Les trésors de la Finistère Nord

Sanfter jodhaltiger Wind in grandioser Natur. 

Einsame, feinsandige weiße Strände

vereinen sich mit Steilküsten

und türkisblauem Meer.

 

Am 17. Dezember 2018 wurde die Bretagne bereits zum 2ten Mal in die Top 100

der nachhaltigsten Regionen weltweit gewählt und ist damit die einzige Region in Frankreich,

die diese Auszeichnung durch das Netzwerk Green Destinations erhalten hat. 

 

Die Bretagne präsentiert sich auf dem Niveau mit dem Grand Canyon,

so fließen der Schutz der Flora und Fauna

sowie die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und die Tourismusentwicklung mit in die Bewertung ein.

 

Phare de Saint-Mathieu

1865 wurde der heutige 37 Meter hohe Leuchtturm gebaut.

 

Die Abtei wurde während der Französischen Revolution zerstört

Nordwestlich der Klosterruine sendet der Semaphor ein dreifarbiges Richtfeuer aus und dient zur Fahrrinnenbestimmung,

der Lichtstrahl dreht sich nicht.   

Verzauberte Nächte in der Bretagne

 

La Chapelle Notre Dame de Grâce

Unbedingt einen Blick in die Kapelle werfen, aber nicht vergessen,

in der Bretagne stirbt man nicht, hier schwimmt man hinaus auf das offene Meer.

 

Statue Notre Dame de Grâce 

Links erkennen wir die Statue von St. Tanguy

und rechts die von St. Haude.

 

Phare de Saint-Mathieu

Reichweite 29 Seemeilen, Seefeuer mit einem rotierenden Lichtstrahl - alle 15 Sekunden ein Blitz -

der Schiffen auf See einen Fixpunkt markiert und eine eindeutige Positionsbestimmung ermöglicht. 

 

Pointe de St. Mathieu

Die Ruine des Turms der Abtei erinnert daran, dass im Mittelalter hier unter dem wachsamen Auge der Benediktinermönche ein Licht brannte. Erstmals wurde 1692 in Frankreich die offene Flamme durch eine Laterne (Glasglocke mit Windlichtern) ersetzt.

Der Leuchtturm war auch einer der ersten, der mit Dochtlampen und später mit Reflektoren ausgerüstet wurde.

    

Le Conquet - La Point du Finistère

So lautet der Spitzname 'Das Ende der Welt', weil hier der westlichste Punkt in Finistère ist.

Le Conquet ist für Langusten, Pétoncles und Seeteufel bekannt

und ein idealer Ausgangspunkt zum Übersetzen nach Molène und Ouessant.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick von der Halbinsel Kermorvan auf Le Conquet

mit Maison des Seigneurs und den imposanten Ecktürmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptsächlich fangen die Fischer Taschenkrebse, Hummer und Langusten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Le Conquet

bei auflaufender Flut.

 

Früher wurde Kohle für die Postschiffe nach Ouessant in den Häusern am Kai gelagert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Passerelle du Croaë

 

Fußgängerbrücke bei Ebbe

liegt 500 m flußaufwärts

vom Hafen entfernt. 

Phare de Kermorvan

Der westlichste Leuchtturm auf dem französischen Festland gilt als einer der Schönsten der Bretagne.  

Mit einer Reichweite von 22 Seemeilen, Seefeuer mit einem rotierenden Lichtstrahl, alle 5 Sekunden ein weißer Blitz, 

wurde der Phare de Kermorvan 1849 auf der Halbinsel Kermorvan erbaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Phare de Kermorvan und die Insel Beniguet

im Hintergrund.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Komorane am

Pointe de Kermorvan

La Presqu'île de Kermorvan mit Floyd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dans les coulisses

Bernd et Venne

La Presqu'île de Kermorvan - à couper le souffle.

Der Leuchtturm ist Eigentum des Küstenschutzamtes, nicht zu besichtigen und seit 1994 unbemannt. 

Im Hintergrund ist île de Beniguet erkennbar, 

Menschen die die Bretagne lieben, sollten hier gewesen sein, einfach schön!  

 

C.R.O.S.S. Centre Opérationnel de Surveillance et de Sauvetage.

Dieses Überwachungszentrum koordiniert Rettungsaktionen auf dem Meer und überwacht die Küste von Penmarc'h bis zum Mont St. Michel.

Dort wird es vom CROSS Joburg und im Süden vom CROSS Etel abgelöst. 

 

Seenotrettungskreuzer Aristide Lucas

im Einsatz von 1964 bis 1998

der Société nationale de Sauvertage en Mer - SNSM du Conquet.

 Länge: 14.20 m

 Breite:  4.12 m

 Verdrängung: 20 t 

 Geschwindigkeit: 17.5 Km/h

 Leistung: 2 Baudouin 140 PS Motoren

 Gewicht: 2.5 t

Aristide-Lucas

Le Bout du Monde - La Pointe de Corsen 

Breitengrad  48° 25'  0'' Nord

Längengrad  04° 47'  5'' West

Hier treffen offiziel der Atlantik und der Ärmelkanal aufeinander.

 

Granitfelsen am Plage de Ruscumunoc,

dass ganze Jahr gilt hier Hundeverbot.

 

Der Zugang zum Plage de Pors Tévigné,

für Kinder & auch Hunde ideal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überraschend war es, Riesenhai und Seehund so dicht am Strand in der Bucht von Pors Tévigné zu sehen.

Tipp: Wir haben die Tiere öfter 3h nach auflaufendem Wasser gesichtet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese grünen Algen am Stein schmecken wirklich lecker.

 

 

Enez Segal

liegt knapp 15 m über dem Meeresspiegel und war bis vor 150 Jahren bewohnt.

Was für eine imposante Symphonie der Wellen und Farben des Meeres!

 

 

Phare de Trézien

Dieser Leuchtturm wurde 1894 erbaut - was jetzt folgt ist kein Schreibfehler - er steht 500 Meter von der Küste entfernt im Landesinneren, seine Reichweite beträgt 23 Seemeilen und er sendet 2 mal alle 3 Sekunden einen Bliz, dannach folgt ein langes weißes Licht.

 

Phare du Four 

Nach einer Bauzeit von nur vier Jahren entstand Phare du Four 1873 auf der Granitinsel le Four.  

Seine Reichweite beträgt 18 Seemeilen, er sendet alle 15 Sekunden 5 weiße Blitze.

Seit 1874 dient der Leutturm als Orientierungsfeuer.

Phare du Four aus dem Heli

 

Blick von Trézien auf die Nordostspitze der Insel Ouessant mit dem Phare du Stiff.

Das einzigartige Zusammenspiel aus Licht und Farben gibt es nur in der Bretagne.

Dieses Farbspektrum inspirierte Künstler wie Monet und Gauguin.

Le Stiff wurde 1699 von Vauban errichtet, rechts daneben wacht seit 1978 ein Radarturm über die Rail d' Ouessant. 

2017 wurden auf Ouessant Windböen mit einer Geschwindigkeit von über 200 Km/h gemessen.

 

 

Menhir de Kerloas 

bei Plouarzel

Dieser Granitriese wurde von Aber Ildult aus über mehrere Kilometer weit hierher transportiert und ist mit 9,50 Metern vom Boden an der höchste noch stehende Menhir der Bretagne. Vor dem Blitz einschlag, soll er 12 m hoch gewesen sein.

Vor einigen Jahrzehnten versuchten Schatzsucher die Keile zu entfernen, dabei kamen Tonscherben zutage, Keramik der älteren Bronzezeit um 1700 v. Chr. Die Bretonen vermuten, daß das Monument neben seiner Rolle im Sternenkult auch als Wegmarkierung für Händler diente.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ortseingang Portsall

Portsall ist ein harmonisch in der Natur eingebetteter Ort, geprägt durch die Dünenlandschaften und weißen Sandbuchten.

 

Hafenbecken bei Niedrigwasser von Portsall 

Windgeschützte Hafenzeile mit Pub direkt an der Hafenmole.

Bei Ebbe fallen die Boote trocken, aber bei Hochwasser

lädt schräg gegenüber eine kleine Sandbucht zum Baden ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der kleine Naturhafen Port de Portsall

 

Blick von der Rue du Port auf Pointe de Guilliguy.

 

1991 wurde mit den Ausgrabungen am Dolmen Coudé begonnen, die leider bis heute nicht beendet wurden. 

 

Dieser geknickte Grabgang mit rechtwinkeligem Grundriss kommt in der Bretagne recht selten vor. Das 4 m hohe Kreuz befindet sich ca. 10 m hinter der Grabkammer.

 

Das braune Gold für die bretonische Industrie

- Vive les algues -

Zwischen Plounéour-Trez und Le Conquet befinden sich einige der größten Algenfelder Europas

und mit 100.000 Tonnen ist Frankreich der größte Algenproduzent.

Algen-Produktion in Finistere

Weltweit werden bis zu 10 Millionen Tonnen Algen aus den Ozeanen gefischt.

90 Prozent des Seetangs, der in der französischen Nahrungs- und Arzneimittelindustrie verwendet wird, kommt aus der Abers Region.

Geschätzt wird, dass heute bereits in über 70% aller Lebensmittel Algen stecken. Die Grünalge Ulva Lactuca gilt in Frankreich als Delikatesse,

sie enthält Magnesium, Calcium und die Vitamine A, B12 und C. In Europa avancieren Algen zum neuen Super-Rohstoff, denn immer mehr Wissenschaftler entdecken das Potential der Algen, reich an Jod und Omega-3-Fettsäuren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plage de Kerdeniel 

 

Dieser einsame Strand liegt direkt links neben dem Amoco Cadiz Museum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amoco Cadiz Museum 

 

Vor dem Museum liegt der Anker des "Riesen Tankers" als Mahnmal und im Museum wird die Amoco Cadiz als Modelschiff ausgestellt. 

 

Amoco Cadiz Havarie

16. März 1978

8:00 Uhr die Amoco Cadiz - größer als die Titanic - befand sich seit dem 7. Februar aus Khark/Iran vom Persischen Golf kommend 30 Seemeilen vor dem Eingang zum Ärmelkanal. Geplant war ein Zwischenstopp in Lyme/UK mit dem Ziel Rotterdam/NL.

8:30 Uhr Auf der Höhe von Pointe du Raz traten erste Probleme auf, als sich Fässer mit Hydrauliköl auf dem Schiff lösten, denn die Wellen wurden höher und der frische Nordwestwind nahm stetig zu.

Um die Fässer während des Seegangs wieder zu befestigen, manövrierte der Käpitän den Tanker für kurze Zeit in Richtung Küste und rollte mit den Wellen. 

9.45 Uhr die Hydraulik der Ruderanlage verlor soviel Öl, dass diese repariert werden musste. Mit gestoppten Maschinen trieb der 336 m lange, 51 m breite Tanker mit einem Tiefgang von 20 m und 223 000 Tonnen leichten arabischen Rohöls an Board, in der schweren Atlantikdünung mit einer Geschwindigkeit von 2 Seemeilen in der Stunde, schräg auf die nur 12 Seemeilen entfernten Felsen des Fischerorts Portsall zu. 

11:20 Uhr nach erfolglosen Reparaturversuchen an der Hydraulik der Ruderanlage forderte die Besatzung der Amoco Cadiz Schlepperhilfe an. 

12:20 Uhr bei 10 m hohen Wellen und einem Nordwestwind mit 90 km/h traf der 72 m lange deutsche Bergungsschlepper Pacific ein. Die Amoco Cadiz hatte bisher noch kein Ankermanöver gestartet. Später während des Verfahrens sagte einer der Offiziere: „... weil wir die Anker hätten verlieren können.“ Dabei belief sich der Stückpreis des 20,5 Tonnen schweren Ankers bei 25.000 Euro und hätte bei den erschwerten Wetterbedingungen positiven Impact gehabt, weil für $20 Millionen Öl an Board war. 

 

20,5 Tonnen Anker 'Amoco Cadiz' 

14:05 Uhr begann das Abschleppen des Tankers. Der von der Pacific zusätzlich angeforderte Schlepper Simson sollte gegen Mitternacht eintreffen, da die Wellen immer höher heranrollten und der Wind stetig zunahm. In Böen über 110km/h war das Schleppen bei diesen Bedingungen mit einem einzigen Schlepper kaum möglich.

16:15 Uhr riss die Abschlepptrosse und die Amoco Cadiz trieb auf die nur noch 6 Seemeilen entfernte Küste zu und sofort wurden Maßnahmen eingeleitet, um eine neue Schleppverbindung herzustellen. Die Pacific versuchte nun, am Heck der Amoco Cadiz festzumachen und durch ein Schleppmanöver von Achtern die Position des Tankers bis zum Eintreffen der Simson gegen Mitternacht stabil zu halten. Der Tanker befand sich jetzt in einer extrem gefährlichen Situation. Der Kapitän gab routinemäßig über Funk an die anderen Schiffe im Ärmelkanal nur eine „TTT“-Warnung raus: Abstand halten – eine Navigationswarnung, mit der auf herrenlose Tonnen aufmerksam gemacht wurde und das bei bis zu 15 Meter hohen Wellen.

Ein „XXX“- Signal (Schiff in Gefahr) oder gar „SOS“- Rufe hielt der Käpitän bis zum Ende nicht für nötig.

Bis 20:00Uhr erfolglose Schleppverbindungen

20:30 Uhr der Kapitän traf die Entscheidung den Backbordanker zu werfen, bevor die „Amoco Cadiz“ von den bretonischen Felsen aufgeschlitzt wird. Augenblicke spätere schlug das Heck erstmals auf einen Felsen, Wasser drang ins Schiff und die komplette Stromversorgung an Board fiel aus, dadurch konnte der Anker wie geplant nicht mehr gesetzt werden. Die Wellen drückten das Schiff kurz darauf aber wieder frei.

 

Amoco Cadiz im März 1978

Foto-Quelle: De National Oceanic and Atmospheric Administration 

21:04 Uhr die Amoco Cadiz strandete auf dem Felsen Men Gaulven bei Portsall, ungefähr 100 m östlich-nordöstlich des Corn Carhai Leuchtturms.  

24:00 Uhr zerbrach die Amoco Cadiz am Heck in zwei Teile, nun strömte das Rohöl ins Meer und da Öl eine geringere Dichte als Wasser hat, breitete sich das Öl an der Wasseroberfläche aus. Bei dem extrem starken Seegang entstanden Wasser in Öl Emulsionen, d.h. der Wassergehalt dieser Emulsion betrug um die 75% und war gut an der braunen Schokoladenfarbe erkennbar. 

 

Hafeneinfahrt Portsall

41 Jahre nach der Havarie erscheint das Meer in traumhaften Farbtönen

und zeigt sich von seiner schönsten Seite. 

 

Kleine Inseln

um die das Wasser in Karibikfarben schimmert. 

 

 Dünenlandschaft mit weißen Sandstränden

60 Helikopter, 18 Flugzeuge, über 500 LKW und 4.500 Militärs auf 60 Schiffen waren im Einsatz.

3.000 Soldaten, Polizisten und sehr viele Jugendliche aus allen Teilen Europas

reisten in die Bretagne um Felsen und Strände vom klebrigem Öl unentgeltlich zu befreien.

45.000 Betten, 1.500 Hotelzimmer, 3500 Campingplätze hatten die Helfer belegt

und aus Deutschland waren 280 Feuerwehrleute mit 76 Fahrzeugen und 42 Helfer des THW angereist, um das Öl in der Bretagne zu entfernen.

 

Dieser Strand gilt als einer der schönsten Europas 

Die Amoco Cadiz Katastrophe zeigt, dass das Öl das sich auf der Meeresoberfläche befand,

langfristig von Bakterien bio-chemisch abgebaut wurde, 

denn im Atlantik gab und gibt es soviele Algen, Bakterien und Pilze, die dazu in der Lage sind. 

Französische Forscher analysierten, dass dieser Selbstreinigungsprozess 13 Jahre dauerte, nach 20 Jahren hatten sich dann auch Fauna und Flora vollständig von der Katasstrophe erholt.  

 

Quality Beach-Audit

Venne und Floyd haben den Sand bis in 50 cm Tiefe geprüft und absolut

keine Ölklumpen oder Rückstände gefunden. 

Plage de Carn

Bei auflaufender Flut

île Carn

Dieses kleine Eiland ist nur bei Ebbe zugänglich. Es umfaßt drei relativ gut erhaltene Ganggräber, trotz der deutschen Bunker, die dort im 2.ten Weltkrieg eingerichtet wurden. Es fanden sich schöne Tonkrüge, Feuersteinklingen und Holzkohlen, anhand derer man die Datierung des Bauwerks um 4000 bis 5000 v.Chr. bestätigen konnte. Noch gegen 2500 v. Chr.war es in Gebrauch. 

Dieser Original-Text wurde aus dem Französischen von Arnold Jacobshagen übersetzt. Deutsche Ausgabe: 9782877470650 Copyright 2009  www.editions-gisserot.com

Quelle: Jacques Briard a été Directeur de recherche au CNRS, Directeur du Laboratoire d’Anthropologie de l’Université de Rennes 1. Il s’est intéressé en particulier aux mythes et symboles de l’Europe préceltique et aux religions mégalithiques et protohistoriques. Il a participé à de nombreux groupes de travail sur l’Âge du Bronze européen et la Paléométallurgie.9782755807677 - 128 Seiten Januar 2018           

Toller Küstenwanderweg

Von Saint-Pabu entlang am westlichen Aber-Ufer kommend, führt der Wanderweg

umgeben von feinsten weißen Sandstränden, durch eine Dünenlandschaft.

  

L'Aber Benoît 

Mit dem Segelboot erreicht man zwischen kleinen Wäldern und hügeligen Feldern nach 8 km Tréglonou.

Blick vom westlichen Aber-Ufer in Richtung Halbinsel Marguerite.   

 

L'Aber Benoît 

Die Dunes Sainte-Marguerite sind die Heimat einzigartiger Vogel-und Pflanzenarten.

 

 

 

 

L'Aber Benoît 

 

Dieser ökologisch intakte Aber Benoît wird wegen des Meerwasseraustausches auf-grund der starken Gezeiten-strömungen für die Austern-zucht genutzt.

 

Da wo sich das Meerwasser und das Süßwasser aus den Auen und Bächen mischt, nutzt die Auster den extrem hohen Planktongehalt aus, um einen jodhaltigen und salzigen Geschmack zu entwickeln.

 

Schmackhafte Miesmuscheln werden hier ebenfalls gezüchtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St-Pabu

 

Ein Fischerdorf mit einem Naturhafen und kleiner Hafenmole. 

Austernzüchter, Fischer, Tangbauern und Segler bevölkern die Szenerie.

 

 

 

 

 

 

 

Tréglonou

 

Wer auf dieser Seite des Ufers den Fußweg bis zur Küste nutzen möchte, sollte mit Hunden mehr als 3 Stunden einplanen.

 

Das Aber Benoît - was mit 'gelobt sei das Aber' übersetzen kann - bietet eine große Vielfalt an Abwechslung.

 

Die Mühlen bildeten einst den Schwerpunkt entlang der Ufer 'Valée des Moulins' (Mühlental).

 

Austerfarm im L'Aber-Wrac'h 

Aber ist das keltisches Wort für Flussmündung und

hier im Watt liegen die Austerntaschen auf den Austerntischen (Metallgestelle).

 

Grobmaschige Austerntaschen im Aber-Wrac'h 

Das Aber Wrac'h ist das längste der Abers und verläuft 33Km durch das Landesinnere bevor es in den Ärmelkanal mündet.

Im Mündungsbereich sorgen Ebbe und Flut für die besten Bedingungen bei der Austernzucht.

 

Etwas über drei Jahre lagern die Austern letztlich in grobmaschigen Taschen.

Anfangs sind es kleine, runde Kugeln die in kleinmaschigen Austerntaschen heranwachsen.

Diese Austerntaschen werden täglich einmal bei Ebbe gewendet. Austern schmecken so frisch und salzig wie das Meer, wenn wir sie frisch aus der Schale erhalten. Ich persönlich bevorzuge die Muscheln mit klein geschnittenen 'Roscoff-Zwiebeln' und reichlich groben Salz zu schlürfen. Das beträufeln der Austern mit Zitrone unterlasse ich, da der besondere Geschmack durch den Zitronensaft leidet. 

Die feinen Nuancen sind es, die den Geschmack der Auster ausmachen.

Speisen wie die Könige

 

 

 

 

 

 

 

 

Austernfarm im 

Aber-Wrac'h 

 

Jeder Züchter setzt seine Bänke so nah wie es geht in den Mündungsbereichs des Aber.  

Dabei lagern die Austern

in Oberschenkelhöhe auf Tischen in Austerntaschen,

damit der Geschmack schlammfrei bleibt.

 

 

Phare île Wrac'h 

Dieser Leuchtturm steht am Eingang zum Hafen von l'Aber Wrac'h auf dem Roc'h Gored 

und kann bei Ebbe zu Fuß erreicht werden. 

 

Der Weg zur île Wrac'h lohnt,

denn er führt vorbei an den Austernbänken.

Beeindruckend ist die totale Stille auf der Insel bei Ebbe. 

 

 L'île Vierge / Plouguerneau

Der ganz aus Granit gebaute 82.50 m hohe Leuchtturm auf der île Vierge dient seit 1902 als Orientierung

für die Seefahrer in die Einfahrt in das Aber-Wrac'h mit einer Reichweite von fast 50 Kilometer.

Es ist Seefeuer mit einem rotierenden Lichtstrahl - alle 5 Sekunden ein Blitz -

der Schiffen auf See einen Fixpunkt markiert und eine eindeutige Positionsbestimmung ermöglicht. 

 

 L'île Vierge

Der 33 m niedrige und kleine Bruder - seit Mai 2019 mit einem Baugerüst eingedeckt - sicherte bis 1902 die Schifffahrt.

Für alle die keine Möglichkeit hatten wegen der rauhen See den Leuchtturm zu besichtigen,

es sind 365 Stufen bis zum Leuchtfeuer - einige haben auch schon 397 Stufen gezählt.

Wer bei Ebbe durch das Watt wandert, ist immer wieder von der Höhe fasziniert!

 

Hafen Aber Wrac'h

Der Hafen wurde 2007 renoviert und

wird von den kleinen und großen Liebhabern des Segelsports genutzt.

 

Segelschule Aber Wrac'h

Für Wanderer ist der Hafen ein netter Aufenthaltsort im Herzen der Flussmündung.

 

Flexibler Bootssteg im Aber Wrac'h

 

Wunderbare Aussicht

auf die vorgelagerten Inseln des Aber Wrac'h.

 

Weg zum Pont du Diable / Pont Krac'h

 

Diese Teufelsbrücke

verbindet Plouguerneau mit Lannilis,

sie soll zwischen 1000 und 2000 Jahre alt sein und ist nur bei Ebbe komplett sichtbar.

 

 

Pont Krac'h

hatte im letzten Krieg noch eine strategische Bedeutung. 

 

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Fotos © by Bernd Reimann. Verbreitung und Vervielfältigung nur mit Genehmigung möglich.