Vendée Globe erklärt. 
 
Der Malouin Louis Burton überquerte gegen Mitternacht als zweiter die Ziellinie in Les Sables-d'Olonne. Im Februar hat Louis eine Einigung erzielt, das viel beneidete Manuard-Design, der L'Occitane das in Nantes gebaut wurde und bis dahin in den Händen von Armel Tripon war, zurückzukaufen.
 
Louis Burton sagte im Februar 2021:“ Wir haben das Glück, die L'Occitane von Armel zu segeln, bevor sie überholt wird, was sehr interessant ist. So können wir sehen, wie das Boot von der Vendée Globe zurückkam und mit den Vorbereitungen beginnen, die für die Saison 2021 notwendig sind", erklärt der Segler, dessen Boot bald den neuen Namen Bureau Vallée 3 tragen wird.
Louis und Crew starten die Saison mit der Europa-Rundfahrt, "deshalb haben wir es auch ein bisschen eilig, wir müssen Anfang Mai 2021 segelfertig auf dem Wasser sein, es geht alles sehr schnell".
 
Damien Seguin (APICIL Group) ist der sechste Skipper, (mehrfacher Weltmeister & 2-facher Olympiasieger) der die Ziellinie überquerte. Er liegt ein paar Minuten vor Giancarlo Pedote (Prysmian Group). Sie erreichten das Ziel hinter Jean Le Cam und seiner 16h-Zeitgutschrift für die Rettung von Kevin Escoffier.
 
Jean Le Cam kam als Achter an, klettert wegen der Zeitgutschrift - fairerweise - auf Platz 4.
 
 *Malouin = Bewohner von St.Malo
 

 

 

Die Top3 Plazierungen incl. Boris mit Details bei der Vendée Globe Ausgabe 2021:
  • 1 Platz – "Maître Coq IV” (Yannick Bestaven), im Ziel: 28.01.2021 um 3:19:46 UTC,
  • gesegelte Zeit: 80 T 13 Std. 59 Min. 46 Sek. Zeitgutschrift:  -10 Std. 15 Min. 00 Sek., Offiziell korr. Zeit: 80 T 3 Std. 44 Min 46 Sek.
    Durchschnittsgeschwindigkeit auf theoretischem Kus: 24.365,74 sm / 12,60 kn.
    Gesegelte Seemeilen über Grund: 28.583,80 Seemeilen bei einem Durchschnitt von 14,78 Knoten 
     
  • 2 Platz – "Apivia” (Charlie Dalin), im Ziel: 27.01.2021 um 19:35:47 UTC,
  • gesegelte Zeit: 80 T 6 Std. 15 Min. 47 Sek.
    Keine Zeitgutschrift. Rückstand zu Platz 1: 2 Std. 31 Min. 1 Sek.
    Durchschnittsgeschwindigkeit auf theoretischem Kus: 24.365,74 sm / 12,65 kn
    Gesegelte Seemeilen über Grund: 29.135,01 Seemeilen bei einem Durchschnitt von 15,13 Knoten
     
  • 3 Platz – "Bureau Vallée 2” (Louis Burton), im Ziel: 27.01.2021 um 23:45:12 UTC,
  • gesegelte Zeit: 80 T 10 Std. 25 Min 12 Sek. Keine Zeitgutschrift, Rückstand auf Platz 1: 6 Std. 40 Min. 26 Sek., Rückstand auf "Apivia": 4 Std. 9 Min. 25 Sek.
    Durchschnittsgeschwindigkeit auf theoretischem Kurs: 24.365,74 sm / 12,62 kn
    Gesegelte Seemeilen über Grund: 28.649,99 Seemeilen bei einem Durchschnitt von 14,84 Knoten
     
  •  
  • 5 Platz – "SeaExplorer – Yacht Club de Monaco” (Boris Herrmann), im Ziel: 28.1.2021 um 11:19:45 Uhr,
  • gesegelte Zeit: 80 T 20 Std. 59 Min. 45 Sek., Zeitgutschrift: -6 Std. 00 Min. 00 Sek.
    Offizielle korr. Segelzeit: 80 T 14 Std. 59 Min. 45 Sek.
    Rückstand auf Platz 1: 11 Std. 14 Min. 59 Sek.
    Durchschnittsgeschwindigkeit auf theoretischem Kurs: 24.365,74 Seemeilen / 12,55 Knoten
    Gesegelte Seemeilen über Grund: 28.448,53 Seemeilen bei einem Durchschnitt von 14,66 Knoten
 

 

Bei der Vendée Globe Ausgabe 2020/21 segelten 6 Skipperinnen und 27 Skipper, allein um die Welt.

Das härteste Einhandsegel Abenteuer führte die Segler/innen vom Starthafen Les Sables-d'Olonne / Bretagne durch den Atlantique hinunter ins Südpolarmeer entlang der Satelittengesteuerten Eisgrenze, an dem Kap der Guten Hoffnung vorbei zum südwestlichsten Punkt Australiens dem Cape Leeuwin, weiter wird das stürmische Kap Horn umrundet - und wieder den Atlantique hinauf, zurück zum Zielhafen Les Sables-d'Olonne.

Yann Eliès der Titelträger des Guillocrucian-Events, mit Samantha Davies. Der Segler aus Brioche, stellt derzeit ein Projekt für die Vendée Globe 2024 zusammen.
 
Am Sonntag, 21. März 2021, gab es im Hafen von Paimpol die Taufe des Bootes France 3 durch den Held der letzten Vendée Globe Jean Le Cam. Obwohl keine Medienvertreter eingelden wurden,  versammelten sich viele hundert Menschen. Die Stadt war in voller Aufregung wegen dieses Ereignisses. 
 

 

Clarisse Crémer ist die schnellste rund um die Welt Seglerin!

 

die bei der Vendée Globe mit ihrer Yacht "Banque Populaire die Ziellinie überquerte. Es war ihr erstes Vendée Globe Abenteuer, in nur 87 Tagen, 02 Stunden, 24 Minuten und 25 Sekunden Nonstop - ohne fremde Hilfe gesegelt.

 

 

Clarisse Crémer brach damit den seit 2001 aufgestellten Rekord von Ellen MacArthur (94 Tage, 4 Stunden und 25 Minuten).  Der Segelgigant François Gabart gewann die Vendée Globe 2013 mit dieser IMOCA und zweimal die Route du Ruhm, bevor die Segelyacht 2019 vom Team Banque Populaire übernommen wurde.

 

 

12.Februar 2021, 00:57

Dieses Datum wird Pip Hare vermutlich immer in positiver Erinnerung behalten. Ihr Traum geht in Erfüllung, sie beendet erfolgreich die Vendée Globe Ausgabe 2021.

 

Jean Le Cam sagt über Pip:"Ein außergewöhnliches Segeltalent."

 

 Die 47-Jährige Profiseglerin Pip Hare stand 2019 das erste Mal am Ruder einer IMOCA. Nach knapp 96 Tagen beendete Pip Hare ihre erste Vendée Globe auf Platz 19. 

Ihre rasante Lernkurve will sie auf keinen Fall abbrechen lassen, wie Pip gleich nach ihrer Ankunft in Les Sables d'Olonne ankündigte.

 

 

Das härteste Einhandsegel Abenteuer beendete die Seglerin aus der Normandie erfolgreich. "Miranda Merron" mit ihrer Yacht (Campagne de France).

Sie ist die 3. Frau, die diese 9. Ausgabe der Vendée Globe 2020-2021 wohlbehalten und ohne Schäden an ihrem Boot beendete.

 

 

 Die britische Skipperin Miranda hatte vor dem Start der Vendée Globe keine Versicherung für ihr Boot abgeschlossen,

ein wesentlicher Grund für eine effiziente & vorsichtige Weltumsegelung. 

 Isabelle Joschke (MACSF) aus Lorient/Bretagne wurde an 10ter Stelle liegend aus dem Rennen genommen, weil sie nach einem schweren Kielschaden in Brasilien stoppen musste, daher hat sie Anspruch auf die Ehrungen des Rennens wie die anderen Teilnehmer, die angekommen sind: Ehrenponton, Pressekonferenz, Anwesenheit der Offiziellen und eine Flasche Champagner. 

 

 Isabelle Joschke segelte am Dienstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein, den 23.2.2021 um 15.00 Uhr und 16° Wassertemperatur über die Ziellinie in Les Sables-d'Olonne. 

Ihr Boot ist Baugleich incl. Foils mit der SeaExplorer von Boris Herrmann.

Bei der aktuellen Wetterlage profitierte sie von einem auffrischenden Seitenwind, der es ihr ermöglichte, ihren Kurs der Öffnung des Segelhafenkanals entsprechend den Gezeiten des Tages zwischen 12.00 und 17.30 Uhr am Mittwoch anzupassen.

 

Bravo Isabelle !

 

Alexia Barrier überquerte am Sonntag, den 28. Februar 2021, morgens um 7:23 Uhr in Les Sables-d'Olonne die Ziellinie. Die Rennzeit für die Seglerin von TSE-4myplanet: 111 Tage, 17 Stunden und 3 Minuten. Alle gemeldeten Frauen haben es nach Les Sables-d'Olonne geschafft!

Da Alexia bei der Annäherung an die Küste in den letzten Tagen extrem wachsam sein musste, um jede Gefahr einer Kollision zu vermeiden, denn vor zwei Tagen konnte Alexia nur knapp eine Havarie mit einem Fischerboot ohne AIS - wie bei Boris - gerade noch vermeiden. 

Ganz nebenbei erwähnte Alexia

ihre Rückenschmerzen, verursacht durch einen Bruch, deshalb bewegte sie sich nur mit Hilfe einer Krücke fort... 

 

 

Nach vier Monaten Regatta ging die Vendée Globe am Freitag,

den 5. März, 2021 mit der letzten Ankunft des finnischen Seglers

Ari Huusela in Les Sables-d'Olonne zu Ende.

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