Für alle Surfer die sich kompromisslos mit traumhaften Wellen des Atlantiques belohnen wollen.

L'immensité de l'océan

 

Bonjour à tous,

die salzhaltige Luft des Ozèans und das Rauschen der heranrollenden Wellen entwickeln unbeschreibliche Anziehungskräfte.  

Nichts ist schöner als die Höhe und die Energie einer Welle zu spüren...

Klima und Meer sind sehr eng miteinander verknüpft.

Ändern sich die Umweltbedingungen durch die Erwärmung des Ozèans oder durch den Anstieg von Schadstoffen, so sind die Lebewesen im Meer gezwungen darauf zu reagieren. 
 
Einige wissenschaftliche Artikel haben seit Frühjahr 2022 die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass neue planetare Grenzen überschritten wurden. 
Die Forscher des CNRS sehen unseren Planeten Erde als eine Einheit, die komplexe Wechselwirkungen zwischen der Atmosphäre, der Lithosphäre, der Hydrosphäre und der Biosphäre (dem Leben) aufweist. 
 
Wie jedes System verfügt auch die Erde über Anpassungsfähigkeiten, die es ihr ermöglichen, einen Zustand des dynamischen Gleichgewichts zwischen diesen Elementen aufrechtzuerhalten - man spricht von „Regime".
Es kommt jedoch vor, dass dieses Gleichgewicht gestört wird, so dass das System Erde anfängt ganz anders zu funktionieren.
 
So leben wir seit über 10 000 Jahren in einem Regime des Erdsystems, das Geologen als Holozän bezeichnen. Das Holozän-Regime hat sich als besonders günstig für das Gedeihen der menschlichen Spezies erwiesen. Die gute Nachricht ist, dass dieses Regime voraussichtlich noch mehr als 10.000 Jahre andauern wird. Die schlechte Nachricht ist, dass wir dabei sind, das Gleichgewicht dieses Regimes zu gefährden. Mit anderen Worten: Wir stehen kurz davor, einen Kipppunkt zu überschreiten. Das Überschreiten einer planetaren Grenze bedeutet, das Überschreiten eines Kipppunkts, der uns aus dem Holozän herausführt.
 
Die wissenschaftliche Literatur über planetare Grenzen beruht größtenteils auf diesem Konzept des Kipppunktes ("tipping point").
 
Worum handelt es sich dabei?
 
In einem Regime wie dem Holozän verfügt das Ökosystem der Erde über Regulationsfähigkeiten, die es ihm ermöglichen, Störungen zu kompensieren - sogenannte "negative Rückkopplungen". Wenn zum Beispiel die CO2-Emissionen ungewöhnlich stark ansteigen, werden die Ozeane einen Teil dieses CO2 binden und so die Klimastörungen begrenzen.
 
Nun kommt es vor, dass diese Puffer irgendwann versagen, wie bei einem Gummiband, an dem man zu stark gezogen hat. Dann treten "positive Rückkopplungen" in Kraft. Wenn sich der Permafrostboden beispielsweise erwärmt, werden große Mengen an Methan in die Atmosphäre freigesetzt, was den Treibhauseffekt und damit die Erwärmung verstärkt. Wenn sich der Permafrostboden erwärmt, wird er instabil und bekommt Risse. 
Einmal in Gang gesetzt, werden diese Phänomene die Umwälzung so sehr verstärken und beschleunigen, dass eine Rückkehr zur Normalität unmöglich wird. Der Regimewechsel wird dann unvermeidlich: Das Klima wird einen neuen Gleichgewichtspunkt finden, der durch einen viel stärkeren Treibhauseffekt und eine höhere Temperatur als im Holozän gekennzeichnet ist.
Einige Wissenschaftler erwähnen das Szenario eines Klimaregimes des heißen Treibhauses, das kataklysmische Auswirkungen auf alle Variablen des Systems Erde haben würde. Aber Vorsicht: Das Überschreiten einer planetaren Grenze ist nicht gleichbedeutend mit dem Überschreiten einer Grenze! Die Wissenschaftler stehen jedoch vor einem großen Problem: Es ist äußerst schwierig, den Zeitpunkt des Kipppunktes exakt zu bestimmen.
 
Die Wissenschaftler sind sich der Gefahren bewusst, die mit dem Überschreiten eines Kipppunktes - verbunden sind.
 
Um den Unterschied zwischen Kipppunkt und Grenze besser zu verstehen, stellen wir uns einen gefrorenen See vor, dessen Eisdicke mit zunehmender Entfernung vom Ufer immer dünner wird. Selbst wenn man die Eisdicke an mehreren Stellen kennt, ist es sehr schwierig zu bestimmen, wie weit das Eis unter dem Gewicht einer Person brechen würde. Man kann höchstens sagen, dass beispielsweise bei einer Entfernung von mehr als fünf Metern ein Risiko besteht. Dieser Wert wird als "Grenze" bezeichnet.
 
In Bezug auf das Klima zeigen Modellrechnungen, dass unterhalb einer CO2-Konzentration von 350 ppm in der Atmosphäre das Holozän-Regime nicht gefährdet ist. 
 
Bei einer Konzentration von mehr als 500 ppm hingegen ist ein Kippen des Klimas so gut wie sicher. Die planetare Grenze liegt irgendwo zwischen diesen beiden Polen.
Nun haben wir im Sommer 2022 die 420 ppm-Marke überschritten: Wir haben also die planetare Klimagrenze überschritten, d.h. wir haben den Kipppunkt erreicht. 
 
Über das Klima hinaus werden bereits jetzt mehrere planetare Grenzen überschritten.
 
Die Biodiversität ist gefährlich bedroht, obwohl sie die Widerstandsfähigkeit der Biosphäre bestimmt. Die biogeochemischen Zyklen von Stickstoff und Phosphor wurden durch die intensive Landwirtschaft so stark gestört, dass in den Ozeanen große tote Zonen entstanden sind.
 
Ein 8 Meter langer Finnwal - siehe Video - wurde am Montag, den 19. September 2022, in der Bucht von Douarnenez/Bretagne entdeckt. Das Tier konnte in der Nacht dank einer Rettungsaktion mit der Flut wieder in den offenen Ozean zurückkehren. 
Es handelte sich um den dritten Wal, der innerhalb weniger Tage vor der Küste Finistères strandete. Am 2. September war ein etwa 20 Meter langer Kadaver derselben Art auf der Île de Sein gefunden worden. Acht Tage später strandete ein 17,6 Meter langer Finnwal in Tréguennec. Bei dem Finnwal der überlebte, handelt sich um die zweitgrößte Art nach dem Blauwal. Der Finnwal ist im Durchschnitt 20 m lang, mit Rekordwerten von 25 m, und wiegt zwischen 45 und 60 Tonnen. Die Art wird in Frankreich als "nahezu gefährdet" eingestuft. Finnwale halten sich in allen Gewässern der Erde auf und wandern von den Polargebieten in die gemäßigten Zonen. In Frankreich werden sie regelmäßig an allen Küsten beobachtet.
Bis Ende der 1990er Jahre war das eher selten der Fall. An der Atlantikküste gab es ein bis zwei Strandungen pro Jahr. 2004 wurden sieben tote Finnwale an der Atlantikküste gefunden, 2019 ebenfalls sieben und 2020 fünf.
Der Anstieg der Strandungen könnte mit der Renaturierung am Mont St. Michel zusamenhängen oder es sind die Folgen von dem Walschutzabkommen das 1986 unterzeichnet wurde, denn die Zunahme der Finnwalpopulationen ist kaum zu übersehen.
 

Die Ozèane sind die Grundlage unseres Lebens und ganz wichtig für den CO2-Austausch. 

Mikroalgen sind die Grundnahrung für viele Meerestiere,
liefern Sauerstoff, binden CO2 und sind auch für das Gleichgewicht im Ozèan verantwortlich.
 
Die Bretagne setzt sich für eine Reduzierung der Nitrateinleitungen ein und das ist sehr positiv zu werten.
 
Zur Bekämpfung von Grünalgen investieren die Normandie und die Bretagne  
6 Millionen Euro für die Sauberkeit der Strände. 
 
 
Betrachten wir den Ozèan und die Wellen, Wellen sind Bewegungen in Abhängigkeit von der Zeit, das Wasser wird nur in einer Bucht oder an einem bestimmten Küstenabschnitt bewegt
aber die Energie breitet sich über große Entfernungen aus. 
Diese Wechselwirkungen zwischen Ocèan und Atmosphäre werden immer wichtiger. 
Fakt ist, dass der Sturm Alex am 2.Oktober 2020 mit 186 km/h in Morbihan, 
der stärkste Wind in der Bretagne war, der jemals auf dem Festland gemessen wurde.
Dieser Messwert entspricht einem Hurrikan der Kategorie 3.
Jetzt haben wir Juli 2022 und dieses Jahr war bis auf den Sturm im Februar, relativ ruhig. Mal sehen wie das Wetter im Herbst sein wird. 
Kenavo
 
 

  Dünen La Torche

 

Un instant éphémère durant lequel on peut s'émerveiller

de la beauté de la nature.

Die Gesundheitskrise, die aufeinanderfolgenden Einengungen durch Corona

und der massive Wunsch, wieder in die Natur zurückzukehren,

haben zu einem noch nie dagewesenen "Surf-Boom" geführt. 

Der französische Surferverband schätzt,

dass es in Frankreich 680.000 Surfer gibt.

 

  En immersion avec les surfeurs

de  à la pointe de la Torche, en Bretagne

 

  La Bretagne est une terre de contrastes 

Am 5.September 2021 hat diese Bucht von Audierne beim IUCN-Weltkongress Maßnahmen zur naturbasierten Erholung, zum Klimawandel und zur biologischen Vielfalt

internationale Anerkennung gefunden.

 

 

Die Natur genießen, so oft es geht.

 

 

Die Bretagne hat schon vor Jahrzehnten erkannt,

dass wir die Ozeane nicht weiter verschmutzen dürfen.

Viele bretonische Projekte unterstützen daher unser bedrohtes Ökosystem.

 

Les océans couvrent 71% de la planète.  

Über 50% des Sauerstoffs den wir einatmen,

wird von Mikroalgen im Ozean produziert.

Blicken wir auf das Wasser des Ozeans, erkennen wir die beeindruckende grüne Farbe.

Dieses Grün entsteht durch Organismen die Chlorophyll enthalten und durch Algen. 

 

Wenn das Sonnenlicht auf die Atmosphäre trifft und sich seinen Weg vorbei an Luftmolekühlen (Sauersoff, Stickstoff) bis zu unseren Augen bahnt, entstehen solche Farbspiele. Verstärkt wird dieses Schauspiel durch Feinstaub in der Luft, weil dann das Licht in alle Richtungen gebrochen wird.

Bonne lecture

Notre-Dame de Tronoën

Vom Strand etwa 800m hinter den Dünen, befindet sich die Kapelle Notre-Dame de Tronoën. 

Die Landschaft um Saint-Jean-Trolimon ist außergewöhnlich Natur belassen. Vögel dirigieren de Ton und Kaninchen kreuzen die Wanderwege und farbenfrohe säumen die Felder.

Erbaut wurde der Kalvarienberg 1450, er erzählt von dem tiefverwurzeltem Glauben der Bretonen und die Phantasie vermischt sich mit der Geschichte dieser einzigartigen Werke. Dieser Kalvarienberg ist der älteste in der Bretagne.

Die Figuren des Kalvarienbergs tragen die aktuelle Kleidung der damaligen Epoche,

erzählen die Kreuzigung und aus dem Leben Christi.

 

Saison de fleurs dans les champs de Plomeur

Zwischen Saint-Jean Trolimon und Plomeur gibt es auf

über 100 Hektar Hyazinthenfelder in diversen Farben. 

 

Ruines de la Chapelle de Languidou

Die an der Route du Vent Solaire bei Plovan gelegene Kapelle wurde dem bretonischen Heiligen Quidou gewidmet und im 13. Jhd von der l' école d' architecture de Pont Croix errichtet. 

Erst im 16. Jahrhundert wurde der Kapelle eine Fensterrose hinzugefügt. 

Die während der Französischen Revolution zerstörte Kapelle diente vielen Bretonen als Baumaterial.

 

Die Rose und das 2. Südportal der Notre-Dame de Roscuidon in Pont-Croix

sollen vom selben Künstler geschaffen worden sein.

Heute steht die Chapelle de Languidou unter Denkmalschutz.

 

Die Stiftskirche  "Notre Dame de Roscudon "

Das Südportal aus dem 13. Jahrhundert besteht aus den schönen Rund-und Spitzbögen, Verzierungen mit Strahlen und vertikalem Netzwerk.

Dieser Kirchenbaustil diente mehr als dreißig anderen Kirchen in der Umgebung als Vorbild.

Deshalb sprechen wir von der "Schule von Pont Croix".

 

Pont-Croix ist die historische Hauptstadt des Cap Sizuns und wenn wir die liebevoll gepflasterten Gassen, 

die zum Ufer des Goyen folgen, erreichen wir die ehemalige Hafenmauer.

Eine Anlegestelle für die Schiffe, die vor über 200 Jahren Handel mit Spanien und England trieben.

 

 

 

Im 19. Jahrhundert baute man auf dem Ufertwewg des Goyen eine Trasse für eine kleine Dampflokomotive, die noch bis in die dreißiger Jahre zwischen Audierne und Pont-Croix verkehrte.

 

Dieser Treidelweg neben dem Goyen diente zuvor bei widriger Wasserströmung oder nicht idealen Wind-bedingungen der Handelsschifffahrt, damit die Schiffe vom Land aus mit Pferden von Audierne flussaufwärts nach Pont-Croix gezogen wurden. 

 

Heute bietet sich dieser ebene Uferweg als ausgedehnter Spazierweg mit Hunden an.

 

Zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker haben sich aufgrund des romantischen Stadtbildes

und der beeindruckenden Landschaft hier niedergelassen. 

Mehr als schön ist außergewöhnlich,

dieser Song berührt einen. Matthieu mit Les Planètes

           

Notre Dame de Roscudon 

Diese Kirche besitzt ein erstaunliches Glockenrad mit zwölf Turmglocken,

von denen jede Glocke einzeln erklingen kann, entweder zum Gebet oder zum Dank. 

Ein eingezechneter Kreis auf dem Boden gibt exakt an, welche Kette man

wie bedienen muss, um die Glocken zum Läuten zu bringen. 

Diese Kirchtürme dienten der Kathedrahle von Quimper als Vorbild.

 

 Der Fluss Goyen der in der Nähe von Ploneis entspringt, 

geht in Pont Croix in den Meeresarm Goyen über 

und mündet 7 Kilometer weiter hier bei Audierne. 

 

Port de plaisance d'Audierne

Anfang 2019 wurden nach langer Bauzeit alle Baustellen entfernt und jetzt gibt es zusätzlich zahlreiche Parkplätze an der Hafenmole.

Das neue Video- und Blitzsystem überwacht alle Verkehrsaktivitäten am Hafen. Der malerische Markt, Place de la Liberté und die verträumten Gassen am Segelhafen machen Audierne zu einem Geheimtipp.

 

Port Audierne

Wir genießen einen Spaziergang am Segelhafen,

vorbei an den Stränden in Richtung Pointe de Lervily.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Le Semaphore de Lervily

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Et la Pointe de Lervily

 

Floyd vue sur la baie    d'Audierne

 

Hier kann der Hund super ohne Leine zwischen den rauhen Felsen stöbern und auf den benachbarten Heidewiesen auf Hasenspur gehen. 

 

Das ist für die Hunde wesentlich angenehmer als der Trubel in Audierne direkt, denn der Yachthafen bildet den Ortskern.

 

Die Freude am Wandern mit dem Hund, lässt sich hier harmonisch mit der guten Gastronomie verbinden.

 

Flugformation des Guillemont de Troïl (Uria aalge), während des Fischfangs im Atlantik. 

Der Guillemont de Troïl ist ein Hochseevogel

und verbringt den größten Teil seines Lebens auf dem Ocèan, 

seine tieferen Tauchgänge dauern mindestens 2 bis 3 Minuten.

 

 Direkt an der Straße des Sonnenwindes 

- am kleinen Fischerhafen Pors-Poulhan - 

liegt dieses urgemütliche Restaurant. 

Die nach Süden ausgerichtete Region regt zu entspannter Lebensweise an.

 

Der Fischerhafen Pors Poulhan

 

 

 

Der Fischerhafen Pors - Poulhan

bildet mit türkisfarbenem Wasser eine reizvolle Küstenlinie.

Die Merkmale in dieser Region - Pays Bigouden sud - sind,

weniger Regen und Nebel als im Norden der Bretagne und die kilometerlangen Sandstrände.

 

Vom Restaurant betrachtet oben links,

verkörpert die beeindruckende Statue der Bigoudenfrau

- die von René Quillivic aus Granitstein gehauen wurde -

die Grenze zwischen Pays Bigouden und Cap-Sizun.

 

 

 

 

Entlang der mit Rapsfeldern gesäumten Küste erreichen wir in Richtung Süden Plage Plozévet.

Im salzhaltigen Dunst er-kennen wir Audierne.

 

Gutes Essen, urbane Landwirtschaft fördern und sich für die Integration der Bewohner um Quimper einsetzen: Dieser Ansatz ist Teil des Programms Quartiers fertiles", das die Begrünung von Städten beschleunigen soll und für das Quimper ein Kandidat ist.

 

 

 

 

 

 

Plage de Plozèvet

bei Flut

 

Hier rollen die Wellen von den Azoren aus.

 

Knapp unter der Wasser-oberfläche verbirgt sich das scharfkantige Riff.

 

Die langgezogenen Granitfelsen

sind bei Ebbe besonders gut an der bretonischen Küste erkennbar.

 

 Venne 

 

 

Granitfelsstücke am

Plage Plozévet.

 

 Menhir für die 600 Schiffbruchsopfer

Im Januar 1797 sank die Les Droits de l'Homme während eines Seekampfes. 

43 Jahre später kehrte ein englischer Überlebender 

zurück an diesen Ort und hatte die Idee zu diesem Menhir. 

Die Kelten bezeichnen einen aufrechtstehenden Stein, 

der länger als breit ist und naturbelassen vorkommt, als Menhir.

 

In der Bretagne finden wir unglaubliche, megalithische Anordnungen von mathematisch begabten, unbekannten Völkern. 

In der Bucht von Audierne befindet sich dieses Grab,

dass jeden Betrachter in Erstaunen versetzt. Diese Steine hier wurden nicht wahllos platziert. Es gibt ein Muster, das zuerst in den Gedanken eines Menschen entstand, das Muster dann geteilt und realisiert wurde, vielleicht von Tausenden von Menschen.

Archäologen bringen dieses Langgrab mit der Jungsteinzeit in Verbindung.

Von diesem Punkt ausgehend in einem 60 Grad Winkel - ca 5km entfernt -  befinden sich wieder einzelne Menhire.

Auf jeden Fall sind die einzelnen Menhire in Zusammenhang mit dieser Allée couverte, der Beweis für ein titanisches Bauwerk.

 

Gut zuerkennen sind die außen liegenden, spitz zulaufenden Steine,

die dem Bug eines Totenschiffes gleichen.

 

Allée couverte de Pors Poulhan

Bei der Betrachtung der 15m langen Allée couverte, sehen wir, dass die Stützsteine und

die daraufliegenden gewaltigen, flachen Steinplatten einen kleinen Innenraum schützen.

 

Die archäologischen Fundstätten von Menez Dregan

lassen durch immer wieder hinzugefügte Kammern eine lange architektonische Evolution erkennen.

-Fotografiert vom Dach des Museums Centre d'interprétation-

 

Pointe de Souc'h

Faszinierend und geheimnisvoll erscheinen die gewaltigen Dolmen von Menez Dregan.

Es ist schwer vorstellbar, dass solche mächtigen Steinanlagen

von Menschenhand errichtet worden sind.

 

Venne in Plouhinec 

 

Canon

de Pen An Enez

 

Fazinante Pointe du Raz

Es ist das atemberaubendste Ende der Welt, aber nicht die westlichste Landspitze Frankreichs.

Wer hier an der zerklüfteten Steilküste steht, spürt die pure Fazination.  

Ein Naturwunder für absolut alle Altersklassen,

denn der Wechsel zwischen Licht und Gezeiten erweckt Sehnsüchte.

 

Die Statue der Notre-Dame des Naufragès.

Die Mutter Gottes der Schiffbrüchigen, falls sie deren Leben nicht retten kann, sorgt sie für Nordwind, 

der die Seelen ins Paradies weht.

 

 

 

Atlantisches Heidekraut am Poin te du Raz

 

Wer sich vom Zauber hat gefangen nehmen lassen, wird diese Eindrücke nicht mehr vergessen.

Einmal im Jahr, von Sommer bis in den Herbst, verwandelt sich die weite atlantische Heidelandschaft in ein farbenfrohes Paradies. In der Blütezeit dominiert der Lila Anteil sehr.

Die Farbenvielfalt der bretonischen Natur bleibt in Erinnerung.

 

 

 

 

Semaphor am

Pointe du Raz

 

 

Souvenir de Jacques Chirac le 30 Mai 1996 lors de l'inauguration marquant la réhabilitation de la Pointe dans le cadre de l'Opération Grand Site. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerhalb der Ferienzeit begegneten wir sehr selten Touristen am Pointe du Raz.

 

 

 

 

Phare de la Vieille auf dem Roche de Gorlebella
Aufgrund der Gefährlichkeit des Raz de Sein, einer viel befahrenen Wasserpassage, musste ein Leuchtturm errichtet werden. Die Wahl fiel auf den Felsen von Gorlebella, der Anfang des 19. Jahrhunderts von Hydrographen erkannt wurde.
Nachdem der Bau des Leuchtturms von Ar-Men 1881 abgeschlossen war, begannen 1882 die Arbeiten an diesem Felsen. Nach fünfjähriger Bauzeit wurde am 15. September 1887, das Petroleumfeuer des Leuchtturms La Vieille zum ersten Mal entzündet, um den gefährlichen Raz de Sein zu signalisieren. Vor dem Bau des Leuchtturms wurde die Raz de Sein durch den Leuchtturm Bec de Raz (1839, heute Semaphor der Pointe du Raz) angezeigt. Im Jahr 1875 wurde die Signalisierung durch die Leuchttürme von Tévennec und den kleinen Leuchtturm von Falaise du Raz ergänzt. 1995 erfolgte die Automatisierung. Im Hintergrund weiter rechts erkennt man kaum den berühmten Phare d'Ar Men. Sein Spitzname lautet 'Enfer des Enfers' übersetzt Die Hölle der Unterwelt, er ist der bekannteste und am weitesten - 20 Kilometer - von der Küste entfernte Leuchtturm Frankreichs. Sein Bau dauerte 34 Jahre, er steht seit 1881 auf einem Felsen, der ragt bei Ebbe nur etwas über einen Meter aus dem Océan Atlantique. Der Bau des Phare de la Vieille war einfacher als beim Ar Men, denn das Fundament ragt bei Flut 14 Meter aus dem Atlantique.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dent de Roche

 

aus Granit

am Pointe du Raz 

 

 

 

 

 

 

 

Phare de Tévennec

 

48° 4' 17" Nord 

und 

4° 47' 43" West 

 

2011 wurde eine Gesell-schaft mit der Restaurierung des Turms und des Gebäudes für 10 Jahre ver-pflichtet und gewann 2012 die Auszeichnung 'Coups de Cœur'.

 

 

Holger Riedels Film über den Wandel in der Bretagne

 

 

 

 

 

Baie des Tréspassés 

 

Die Bucht

der

Verstorbenen.

 

Einer Sage nach treffen sich die Seelen von Liebenden, 

die Selbstmord verübten, weil sie nicht heiraten durften, am 2. November

in dieser Bucht.

Die Flut vereinigt sie und

die Ebbe trennt sie wieder.

 

La Baie des Trépassés est devenu un spot plébiscité par les surfeurs du monde entier.

La Chapelle St.-They, Pointe du Van

Früher beteten hier die Frauen für ihre Männer,

die auf hoher See beim Fischfang waren.

 

Blick vom Pointe de Beuzec

16 Kilometer grandiose Landschaften mit schroffen Felsen 

und einem unvergleichlich schönen Blick auf die Baie de Douarnenez und den Ocèan. 

Von hier erstreckt sich das Vogelschutzgebiet - Réserve Naturel de Gozlien - 

bis nach Pointe de Brézellec im Westen.

 

Blick auf La pointe de Kastel Koz

Sportschuhe oder Wanderschuhe wegen der schroffen und felsigen Wanderwege tragen.

Gut trainierte Hunde und Hundebesitzer werden sich hier sehr wohl fühlen.

 

Die Stadt der drei Häfen

 Die Geschichte der Stadt Douarnenez ist eng mit der Geschichte des Sardinenfangs verknüpft. 

Douarnenez war vor einhundert Jahren der größte französische Sardinenhafen. 

1853 wurde die erste Konservenfabrik eröffnet. 

 

In Locronan fühlen wir uns ins 16. Jahrhundert zurückversetzt, als in Finistere der Tuch- und Seehandel florierte. 

Seit dem 17. Jahrhundert wurde Locronan optisch nicht verändert, 

obwohl die heimischen Weber durch die industrielle Revolution an Einfluss verloren. 

Zurück in die Gegenwart, denn die Filmindustrie hat diesen Ort auch entdeckt. Nicht nur Roman Polanski

hat die Stromkabel unterirdisch verlegen lassen, neben den vielen Degenfilmen, 

hat Philippe de Broca hier "Les Chouans" mit Sophie Marceau gedreht. 

 

Locronan, un des plus beaux villages de France.

Das malerische Locronan ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs, 

denn die Kulisse ist so traumhaft, dass man nur bleiben möchte. 

 

Lestrevet mit Blick auf Pentrez-Plage 

Von Locronan in Richtung Westen befindet sich diese für Hunde perfekte Umgebung,

leider gilt in einigen Buchten Hundeverbot.

 

 

 

 

 

Pentrez-Plage 

 

Im Frühjahr und Herbst

wird der Strand nur von Hundebesitzern genutzt.

 

Im Sommer surfen & kiten und beleben die Camper

die Dünenlandschaft.

 

 

Information Lestrevet

 

Penhors

Dieses Foto habe ich nicht auf der Île-de-Sein aufgenommen,

sondern kurz vor dem kleinen Hafen von Penhors.

 

Phare de Penmarc'h 

Als erstes entstand der Alte Turm neben der Kapelle Saint-Pierre, 

dann folgte 1835 der Phare de Penmarc'h mit einer Höhe von 40 Metern.

Ungefähr 50 Jahre später entschied sich Frankreich die wichtigsten Leuchtsignale an der Küste zu modernisieren. 

Das neue, elektrische Beleuchtungskonzept sah eine Höhe von 60 Metern vor.

 

Le Phare de Penmarc'h, construit grâce au don des successeurs du maréchal d'Empire Davout, Prince d' Eckmühl.

 

Am 6. Oktober 1892 beschloss man, einen neuen Leuchtturm zu erbauen und der Phare d' Eckmühl wurde neben den zwei älteren Leuchttürmen im Dorf Saint-Pierre errichtet und 1897 vollendet. Seit Ende 2010 stehen der alte Leuchtturm und der neue Phare d' Eckmühl in Penmarc'h sowie sechs weitere Leuchttürme des Finistere unter Denkmalschutz u.a. der Phare du Creac'h auf der Insel Quessant. Anfang 2016 wurden 11 weitere Leuchttürme unter Denkmalschutz gestellt u.a. der Phare de la Vieille bei Point du Raz und der Phare d' Ar-Men von der Insel Glenan. 

 

Sonnenaufgang in Port Kerity

Floyd schaut den Fischern

beim morgendlichen Auslaufen hinterher.

 

Von Penmarc'h nach Le Guilvinec 

Ein 5 km langer Sandstrand entlang nach Osten,

 vorbei an der Segelschule, 

verbindet Penmarc'h mit Le Guilvinec.

 

Men Meur  

Wind und Wellen haben hier seit vielen Jahren,

die Granitfelsen zu einzigartigen Steinskulpturen geformt.

 

Men Meur  

Diese gigantischen Granitfelsen gibt es nicht nur in den Wäldern der Bretagne,

sondern auch am Meer. 

 

Men Meur  

Blick vom Ocèan ins Landesinnere.

 

 Le Guilvinec  

- Site remarquable du Goût -

Das Fischerdorf Le Guilvinec ist seit dem 19. Jahrhundert Hauptlieferant für Fisch in Paris. 

Die mehr als 100 Fischerboote machen den aktiven Fischereihafen Le Guilvinec zu

Frankreichs Top Adresse für frisch gefangenen Fisch.

 

Le Guilvinec  

Die Kabeljaufischerei an der Küste von Neufundland bietet ideale Bedingungen,

weil sich da der Labradorstrom mit dem Golfstrom vermischt und ideale Bedingungen für die bretonischen Fischer schafft.

16:30 Uhr retour des bâteaux côtiers chargés de langoustines.

Ab etwa 16:45 Uhr beginnt dann das Treiben der Großhändler in der Fischauktionshalle Haliotika.

In einem rasendem Tempo läuft die elektronisch gestützte Auktion ab.

 

En breton

In Frankreich können alle Gymnasiasten aus der Ferne bretonisch lernen.  Das Nationale Zentrum für Fernunterricht (CNED) hat bretonisch seit September 2021 in den Schulungskatalog aufgenommen.

 

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© Drohnenaufnahmen by Jan Hendrik Reimann und Fotos by Bernd Reimann. Verbreitung und Vervielfältigung nur mit Genehmigung möglich. Distribution et duplication uniquement avec autorisation.