Das Land der Pferde - das normannische Phänomen - Strände die von den Silhouetten der Pferde mit und ohne Gespann verschönert werden. 

 
Am 9. Dezember und 1. Januar 2023 gewann Délia du Pommereux. Am 29. Januar 2023 gewann der
von Jean-Michel Bazire geführte Hooker Berry. Es war der fünfte Sieg des Sarthois in diesem Rennen.
Dieses Rennen war geprägt von der sehr schnellen Disqualifikation von Idao de Tillard, einem Hauptfavorit, wegen Galoppierens. Jean-Michel Bazire und Hooker Berry konnten bis zum letzten Moment warten, um sich in Szene zu setzen.
Im Pferdesport gilt das Trabrennen Prix d’Amérique im Hippodrome von Vincennes/Paris als inoffizielle Weltmeisterschaft und zählt zu den bedeutendsten Pferderennen der Welt. Es wird jedes Jahr am letzten Sonntag im Januar ausgetragen.

Le moulin de mon cœur

60 vor Christi Geburt lebten die Kelten und Römer in der Normandie.

Rollo der Wikingeranführer gilt als der erste Herrscher der Normandie,  d.h. die Halbinsel Cotentin und die Gegend um Avranches die zur damaligen Zeit noch bretonisch beherrscht wurde.

In der Kathedrale von Rouen hat auch Rollo seine letzte Ruhestätte gefunden.  

Der Kampf der normannischen Herzöge um ein unabhängiges Herzogtum in der Normandie ging immer weiter,

Die Normannen waren Kämpfer, Herrscher wie z.B. Richard Löwenherz,

König von England und Herzog der Normandie.

 

Die Wikinger segelten nicht nur nach England,

sondern bis nach Island und Amerika und sie nutzten die Eider, um von der Nordsee nach Haithabu/Schlei, zu ihrem Handelshafen zu gelangen.

So ruderten sie auf der Seine mit ihren Wikingerbooten bis Paris.  

 

  

 
Das mittelalterliche Schloss
Man kann nicht nach Saint-Sauveur-le-Vicomte reisen, ohne sich die Zeit zu nehmen, das berühmte mittelalterliche Schloss dieses Ortes zu besichtigen.
Dieses Château wurde während des Hundertjährigen Krieges zweimal belagert, was den Ruhm und ihre historische Bedeutung erklärt.
Heute sind noch Teile der Festungsmauern erhalten, die von Türmen flankiert werden.
 
Vor diesem Eingang stand früher noch eine Häuserfront, damit keine Reiter direkt ins Innere dieser Burg konnten.

 

Jedes Jahr zum 15. August 

organisiert das Fremdenverkehrsamt von Saint-Sauver-le-Vicomte ein mittelalterliches Fest im Herzen des Schlosses der Gemeinde. Auf dem Programm stehen Kampfvorführungen, ein mittelalterliches Lager, ein Konzert mit der Gruppe Waraok und andere Animationen den ganzen Tag über, nicht zu vergessen

der Kunsthandwerk- und Regionalmarkt.

  

La cour du Bastion avant de franchir l'entrée.

Das Chateau war das Machtzentrum der Néel, des ersten Vicomtes von Cotentin, 

und spielte eine entscheidende Rolle im Hundertjährigen Krieg. 
Die Burg besitzt noch einen Teil seiner befestigten Ringmauer, die von Türmen flankiert und
von einem imposanten DonJon aus dem 14. Jahrhundert überragt wird.
Das Anwesen wurde zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert von der Familie Harcourt erbaut,
mit dem Bau sollten die Franzosen vor der englischen Invasion bewahrt werden.
Leider konnte das Schloss nicht verhindern, dass der Feind die Stadt besetzte.
Erst 1450 wurde die Stadt - nach der Schlacht von Formigny - die das Ende des Hundertjährigen Krieges 
in der Normandie bedeutete, wieder französisch.
 

Eine weitere bedeutende Persönlichkeit von Saint-Sauveur-le-Vicomte war der

Schriftsteller Jules Barbey d'Aurevilly.

Er galt als der verlorene Sohn, wurde 1808 in Saint-Sauveur-le-Vicomte geboren und starb 1889 in Paris. Als äußerst umstrittener Schriftsteller, insbesondere als Autor von Les Diaboliques, nahm er seine Heimat Cotentin häufig als Schauplatz. für seine Werke. Lamartine erklärte ihn, als er ihn traf, nachdem er ihn gelesen hatte, zum "Herzog von Guise der französischen Schöngeister".

Nach seinem Tod wurde 1925 in dem Familiensitz seiner Kindheit ein Museum eingerichtet. In den Monaten vor der Landung der Alliierten im Jahr 1944 wurde der Ort zu einer Unterkunft für russische Gefangene und das Museum von den Besatzern beschlagnahmt. Der damalige Bürgermeister Ernest Legrand verlegte die Sammlungen des Museums in das Dachgeschoss eines der Gebäude des Hospizes, das an den Kerker angebaut war und von den Bombenangriffen nicht verschont blieb.

Von den Sammlungen des Museums blieb nicht viel übrig: Das Mobiliar wurde zerschlagen, die Porträts zerstört, mit Ausnahme des Porträts von Frau Théophile Barbey, der Mutter des Schriftstellers, das unversehrt wiedergefunden wurde. Nur Koffer mit Büchern, Manuskripten und einigen Kleidungsstücken und kleinen Gegenständen wurden aus den Trümmern gerettet.

 

Im Herzen der Halbinsel Cotentin empfängt uns Saint-Sauveur-le-Vicomte

und lädt uns dazu ein, seine zahlreichen Facetten zwischen Kulturerbe und Natur zu entdecken. 

 

Im Jahr 1840 wurde das Château unter Denkmalschutz gestellt. 

Das Areal um das Chateau zeigt architektonisch als auch historisch ein echtes Zeugnis dieser Epoche.

Ein weiteres historisches Symbol von Saint-Sauveur-le-Vicomte ist die Abtei Sainte-Marie-Madeleine Postel. Sie wurde im 10. Jahrhundert von Néel de Néhou gegründet und erlitt während des Hundertjährigen Krieges 

und der Revolution zahlreiche Zerstörungen.

Der Wiederaufbau ist Sainte-Marie-Madeleine Postel zu verdanken, die die verfallene Abtei 1832 kaufte und sie bis zu ihrem Tod restaurierte.

 

   Le Moyen Âge dans le Cotentin

Zwischen Obstbäumen ragt die mittelalterliche Burg von Saint-Sauveur-le-Vicomte hervor.

Aktuell werden Arbeiten in Höhe von 473 Tausend Euro durchgeführt, um die Mauern der Burg und die Fassade des Gefängnisturms zu restaurieren und abzudichten. 

Blick auf den 25m hohen Kerker des Châteaus de  Saint Sauveur le Vicomte.

Während des Hundertjährigen Krieges errichtete der englische König den 25 m hohen DonJon.

Saint Sauveur le Vicomte ist nicht nur ein geschichtsträchtiger Ort, sondern auch ein grüner Ort, ein Reiseziel in der Natur. Das Land bietet sich für Freizeitaktivitäten im Freien an, in einer grünen Landschaft mit sehr unterschiedlichen Aspekten: von Hecken gesäumte Wiesen, Wälder, ausgedehnte Sümpfe, Hügel, von denen aus man erstaunliche Panoramen entdecken kann. Das ganze Jahr über werden zahlreiche Aktivitäten angeboten: Kanu- und Kajakfahren, Bogenschießen, Klettern, Naturausflüge, Wanderungen, Fahrrad- oder Mountainbikeverleih, Angeln, Apfelmesse, Mittelalterfest und vieles mehr.
 

  

 

  

 

La Grand'Porte

lieu symbolique de Granville.  

 
Diese Szene wurde in dem Gemälde von Maurice Orange verewigt,
gezeigt wird der Tod des Stadtoffiziers vor der Grand'porte.
 
Über dem Tor befindet sich eine Gedenktafel, die an die "heroische Belagerung am 13. und 14. November 1793 durch die Garnison und die Einwohner von Granville, der Brand vor der Zugbrücke und an den Tod des Stadtbeamten erinnert. 
 
Das Stadttor, die Dächer und die Fassaden des Hauses, in das die Zugbrücke eingebaut wurde, stehen seit vielen Jahrzehnten unter Denkmalschutz.   
 

  

 

  

 
Daniel Bourgaize, Fischer auf der Kanalinsel Guernsey,
ist auch Youtuber mit seinem Kanal Inglorious fishing. 
Diese Langusten wurden aufgrund der Überfischung in
den 1960er und 1970er Jahren lokal nur selten gesehen." 
 
Seit einigen Jahren wird eine Rückkehr der Languste beobachtet,
vor allem vor der Küste der Bretagne. Laut Daniel wog die Languste
etwas mehr als vier Kilogramm. Dies würde im maximalen Bereich
des theoretischen Gewichts liegen. Daniel setzte die Languste,
- die voller Eier war - , wieder ins Wasser zurück.  
 

  Gegenüber hinter den Hügeln

liegt der Mont Saint Michel.

 

 

Die unglaubliche Geschichte der Verwandlung des Mont-Saint-Michels... 

 
Von 1792 bis 1864 beherbergte das Wunder des Abendlandes nicht nur Mönche und Ordensleute. Auch Häftlinge waren dort untergebracht! Der Historiker, Jérémie Halais, erzählt diese wenig bekannte Episode des Mont-Saint-Michel in dem Buch: La prison du Mont-Saint-Michel, 1792-1864,Jérémie Halais, 325 Seiten, 22 Euro.
Jérémie Halais, der in Avranches geboren wurde und seit über vierzig Jahren in Saint-Lô/Cotentin lebt, ist ein Landeshistoriker, der Le Mont-Saint-Michel sehr gut kennt. Für seine ganze Familie war das Wunder lange Zeit der Sonntagsspaziergang. Ein Grund, sich für die Geschichte des Ortes zu interessieren, zu einer Zeit, als er weder eine Abtei noch ein Ameisenhaufen für Touristen war. Von 1792 bis 1864 war der Mont-Saint-Michel ein Gefängnis. 
"Ich wohne zwar seit über vierzig Jahren in Saint-Lô (Cotentin), bin aber in Avranches geboren. Da meine Mutter aus Beauvoir stammte, arbeitete sie lange Zeit in den Restaurants am Mont. Das war für uns der Sonntagsspaziergang. Bisher hatte ich mich mit Le Mont nur im Rahmen meiner Arbeit im Archives départementales de la Manche beschäftigt. Diesmal handelt es sich um eine persönliche Recherche," erzählt Jérémie Halais"
 
Unter welchen Umständen wird der Mont-Saint-Michel 1792 nach und nach zu einem Gefängnis?
Die Benediktinermönche werden vom Mont vertrieben. Wie alle Abteien sollte auch die Abtei des Mont verkauft werden, um als Fabrik (wie die weiße Abtei von Mortain) oder als Steinbruch wie viele andere zu dienen. Dabei ergab sich jedoch ein Problem. Da sich die Abtei auf der Spitze des Gebäudes befindet, ist sie nur sehr schwer zugänglich. Es muss also ein anderer Nutzen für sie gefunden werden. Aus diesem Grund werden von 1793-1795 300 widerspenstige Priester dort eingesperrt.
 
Aber vor Napoleon I. gibt es noch nichts Offizielles?
Nicht sofort. Zunächst ist es ein Gerichts- und Hafthaus, in dem 100 bis 200 Personen untergebracht sind. Den Einwohnern und dem Arrondissement Avranches obliegt es, sie zu ernähren und zu unterhalten. 1811 macht Napoleon I. daraus ein Zentralhaus, das bis zu 700 Insassen und etwa 40 Bedienstete zählt. Bis 1822 wird das Gefängnis gemischtgeschlechtlich betrieben. Das Gefängnis hat den Mont gerettet, da die laufenden Instandhaltungen durchgeführt wurden. Aber es gab auch Arbeiten und Umbauten im Inneren. Zum Beispiel wurden die Kirche und das Refektorium in Werkstätten und Schlafräume auf drei Etagen umgewandelt. Und da die Gefängnisdirektoren über keinerlei Mittel verfügten, nahmen sie die Materialien vor Ort, auch auf die Gefahr hin, dass die Abtei dadurch geschwächt wird.
 
In den Jahren 1863-1864 beschloss Napoleon III., das Gefängnis zu schließen.
Durch die Anwesenheit des Gefängnisses und einer Garnison sowie die Besuche der Familien ist im Laufe der Zeit eine kleine Wirtschaft entstanden. Doch ab 1870 übernahmen die Pilgerfahrten und später der Tourismus diese Aufgabe.
 
 Malerische Wolkenformation
Der Sturm Eunice fegte 2022 mit 175 km/h über die Normandie hinweg. 
Mir ist dabei mein Handy aus der Hand geflogen.
 

Das Herzstück - der Gezeitendamm.

Bei der Mündung des Flusses Couesnon wurde nach einer Bauzeit von nur 5 Jahren
2009 dieser Gezeitendamm in Betrieb genommen, die 8 gigantischen 20t schweren Schleusentore stauen den Fluss 
und halten zugleich bei Flut das ins Landesinnere strömende Meerwasser in einem extra angelegten Überflutungsbereich zurück. Bei Flut bleiben die Schleusen geschlossen damit sinkt der Sandanteil im Wasser auf Meeresseite ab.
Öffnen sich die Schleusentore bei Ebbe, schießt das Wasser mit so einer extremen Wucht aus dem Couesnon in die Bucht zurück - dafür wurde der Untergrund des Gezeitendamms extra Wellenförmig  wegen der zusätzlichen Beschleunigung konstruiert - dass dadurch beschleunigte Wassersedimentgemisch fließt mit so einer hohen Geschwindigkeit am Mont St.Michel vorbei - dass der Sand aus der Bucht ins Meer gespült wird, dadurch erhält der heilige Berg seinen Inselcharakter zurück. Bei Flut strömt das Meerwasser in den Couesnon, dann werden die Schleusentore für ca. 6 Stunden geschlossen.
 

  

 

Der Gezeitendamm gibt dem Fluss Couesnon ausreichend Energie

um die Sedimente

bis weit ins offene Meer hinauszuspülen. 

Der ursprünglich bretonische Mont Saint- Michel gehört heute zur Normandie,

denn der Grenzfluss Couesnon änderte mehrmals in der Vergangenheit seinen Lauf.
Der neue Gezeitendamm wurde etwas weiter östlich erstellt und dadurch liegt der Grenzfluss jetzt exakt in der Normandie.

 

Die Ebbe allein ist zu schwach um die angehäuften Sedimente hinaus ins Meer zu schwemmen.

Damit das stetig geschieht,
wurde der Lauf des Couesnon so manipuliert,
dass er in zwei Armen um den Mont Saint-Michel herumfließt und die Bucht erfolgreich freispült.

 

Die Zahlen bestätigen das Gefühl all derer, die diesen Sommer in Le Mont-Saint-Michel waren: Es war sehr, sehr, sehr voll. Die öffentliche Einrichtung des Mont-Saint-Michel (EPMSM) hat mehr als eine Million Besucher allein in den Monaten Juli und August 2022 registriert.
 

Die Meeresbiologen zählen in der Bucht des Mont Saint-Michel seit der Renaturierung einen Anstieg der Kegelrobben Welpen und einen Anstieg von unterschiedlichen Delphinen, d.h. es werden immer häufiger nicht registrierte Delphine gesichtet, die hier her umsiedeln.

2022 wurde nach vielen Jahren  mal wieder ein lebendes Walross in den Klippen gesichtet.

                                                                          

Die offensichtliche Einfachheit beinhaltet eine extreme Komplexität.

135 Jahre gab es einen Damm zwischen dem 157 Meter hohen Le Mont St-Michel und dem Festland.
Jetzt erleben die Pilger und Touristen eine flache, geschwungene Brücke. - Eine Folge des Renaturierungsprojekts. Dadurch erleben die Besucher beim Betreten des Stegs den Mont St-Michel und die Landschaft ständig aus verschiedenen Perspektiven - die geschwungene Brückenform von Star-Architekt Dietmar Feichtinger macht es möglich. Der 1085 Meter kurvige Damm fügt sich filigran an den Steg an. Aus der Ferne hat der Betrachter den Eindruck, dass der neue flache Steg direkt über dem Wasser schwebt - ein gelungenes Bauwerk das nicht auffällt.
 

Der 760m lange „Steg“ 

wie der österreichische Architekt dieses Projekt nennt.

 

Ein Steg gestützt alle zwölf Meter von Rundpfeilern.

Die 134 Rundpfeiler wurden in Betonpfeilern, die 30 Meter tief gegründet, d.h. einbetoniert in einer Schieferschicht,
damit wird die Last optimal verteilt. Die Stahlstützen selbst haben einen Durchmesser von 25 Zentimetern und
eine Wandstärke von 40 bis 60 Millimetern,
sie sind auch am Brückendeck eingespannt, um ebenfalls Horizontallasten aufnehmen zu können. 
Das ist natürlich ein konstruktiver Aufwand, denn man muss an Bremseffekte der Fahrzeuge denken
somit ist durch die Einfachheit dieser Brücke ein hoher technischer Aufwand entstanden. 
"Es gibt keine Neopren-Auflager, die man austauschen muss, dieses Bauwerk ist extrem robust" betont der Architekt.
Längsausdehnungen werden durch die Elastizität des Stegs aufgenommen, indem die Pfeiler etwas nachgeben können.
 

 Die Herausforderung ist der Meeresboden, denn bis 30 Meter Tiefe trägt das Watt extrem schlecht.

Die Brücke muss 38 Tonnen schwere Trucks aushalten. Der Steg ist eine öffentliche Straße und
läuft zum Ende hin leicht abgesenkt aus. Steht das Meerwasser hoch genug, wird die Stegsenke geflutet.
Diese Konstruktion garantiert den freien Fluss des Wassers.
 
 

 Priorität bei diesem Projekt war, dass das Wasser so schnell und ungehindert wie möglich durch die Brücke fließt. 

Seit Juli 2014 ist dieser Steg mit einer eleganten Krümmung vom Festland zum Heiligen Berg
für Pilger und Touristen in Betrieb.
Le Mont Saint-Michel ist wieder das, was der Heilige Berg über Jahrhunderte war, eine echte Insel im Wattenmeer. 
Die Meeresbiologen zählen in der Bucht des Mont Saint-Michel seit der Renaturierung einen Anstieg der Kegelrobben Welpen und einen Anstieg von unterschiedlichen Delphinen,
d.h. es werden immer häufiger nicht registrierte Delphine gesichtet, die hier her umsiedeln und 2022 wurde nach einigen Jahrzehnten endlich mal wieder ein lebendes Walross in den Klippen gesichtet.
 

 Blick vom Leuchtturm Granville

in Richtung Bréhal.

 

Pointe du Roc

hier eröffnen sich beeindruckende
Perspektiven.

Granville Hafen - Flair

Mich faszinieren die trocken gefallenen Boote und

die schrägen Hafenmauern.

 

Le vieux Port de Granville

An der Kaimauer  -  Bildmitte  -  fand ein Muschelsammer im Schlick
letzten Sommer eine scharfe Treibmine 80 cm im Durchmesser, aus dem 2. Weltkrieg.
Port de Granville
Wir erkennen gut die Sedimentablagerungen im Vorhafen, denn das Departement Manche hatte vor einigen Jahren versprochen, der Verpflichtung zur Instandhaltung dieser Bauwerke durch die Durchführung von Nachbesserungsarbeiten nachzukommen, nur bis Ende 2022 ist seitdem nichts unternommen worden. Es wurde keine Ausschreibung durchgeführt. Ein echter Misstand der immer schlimmer wird, weil zuviele Sedimente im Vorhafen von Granville lagern.  Dadurch wird das Ein- und Ausfahren von Fischkuttern erschwert und jetzt können mehrere Fischer die Fahrrinne im Vorhafen nicht mehr nutzen. Der Grund dafür ist, dass die Fahrrinne wegen der Meeresströmungen, die zuvor ausgebaggerten Sedimente in den Vorhafen zurückspült.
 
 
 
Granville La Monaco du Nord,
Ein Seebad der Belle Epoque,
bedeutet vor allem Begegnungen.
12558 Granvillais, die stolz auf ihr Territorium und die Vergangenheit ihrer Stadt sind.
Eine Stadt, die von Bürgern, Aktivisten, Vereinsmitgliedern und gewählten Vertretern bevölkert ist.
Hier hilft man seinem Nächsten, egal woher er kommt.
Hier teilt man seine Kultur.

 

Die Badebucht mit Schwimmbecken und Startblöcken,
hier gibt es absolut alles, sogar ein Casino. 
 

Blick vom Pionte du Roc

entlang der Steilküste von Granville

 

Granville ist eine französische Gemeinde im Département Manche in der Normandie. Granville ist ein Bade- und Kurort in der Bucht des Mont Saint-Michels und der erste Muschelhafen Frankreichs.   

 

 Alte Postkarte von Granville 

 

 Felsengestein

auf dem die Eglise Notre Dame Cap Lihou erstellt wurde.

 

Die Geschichte von Notre-Dame du Cap Lihou reicht bis ins frühe 12. Jahrhundert zurück, als Fischer am Ufer des Lihou-Felsens eine Statue der Jungfrau mit dem Kind aus Holz fanden. Die Fischer waren erfreut und bauten ihr eine Kirche auf dem Felsen: Notre-Dame du Cap Lihou"Damit wäre sie die älteste Kultstätte der Normandie", wenn die Engländer nicht wären, denn die Kirche wird zerstört und wieder aufgebaut.

Wir schreiben das Jahr 1441.

Die Engländer erobern Granville und beschließen, eine Festung auf dem Felsen zu errichten. 

Alles aus festem Material. Die alte Holzkirche wurde abgerissen und durch eine Kirche aus Granit ersetzt. 

Durchfahrt zur Kirche.

 

Blick von der Kirche 

auf den Ärmelkanal.

 

Der Wiederaufbau dieser Kirche dauerte über drei Jahrhunderte. Die neue Madonna, die aus Kalkstein aus Caen gemeißelt wurde, stammt aus dem 15. Jahrhundert, sie wurde zweimal restauriert, im 18. und 20. Jahrhundert. Die Madonna mit Kind hatte Glück: Sie entkam zunächst den Zerstörungen der Revolution, indem sie sich zehn Jahre lang bei einem Gemeindemitglied versteckte. Während des Zweiten Weltkriegs kam sie im ehemaligen Krankenhaus von Le Lude unter. In der Zwischenzeit kehrte sie 1902 in die Kirche zurück, kurz bevor Christian Dior 1908 als Kind in der Kirche getauft wurde. In der Familie Dior ist es auch eine Geschichte des Herzens: Es war Lucien Dior, der damalige Bürgermeister von Granville, der 1916 dafür sorgte, dass das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Heute kommt sie nur noch einmal im Jahr heraus, und zwar am Tag des Grand Pardon, an dem sie von den Fischerbooten der Seeleute zur Fischauktionshalle getragen wird und an der Messe teilnimmt, die unter freiem Himmel im Hafen abgehalten wird. Am Abend kehrt sie in einer Fackelprozession zu ihrer Kapelle in Notre-Dame zurück. 
Sehenswert sind auch die Buntglasfenster in der Farbe "bleu de Chartres" des Glasermeisters Jacques Le Chevalier, die zwischen 1954 und 1978 angefertigt wurden. 
Die alten Fenster haben denwurden während des Krieges 1944 weggesprengt. Das aktuelle Taufbecken wurde im 18. und 19.Jahrhundert erstellt, dass ursprüngliche Taufbecken war aus dem 16. Jahrhundert. Die Orgel wurde vom 17. bis zum 20. Jahrhundert erstellt. Der Hochaltar aus Marmor ist aus dem 18. Jahrhundert. 

 

Der Chor Stella Marris hat in dieser Kirche ein Album aufgenommen. 
Zu einer musikalischen Reise zwischen Paris und den unendlichen Weiten des hohen Nordens laden Sie die Stimmen des Chors Stella Marris ein.   
 
Der Ursprung der Kirche geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Die Kirche wurde im Laufe der Jahre bis 1771 immer weiter ausgebaut. Der Granit für den Kirchturm wurde von der Insel  Chausey im Laufe der drei Jahrhunderte, in denen die Kirche gebaut wurde, mit Gabaren (flache Schiffe) 16 km entfernt transportiert. 
 
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© Drohnenaufnahmen by Jan Hendrik Reimann und Fotos by Bernd Reimann. Verbreitung und Vervielfältigung nur mit Genehmigung möglich. Distribution et duplication uniquement avec autorisation.