November 2007
"Hallo Watson schauen sie doch mal rein, dafuer brauchte ich ihren Hammer und was sagen sie nun zu meinen Motivationsbildern?"
"Das ist der Hammer!"
"Nein die Bilder meine ich doch!"
"Meine Aussage sollte auch nicht die ploetzliche Entdeckung des Schlagwerkzeuges verbalisieren, sondern nur ausdruecken, dass ich von den Motivationsbildern so beeindruckt bin, als waere ich von einem Hammer erschlagen worden."
"Dann sind sie auch ein Fan von der siebenkoepfigen Combo Culcha Candela, die in den letzten Monaten mit Hamma unsere Umgangssprache erweitert haben, uebrigens, Hamma gibt es jetzt auch als Klassik Version."
"Bitte was? Ich verstehe sie nicht, ich bin doch nur von ihren Bildern beeindruckt"
"Joe, klaeren sie doch mal Watson auf!"
"Also gut, die Definition Hamma wurde in diesem Sommer um die romantische Umgangssprache erweitert. So wird man schon bald in den Woerterbuechern unter dem Kennwort "Hamma" folgende Definition finden:"Hamma"=du bist Hamma, Steigerung: Hamma-Mamma, Flirtvokabel fuer eine Person die sehr attraktiv ist oder einfach einzigartig"
"Danke Joe, noch Fragen Watson? Uebrigens hier haben sie ihren Hammer zurueck"
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Oktober 2007
"Oh Watson, gut das ich sie sehe, ich brauche einen Hammer! Uebrigens wie waren denn die Flitterwochen, ich habe gehoert es ging auf eine Wellnesfarm?"
"Da waren wir auch die ersten zwei Wochen und dann wollte meine Frau unbedingt auf diese erste Scheidungsmesse."
"Watson, das ist doch ein Witz oder ? Wo war denn diese Messe?"
"In Oesterreich, exakt in einem Wiener Hotel. Meine Frau surfte im Internet und fiel ueber die Anzeige -Sie muessen nicht verheiratet sein, um diese Messe zu besuchen zu koennen- und schwupdiewupdie waren wir da. Unter dem Motto Starte dein Leben neu, besuchten wir das besagte Hotel. Der Besuch der Messeveranstaltung war kostenlos, unverbindlich und anonym. Von der individuellen Trennungsberatung bis zu diversen Referaten, konnte sich jeder ueber alles informieren. Der Veranstalter weiss genau, das Scheiden bringt Geld in die Kasse."
"Watson, das ist der absolute Hammer, uebrigens ich brauche einen fuer unsere neuen Motivationsbilder"
"Sorry den Hammer habe ich bis Halloween ausgeliehen, danach bekomme ich den wieder"
"OK Watson, dann haenge ich die neuen Motivationsbilder im November auf."
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September 2007
"Hi Joe,
wie lief es denn so den Sommer ueber hier im Office Tower?"
"Uebel, ganz uebel, denn nach der Entscheidung von Universl Music, Tausende MP3s voruebergehend ohne Kopierschutz anzubieten, sind hier alle Manager extrem beschaeftigt.
Taeglich muss die IT Abteilung groessere Speicherkapazitaeten bereitstellen. Manche Manager arbeiten die komplette Woche durch, verlassen ihren PC Arbeitsplatz nur noch, um ihre Waesche zu wechseln. Zwar laeuft das Pilotprojekt bis Januar 2008, aber unter den Jungmanagern ist die reinste Hysterie ausgebrochen."
"Ach Joe, das klingt wirklich uebel aber heutzutage sind Fachkenntnisse austauschbar und wenn die Jungmanager das machen, was ihr Chef von ihnen fordert ist das doch OK. Enrscheidend ist, wie mein Chef mich wahrnimmt.
Wenn der Chef ueber das MP3 Szenario im Bilde ist, werden sich schon in den naechsten Tagen einige Bueros leeren."
"Und wie war dein Urlaub in den USA?"
"Oh ebenfalls ganz uebel!
Nach dem staerksten Boom seit Jahrzehnten von 2002 bis 2006 auf dem US-Haeusermarkt, waechst die Krise im amaerikanischen Immobiliensektor.
Noch letztes Jahr vergaben die Geldhaeuser zunehmend Subprime-Hypotheken, das sind Hypotheken an Arbeitslose oder Geringverdiener, die keine normale Hypothek am Markt erhalten, d. h. die sich eigentlich kein Haus leisten koennen und es reichte gerade noch, um die Raten zu bezahlen.
Da aber in den USA anders als hier in Deutschland variable Hypothekenzinsen ueblich sind, brachten die Zinsteigerungen und die damit monatlich hoeheren Belastungen fuer den Bauherrn, diese Dahrlehnsnehmer mit mit geringer Kreditwuerdigkeit in arge Bedraengnis.
Tausende Amerikaner konnten ihre Hypothekendarlehen folglich nicht mehr zurueckzahlen, denn zum Teil war die Rueckzahlung das doppelte vom Einkommen, sie muessen jetzt ihre Haeuser wieder verkaufen.
Nun kommt noch hinzu, dass diese ja zu 100% beliehen waren. Durch die grosse Verkaufswelle, waehrend meines Urlaubs, kamen die Imobilienpreise im ganzen Land massiv ins Rutschen. Fuer die Banken bzw. Baufinanzierer beutet das Millionenabschreibungen.
Da die Geldhaeuser untereinander in engen Geschaeftsbeziehungen stehen, reissen sie auch andere Institute mit in die Krise- national wie international.
Das die Banken sich darauf ueberhaupt eingelassen haben, lag an der Struktur des Kreditmarkts.
Die Ratingagenturen erzielen einen Grossteil ihres Einkommens durch die Bewertung von CDO-Tranchen, das sind Tranchen einer sogenannten besicherten Schuldverschreibung oder eben Collateralized Debt Obligation kurz CDO.
Die CDO kauft Kredite von einer Bank, d. h. sie zahlt eine vereinbarte Summe an die Bank und erhaelt dafuer den Cashflow samt Kreditrisiko und nun kommen wir zur Mathematik.
Mittels eines mathematischen Modells bewerten die Ratingagenturen die Tranchen und bestimmen so den Preis.
Fuer eine „AAA“ Bewertung der besten Tranche, muessen die CDOs nur die Emissionen durch mehr Kredite als noetig absichern, d.h. je mehr Sicherheiten, desto hoeher das Rating. Diesen Prozess nennt man uebrigens auch Overcollateralization.
Das ist ungefaehr so, als wuerde man eine Hypothek gleich mit mehreren Haeussern absichern.
Im Klartext bedeutet das, man hat in den USA einen Weg gefunden, wie man aus Mist locker eine „AAA“-Tranche erzeugen kann.
Die mathematischen Methoden der Ratingagenturen sind zwar ausgekluegelt, basieren aber nur auf Erfahrungen. Phaenomene wie diese Subprime Krise sind da nicht enthalten.
Deswegen haben die Zentralbanken in kurzer Zeit mal hunderte Milliarden an zusaetzlichen Mitteln zur Verfuegung gestellt, um eine weltweite Kreditkrise zu verhindern.
So ist es bei einer Marktbereinigung geblieben. Wer weiss Joe, ab 50 Mitarbeitern koennen alle Unternehmen sich noch bis zum 30. September zur diesjaehrigen Great Place to Work® Benchmark-Studie "Deutschlands Beste Arbeitgeber" anmelden, deren Veroeffentlichung und Platzierung auf der Liste der 100 besten Arbeitgeber in "Capital" erscheinen wird.
Vielleicht kommt unsere Firma unter die Top Ten, denn an welchen Arbeitsplatz darf man heute noch MP3s downloaden!"
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Juli & Ausust 2007
Sommerurlaub
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Juni 2007
Die jungen Manager haben sich nun locker auf unserer Etage eingelebt und Joe ist mit neuen Fakten zurueck. Beim Kaffee erzaehlt Joe ueber seine Beobachtungen, dass die Manager in ihrem neuen Job sichtlich ueber die Schwierigkeit ihrer neuen Aufgaben mehr als ueberfordert sind und das auch unser Unternehmen scheinbar den Fachkraeftemangel am Arbeitsmarkt spuert, denn nicht jeder Hochschulabsolvent ist als Manager geeignet.
„Joe, das ist auch verstaendlich, denn sie kommen aus einer Position, auf der sie ihren alten Job beherrscht haben und stehen ploetzlich vor ganz neuen, ihnen unbekannten Aufgaben, die unter Umstaenden nicht einmal schwierig sind, aber ohne jegliche Vorbereitung steuert man da eine Abteilung schnell ins Chaos.“
„Wenn es nur das waere, einer der haeufigsten Fehler, den neue Manager machen, ist zu glauben, dass sie mehr Rechte und Privilegien haben als zuvor und vor allem mehr Freiheit und Autoritaet, Entscheidungen zu treffen.“
„Schau dich doch mal um, viele Studiengaenge gelten als sproede und haben ueberdurchschnittlich hohe Abbrecherquoten und an einigen Hochschulen gibt es Professoren, die sind sogar stolz darauf und nehmen es als Beleg fuer das Niveau ihrer Vorlesungen und Seminare.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Hochschulen, die Studenten die Studien-gebuehren der Ingenieurstudiengaenge erlassen. Das weist die Richtung! Der Fachkraeftemangel wird sich in den naechsten Jahren noch verschaerfen, denn in der Schule mangelt es schon mit der technisch-naturwissenschaftlichen Bildung. In Deutschland verlassen fast 15% der maenlichen Jugendlichen die Schule ohne Abschluss, nur jeder Fuenfte schliesst ein Hochschulstudium ab, in Amerika ist es jeder Dritte und in Finnland sind es 40%. Woher sollen die Manager nun ihre Faehigkeiten erlangen?
In der Realitaet sind die Manager staerker von uns, sowohl von den Mitgliedern ihres Teams als auch von gleichrangigen Kollegen abhaengig. Die Kunst eines Managers besteht ja auch darin Beziehungen aufzubauen und dabei ist es ganz wichtig, eine gesunde Beziehung zum ganzen Team zu etablieren, damit das Team als problemloesende Einheit arbeiten kann und nicht nur als eine Ansammlung von Individuen, denn das habe ich gerade im Maerz und April im Ausland beobachten koennen“
„Leider gibt es sehr wenige neue Manager auf unserer Etage, die um Hilfe bitten. Viele leiden unter einem weiteren Mythos, dass der Boss alle Antworten parat haben muss – Fragen heisst gleich Versagen. Viele trauen sich nicht, einen gleichrangigen Kollegen um Rat zu bitten, weil sie Angst haben, dass diese Information gegen sie verwendet werden koennte. Ich habe sogar beobachten koennen, das manche den Uebergang von der Phase, wo sie sich gut auskennen, in die Phase, wo sie sich weniger auskennen, gar nicht wahrnehmen.“
„Viel schlimmer ist, das einige Manager die veraenderte Situation erkennen, diese nicht einschaetzen koennen und somit vermeidbaren Schaden anrichten, indem sie ihre alten Methoden weiter anwenden. Es gibt dann noch eine zweite Kategorie von Managern, die erkennen zwar die veraenderten Bedingungen, sind aber ganz einfach nicht in der Lage, sich weit genug zu aendern, um die Situation adaequat anzugehen. Sag’ mal Joe, wo ist Watson eigentlich ?“
„Watson befindet sich mit seiner Frau waehrend der Flitterwochen auf einer Wellnessfarm“
„Waow, Watson ist einfach kreativer als wir, waehrend wir hier im Buero sitzen, relaxed er ganz easy irgendwo im Ayuverbad mit WLAN...das erinnert mich an diese Hochzeit in der Kirche“
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Mai 2007
Jetzt oder nie, sprach Watson und heiratet im Mai zum zweiten Mal. Das hat mich so durcheinander gebracht, das mir absolut nichts einfaellt.
Joe ist erstaunlicherweise nicht in Urlaub, sondern kaempft mit den neuen Managern auf unserer Etage, denn die wurden alle befoerdert und nun ist den Managern aber gar nicht so wohl in ihrer Haut. Joe testet diese Jungmanager, ob der jeweilige Manager der richtige fuer eine neue Fuehrungsposition ist.
Joe behauptet : "Eigentlich muesste er sich hinstellen und zugeben, dass er von all dem, was von ihm verlangt wird, keine Ahnung hat. Aber kann er das tun?" Bloss nicht, denn wahrscheinlich fuehlen sich fast alle Manager so, die befoerdert werden.
Also offensiv mit der Herausforderung umgehen, allen Menschen Loecher in den Bauch fragen und loslegen. Und irgendwann wird der neue Manager feststellen, dass er den Job mindestens ebenso gut bewaeltigen wird wie jeder andere.
Indianer kennen keinen Schmerz, Jungs weinen nicht und Manager haben keine Angst. Punkt.
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April 2007
"Jetzt kann man Harry Potter and the Deathly Hallows Band 7 mit Fruehbucherrabatt ordern. Watson, was sagen Sie dazu ?"
"Das erinnert mich an den New-Economy-Boom, d.h. Hokuspokus, herbei ihr Gewinne, hinfort ihr Wirtschaftspruefer, ja das war Management by Harry Potter"
"Watson, ich wollte eigentlich etwas ueber den Fruehbucherrabatt hoeren, obwohl ihre Aussage eine grosse Bedeutung fuer mich hat, denn es ist unglaublich wieviele Millionen fuer Beratung und Studien ausgegeben werden, weil vieles nach drei Monaten wegen der rasanten Marktentwicklung schon obsolete ist. Dabei koennten unsere hauseigenen Juristen sicherlich ueber 80 Prozent der auftauchenden Fragen loesen, Watson hier handelt es sich um den letzten Harry Potter Band, den muss ich unbedingt ordern! Joe wie siehst du das ?"
"Ich denke mit deinen 6 Baenden bist du Top aufgestellt, also ist doch alles in Butter wie man in Managementkreisen so sagt und zu Watson haette ich noch eine Anmerkung, das wir zur Zeit doch gerade Management by Kettensaege haben, d.h. nur harte Einschnitte koennen unser Unternehmen retten"
"Joe das war einmal, zur Zeit laeuft bei uns Management by Grubenlampe und das bedeutet Watson ?"
"Wow, hier ist viel Kohle zu holen!"
"Richtig Watson, obwohl wir mit gesundem Menschenverstand nach meiner Erfahrung 98 Prozent aller Managementprobleme ohne Kettensaege loesen koennten, denn letztlich zaehlt die Qualitaet des Managements, der Charakter, der Mut, die Verlaesslichkeit, die Standfestigkeit und ganz wichtig die Glaubwuerdigkeit der handelnden Personen"
"Ohne Zweifel sind das wichtige Werte, aber ein guter Unternehmensfuehrer sollte den Blick fuer den weiten Horizont genauso beherrschen, wie die Faehigkeit ein Unternehmen unfallfrei ueber den naechsten Graben zu bringen"
"He Joe, welch' weise Worte. Trotzdem werden wir immer wieder Probleme haben, wenn wir nicht eigene Staerken entwickeln und uns neutral auf die neue Heraus-forderung einstellen aber was machst du denn da mit deinem Ei ?"
"Wenn ich das Ei auf die bauchige Seite lege und es leicht drehe, passiert nichts besonderes a b e r versetze ich dem Ei einen sehr extremen Drall (Impuls), so richtet es sich ploetzlich auf und rotiert auf der Spitze und das funktioniert nur bei hart gekochten Eiern, denn ein rohes Ei waere mit dem glibberigem Eigelb viel zu traege dafuer."
"Womit bewiesen waere, das dein Ei nicht roh sondern gekocht wurde und ich habe mich jetzt solange gedreht, das ich den Harry Potter Band 7 buche, irgendeiner muss hier endlich eine Entscheidung treffen, sonst verfaellt der Fruehbucherrabatt."
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Maerz 2007
Joe ist aus seinem Urlaub endlich wieder at work. Auf die Frage wo er denn nun wirklich war, antwortete Joe:"Hat der Mensch die Vergangenheit und die Gegenwart erfunden oder kannte die Natur schon lange den Unterschied ? "
Ein Tag kann nicht besser starten, dachte ich und wollte gerade gehen, als Joe mir das dann mit der Natur erklaerte.
"Die Naturgesetze sind symmetrisch, so wie die Gravitationskraefte, die elektrischen Kraefte wirken in alle Richtungen, ein Magnetfeld waere ueberall gleich stark" sprach Joe weiter.
"Joe, du meinst tatsaechlich:
Wenn meine Kaffeetasse runter faellt, ja dann koennte die genauso gut nach oben abheben wie nach unten fallen, bzw. genau soweit nach links fallen wie nach rechts fallen, da in der Natur alles symmetrisch sei ?"
"Ja klar und wenn ich einen Flummy gegen die Wand werfe, dann kommt der exakt so wieder zurueck", antwortete Joe.
"Was passiert denn deiner Meinung nach, wenn es Knetgummi waere und kein Flummy ?" fragte ich.
"Ganz eindeutige Sachlage", sprach Joe. Knete fliegt gegen die Wand, Knete bleibt haengen, Wand faellt um."
"Joe, ich glaube du hast ein wenig den Bezug zur Realitaet verloren, denn wenn mir meine Kaffeetasse runter faellt, dann faellt diese senkrecht nach unten und nicht senkrecht nach oben, weil die auf einen Körper wirkende Schwerkraft, gleich dem Produkt der Kaffeetasse (Masse) und der Fallbeschleunigung (Erdanziehung) ist !
Oder willst du mir erzaehlen, dass die Sonne mal im Osten und am naechsten Tag im Westen aufgeht, weil eben in der Natur alles symmetrisch ist ?
Das Gravitationsgesetz besagt doch, dass die mit den drei Keplerschen Gesetzen beschriebene Planetenbewegung, eine zur Sonne gerichtete Zentralkraft voraus setzt, die die Planeten auf ihrer Bahn haelt und die nennt man Gravitationskraft. Diese Gravitationskraft tritt stets zwischen zwei Massen als Anziehungskraft auf, d.h. die Massenanziehung darf nicht mit magnetischer oder elektrostatischer Anziehung verwechselt werden. Sie ist in ihrem Wesen nach etwas voellig anderes !"
"Kann nicht sein!" schrie Joe.
"Doch kann es, Joe.
Das erste Keplersche Gesetz sagt aus, die Planeten bewegen sich auf Elipsen, in deren einem Brennpunkt die Sonne steht.
Das zweite Keplersche Gesetz sagt aus, der Fahrstrahl Sonne-Planet ueberstreicht in gleichen Zeiten gleiche Flaechen, d.h. A/t = konstant
Das dritte Keplersche Gesetz sagt aus, die Quadrate der Umlaufzeiten verhalten sich wie die 3.Potenzen der mittleren Entfernungen von der Sonne.
Nein Joe, die Welt ist auch nicht symmetrisch...Joe bleib' doch bitte hier...Oh Watson, Sie haben doch alles verfolgt, was sagen Sie denn dazu ?"
"Mich wuerde mehr interessieren, ob man den Urlaub dann mehrmals nehmen kann:
erst vom 14.2. - 28.2. und dann direkt im Anschluss noch mal vom 28.2 - 14.2
Eigentlich kann man das dann als Loop immer wiederholen und endlos Urlaub machen.
Man sollte nur schauen, dass es kein unbezahlter Urlaub wird ;-)"
"Watson das ist eine geniale Idee, ich fuehle mich Urlaubsreif, sagen Sie dem Chef das ich fuer unbestimmte Zeit Urlaub nehme... "
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Februar 2007
Der Blick nach vorn ist auch ein Blick zurueck auf das, was bereits geleistet wurde, auf die gesammelten Erfahrungen "learned lessons" zu zugreifen. Aus dem Review und dem Preview auf das Unbekannte, ergeben sich der Weg nach vorn, die Strategien und die Ziele für unsere Zukunft.
Starker Satz am fruehen morgen, zum Glueck ist Watson seit heute aus dem Urlaub wieder at work und ich habe ihn gleich gefragt wie er das mit diesem Satz so sieht, den ich auf einem Werbeplakat an der U-Bahn gelesen habe.
Watson erklaerte mir das ganz kreativ: "Wir sind mit einem Leihwagen ohne Winterreifen in den Harz gefahren, dann fiel Schnee und einige Tage spaeter gab es Eisregen auf dem Rueckweg. Nach diesem Winter-Hype war dann alles wieder normal, d.h. der Mensch muss nur auf die bevorstehenden Herausforderungen souveraen reagieren."
Watson ist einer von diesen Typen "Er kam, sah und siegte" und gehoert zu der Gattung I.T. in unserem Haus. Mit den I.T.lern ist das ja so eine Sache, man sieht sie nie, aber wenn man sie braucht, loesen die I.T.ler einem die schwierigsten Probleme, als waere es das einfachste von der Welt.
Was machen die I.T.ler eigentlich, wenn die ein Problem nicht loesen koennen ? OK, da greifen die I.T.ler natuerlich auf die "learned lessons" zurueck und jetzt verstehe ich auch unseren Watson, wir muessen immer und ueberall auf das Ungeahnte vorbereitet sein.
Klare Zielsetzungen braucht der Mensch, ist das Kaffeepulver verbraucht muss der Teebeutel alternativ schon bereit liegen, wo ist eigentlich meine Tasse...waere Joe doch hier, aber der ist in Urlaub. Ich schreib ihm eine Mail, ob er weiss wo meine Tasse sein koennte.
Cool,
-----Original Message-----
From: Joe
Sent: 14 February 2007 12:48
To: ElbDream
Subject: Out of Office AutoReply: Tasse
Ich Joe bin vom 28.02.07 - 14.02.07 im Urlaub.
------End of Message------
Wau...
Joe hat Urlaub in die Vergangenheit gebucht !
Ich wusste nicht, das es das schon gibt....wie kommt der nur wieder zurueck ?
Wer weiss, wo man diesen Urlaub buchen kann ?
Allein der Gedanke, das man dadurch seine Gegenwart beeinflussen koennte, finde ich genial...
Januar 2007
Maenner unterhalten sich in der Regel wesentlich weniger als Frauen, dieses Phaenomen ist wissentschaftlich bewiesen. Maenner sind Macher oder eben die Handwerker, dafuer steigen Frauen wesentlich schneller die Fuehrungsetage hoch, weil sie sich in allen kritischen Phasen besser anpassen koennen.
Heute war ich der Looser, denn der Bus fuhr frueher ab als geplant.
So ging ich eben die 20 Minuten zu Fuss bis zu meinem Ziel und da habe ich mir jetzt ein neues Ziel gesetzt.
Ziele setzen, die nicht allen klar sind !
Erst durch die Bereitschaft, sich für Ziele einzusetzen, bevor sie allen klar sind und dann auch noch die Faehigkeiten der Mitmenschen so zu aktivieren, dass sie sich selbstaendig dafuer einsetzen, ist doch die Faehigkeit zu fuehren bzw. ein erfolgreicher Mann zu sein.
Erfolg tut so gut aber heute fehlte er mir auf ganzer Linie.
So verlief der Tag mal voellig anders, ich unterhielt mich mit Maennern und erzielte dabei erstaunlich positive Resultate.
Am Abend verpasste ich den Bus und unterhielt mich an der Bushaltestelle mit einer Frau.
Frauen wissen einfach alles, denn sie sind organisatorisch besser vorbereitet als Maenner und kennen optimale Alternativen.
Diese Frau empfahl mir eine ganz andere Buslinie mit einem anderen Ziel aber ich spare seither ueber 25 Minuten taeglich pro Richtung
Hoffentlich habe ich heute nicht alle Worte gesprochen, die ich sonst das ganze Jahr ueber spreche...